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Twitter – wie spannend können 140 Zeichen sein?

Twitter – wie spannend können 140 Zeichen sein?

News Team
11.03.2014, 13:31 Uhr
Beitrag von News Team

Was haben Boris Becker, Barack Obama, Angela Merkel, Mick Jagger, Andrea Berg und , Tom Hanks gemeinsam? Sie alle sind bei Twitter vertreten – und veröffentlichen dort mehr oder weniger fleißig aktuelle News aus ihrem beruflichen oder privaten Alltag. Twitter ist einer der Oldies unter den sozialen Netzwerken. Im März 2006 gegründet, hat Twitter heute knapp 240 Millionen Nutzer weltweit. Im Vergleich zum Giganten Facebook mit mehr als 1,23 Milliarden Mitgliedern ist das wenig. Aber Twitter funktioniert auch ganz anders als Facebook – oder Seniorbook.

Twitter: superschnelle Information in 140 Zeichen


Denn bei Twitter hat man nur 140 Zeichen, um etwas zu sagen. Kein Beitrag ist länger. Das klingt zunächst einmal merkwürdig. Denn reicht der Platz – kürzer als eine normale SMS – überhaupt aus, um etwas inhaltlich Sinnvolles zu sagen? Die Antwort: ja, das reicht. Denn viele Twitterer nutzen das Portal, um Links zum Beispiel zu Newsseiten zu verbreiten, oder Fotos. Und dann reichen 140 Zeichen, um im Telegrammstil kurz zu beschreiben, um was es geht. In der Kürze liegt die Würze: Twitter ist ein unglaublich schnelles Medium. Viele Infos über Ereignisse tauchen entweder bei Twitter zuerst auf, oder sie werden darüber rasend schnell verbreitet. Das liegt daran, weil man jeden Twitter-Eintrag – den so genannte Tweet – mit einem Klick weiterverbreiten kann, das nennt man dann retweeten.

Zwei weitere wichtige Twitter-Begriffe neben dem Tweet sind Hashtag und Follower. Ein Hashtag kennzeichnet mit der Raute und einem Schlagwort das Thema, um das es geht, zum Beispiel #Merkel oder #sotchi2014. Das steht am Ende eines Tweets und macht es anderen einfacher, das Thema zu finden. Follower sind die Menschen, die die Tweets von jemandem abonnieren. Wenn Ihr zum Beispiel Mick Jagger folgt (followt auf Neudeutsch), sehr Ihr alle seine Tweets auf Eurer Twitter-Seite.

Prominente twittern ungefiltert


Wenn etwas passiert auf der Welt – ob Katastrophen, Rücktritte, Sportereignisse – verbreitet sich das auf Twitter sehr schnell. Wer an aktuellen News oder Sportergebnissen interessiert ist, für den ist Twitter eine sehr gute Quelle zur Information. Dazu sucht man sich interessante Quellen (wie Nachrichtenportale), denen man folgt. Aber Twitter ist auch spannend, um an direkte und ungefilterte Tweets von Prominenten oder Politikern zu kommen. Regierungssprecher Steffen Seibert twittert beispielsweise Neuigkeiten oft zuerst, bevor sie an die Nachrichtenagenturen gehen. Und für Fans von Sportlern, Sängern, Schauspielern und Regisseuren ist das Portal spannend, weil tatsächlich viele Promis selbst aktiv sind und auch mal Privates twittern. Boris Becker veröffentlicht via Twitter ein Foto von sich selbst mit Blumensträußen zum Valentinstag, Mick Jagger Bilder von den Proben und Tom Hanks empfiehlt Filme. Dass das Profil der Promis echt ist, erkennt Ihr an dem kleinen blauen Haken neben Ihrem Namen, diese Konten hat Twitter verifiziert. Es tummeln sich nämlich neben dem echten noch Dutzende falsche Obamas auf dem Portal. Die meisten Follower unter den Promis hat übrigens Teeniesänger Justin Bieber: fast 50 Millionen. Aber Twitter ist keine Plattform nur für die Jugend – auch viele ältere Stars (und Mitglieder) sind dort aktiv.

Selbst mitmachen bei Twitter


Twitter ist allerdings extrem schnelllebig: Je mehr Leuten Ihr folgt und je interessanter ein Thema gerade für viele Menschen ist, desto mehr Infos überfluten Euch und Eure Twitter-Seite. Es ist wichtig, gut zu filtern – und sich nur die Twitterer rauszusuchen, die wirklich interessant sind.

Ihr könnt Euch in die vielen Twitter-Diskussionen auch selbst einmischen, mitdiskutieren und Interessantes retweeten. Man kann anderen auf Ihre Beiträge antworten. Auch in 140 Zeichen können spannende Debatten entstehen. Berühmt ist die spontane Aktion vor einem Jahr, als zahlreiche Twitterer unter dem Hashtag #Aufschrei über Alltagsseximus diskutierten.

Habt Ihr Twitter schon mal genutzt - und wenn ja, wofür?

1 Kommentar

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Bin schon seit einiger Zeit auf Twitter unterwegs. Folge nur ein paar interessanten Seiten. Wenn ich spezielle Infos haben möchte, folge ich einfach den entsprechenden Hashtags. Hier gilt besonders, die Spreu vom Weizen zu trennen, da je nach Interessengebiet häufig Lästermäuler unterwegs sind.
Aber beispielsweise über Sportschau und Sportstudio oder seinen Lieblingsverein kann man sich auch ohne PayTV während den (Fußball)Spielen auf dem laufenden halten und sich über Tore freuen oder auch ärgern.
  • 25.02.2014, 15:25 Uhr
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