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WEB.de und GMX täuschen Sicherheitslücken vor ??

28.02.2014, 12:40 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Gerade auf der Homepage von "der Freitag" gelesen:

'Wer in diesen Tagen seine Emails bei web.de und/oder GMX via Web-Mailer (also nicht über ein Emailprogramm sondern über den Webbrowser) abruft und dabei z.B. den Open Source-Browser Firefox mit einem Adblocker (z.B. Adblock Edge) verwendet, wird mit einer gelb unterlegten Meldung gewarnt:



„Die Sicherheit der Seite wird durch ein Firefox Add-on eingeschränkt.“

„Bestimmte Erweiterungen und Add-ons können in Ihrem Browser eine Web-Seite nachträglich verändern. Diese seitenmanipulierenden Add-ons stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Sie dar!'

Zu einer Anleitung, wie man angeblich die Sicherheit wieder herstellt:

'Innerhalb dieser Anleitung findet sich – mitten drin unter Punkt 4 – eine Liste mit 13 finsteren Add Ons. Das wenig Überraschende: Sechs der dreizehn dort aufgeführten Add Ons sind *Tusch* sogenannte Adblocker, also Browsererweiterungen, die nervige Onlinewerbung herausfiltern. Das ist schon ziemlich dreist. Angesichts der Verunsicherung Vieler durch die Internet-Überwachungsskandale nutzt man deren Unkenntnis aus, um sie mit gefakten Sicherheitshinweisen dazu zu bewegen, ihre Werbeblocker zu deaktivieren oder gar gleich ganz zu deinstallieren, auf dass die Pest wieder ungehindert die Bildschirme zumüllt. Mal abgesehen davon, dass es vor allem bling-bling machende Online-Werbung selbst ist, mit der sich prima Schadsoftware auf Rechnern platzieren lässt.'

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22 Kommentare

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Das ist dann aber nicht GMX oder WEB, übrigens alle bei 1&1, sondern das sind die Sicherheitseinstellungen bei Ihrem Firefox, die diese Meldungen verursachen. Hier sollten Sie prüfen, ob Sie die aktuelle Version installiert und welche Sicherheitseinstellungen Sie gewählt haben. Letztere lassen sich ggf. reduzieren.
Zudem werden solche Meldungen immer häufiger kommen, um dem erhöhten Sicherheitsbedarf der Nutzer gerecht zu werden. Sie sollen dann entscheiden, ob ein identifiziertes, nicht unbedingt infiziertes, AddOn ausgeführt werden darf und dass Sie dann ggf. auf die vollständige Anzeige einer Webseite verzichten wollen.
  • 28.02.2014, 14:31 Uhr
So wie ich die Meldung verstanden habe geht das aber nicht von Firefox aus sondern von den Mail-Diensten, die dadurch die Popup-Blocker verhindern wollen.
  • 28.02.2014, 14:49 Uhr
Was ich ja auch grundsätzlich verstehe, weil sie mit der Werbung Geld verdienen. Verwerflich finde ich es aber dann, wenn dem User Sicherheitslücken vorgespielt werden, um wieder die Werbung durchzubringen.
  • 28.02.2014, 14:50 Uhr
Die Mail-Dienste sind nur ein Teil des Internets. Pop-Up-Meldungen, die Sie in Ihrem Browser sehen, sind noch keine Mail. Ich kann verstehen, dass Sie die dauernde Werbeberieselung nervt. Mich übrigens auch. Zu meinem Bedauern muss ich feststellen, dass es offensichtlich keinen Werbeblocker gibt, der das abstellen kann.

Wenn sie solche Meldungen in einer E-Mail lesen, möchte GMX oder auch WEB oder welcher Absender auch immer im Adresskopf steht, dass Sie deren "Sicherheitssoftware" installieren, die dann ggf. auch noch Geld kostet oder auch das Gegenteil beinhaltet - nämlich Schadsoftware. Bei mir wandern solche E-Mails ungelesen in den Papierkorb und werden spätestens beim schließen des Browsers gelöscht. Über Fachliteratur informiere ich mich, wem ich in Punkto Sicherheit vertrauen kann und wem nicht. In meiner Funktion als IT-Schulung kann ich Ihnen nur empfehlen, lesen Sie nur die Überschriften. Wenn Sie den Absender von Empfehlungen nicht kennen, löschen Sie diese Mail sofort!
  • 28.02.2014, 15:20 Uhr
Hallo, eine weitere Lösung wäre auch, bei dem entsprechenden Mail-Dienst Filterregeln festzulegen. So erspart man sich sehr viel Datenmüll von wem auch immer. Bei gmx geht das auf alle fälle.
  • 07.03.2014, 23:13 Uhr
Hallo Vollmar,
das ist das beste Mittel gegen Spams. Müssen leider auch passen, wenn Spams über Bot-Netze verteilt werden.
  • 07.03.2014, 23:16 Uhr
An alle Beteiligten:

Wenn Ihr Euch Beschwert fühlt von solchen Mails, hier könnt Ihr Euren Frust abladen:
www.eco.de/services/internet-beschwe...telle.html‎
  • 07.03.2014, 23:33 Uhr
Dann hat mein leider ein Trojaner on Bord...
  • 08.03.2014, 00:25 Uhr
Woher? Welcher Trojaner?
  • 08.03.2014, 09:30 Uhr
Manchmal unbeabsichtigte Neugier im Internet, nicht nur im Mail-Traffic, aber wenn man irgendwoher irgendwelche Mails bekommt, wo man sich sicher, ist in keiner Mailinglist zu sein, lässt sich auf ein Trojaner schließen. Und Maildaten werden eindeutig gehandelt - ist halt ein Geschäft für dubiose "Internetnutzer". Ich hatte diese Problem auch mal!
  • 09.03.2014, 20:57 Uhr
Wie sicher sind die Browser ?!
  • 09.03.2014, 20:58 Uhr
Meinen Kursteilnehmern sage ich immer, die Sicherheit fängt bei ihnen selber an. Alle Browser rühmen sich, sicher zu sein. Dafür haben sie eigene Apps installiert. Dazu gibt es noch viele Virenscannner, die Internetsicherheit versprechen. Wenn der User aber zustimmt, ein ihm unbekanntes Programm zu installieren, wird das Schadprogramm als erstes alle diese Sicherheitsprogramme abschalten, bzw. die Dienste stoppen. Dann kann sich das Schadprogramm, ohne von den Sicherheitsprogrammen erkannt zu werden, installieren. Wenn diese wieder ihre Arbeit aufnehmen, werden Sie das Schadprogramm als "in Ordnung" anerkennen.
Ihre Frage, nach der Sicherheit der Browser kann ich damit nur so beantworten: Sie sind so sicher, wie der User es zulässt.
  • 09.03.2014, 21:14 Uhr
Um in eine Mailingliste aufgenommen zu werden, bedarf es keines Trojaners. Prüfen Sie bei jeder Programminstallation, jedem Online-Einkauf, jedem Sozialen Netzwerk das Kleingedruckte? Ich auch nicht. Und mit dem neuen Datenschutzgesetz, wonach die Telekom alle E-Mailadressen verkaufen darf, werden Sie vermutlich noch mehr Spam-Mails bekommen.
  • 09.03.2014, 21:20 Uhr
Hier mal ein sehr praxisbezogenes Beispiel zu einem Trojaner auf einem neuem Notebook ohne jeglichen Internetzugang:, Hersteller Acer, BS W 8.1., Zusatzsoftware von Acer ! Virus: Gen:Trojan.Heur.BCW@!hwNLifi in der Datei gamelicensing.exe vom Softwarehersteller Wild Tangent (USA). Das vorinstallierte McAfee hat keine Meldung gegeben, Gdata jedoch. Jetzt gibt es schon Schadsoftware Gratis zum neuen Notebook. Und was denkt ein normaler User, neues Gerät und alles o.k.
Ansonsten gebe ich Ihnen völlig recht, Sicherheit fängt bei jedem selbst an und das eigene Nutzungsverhalten kann sich positiv oder negativ auswirken.
  • 10.03.2014, 23:03 Uhr
Hi, das ist starker Tobak.

Was har Acer inzwischen dagegen unternommen?

PS: Externe Virenscanner können öfters, aber nicht immer und oft auch nur über die Heuristik solche Trojaner erkennen. Aber Vorsicht, nicht alles was ein Virenscanner als Trojaner verifiziert ist auch einer. Hier bewegen wir uns in einem Sumpf und müssen auf alle unsere Schritte achten.
  • 10.03.2014, 23:20 Uhr
Ist leider so, dass Virenscanner auch Nicht-Viren verdächtigen; insbesondere wenn mehrerer Virenscanner im Rechner sind.

Im Übrigen noch mal zur Ausgangsmeldung, von der wir uns wohl etwas entfernt haben:

„Die Sicherheit der Seite wird durch ein Firefox Add-on eingeschränkt.“

Das ist m.E. einfach eine Unverschämtheit. Andere lösen ihr Problem, das sie zweifelsfrei mit den Pop-up-Blockern haben, indem sie die Nutzer des Dienstes auf das Problemhinweisen und einfach sagen: Wenn Ihr alle Blocker einschaltet, dann verdienen wir nix mehr und können unseren Dienst nicht mehr gratis anbieten.
Das ist ehrlich, das andere ist eine infame Lüge.
  • 11.03.2014, 10:32 Uhr
Auch Firefox hat einen Pop-Up-Blocker. Nur der taugt genau so wenig, wie die Pop-Up-Blocker der anderen Browser. Durch meine Ausbildung bin ich wohl Microsoft-lastig und verwende immer den aktuellen Internet Explorer. Ihre Behauptung, dass ein Firefox-Add-On (von GMX oder Anderen) die Sicherheit gefährde, kann ich daher nicht nachvollziehen. Übrigens finanziert sich GMX genauso wie alle anderen Provider über die Werbung.. Ihre Seiten sind voll davon. Auch das SB hier finanziert sich über die Werbung. Und entsprechend Deinen Interessen und Beiträgen werden Dir Werbungen bei jedem Öffnen einer neuen Seite eingeblendet. Diese Werbung kann kein Pop-Up-Blocker verhindern, oder Du hättest eine leere Seite.
Sich Aufregen ist daher keine Lösung. Aufpassen, wo sich Dein Mauszeiger befindet und worauf Du klickst ist immer angesagt. Und somit auch weiterhin viel Spaß auf Seniorbook auch mit der Werbung.
  • 11.03.2014, 17:08 Uhr
Ich klinke mich auch noch mal zu diesem "eigentlichen Problem" mit ein. Geht man mal von den normalen Usern aus, welche in der Regel sehr neugierig sind, ohne fundiertes Hintergrundwissen zum Internet allgemein, deshalb ist es tatsächlich Zitat: "Sich Aufregen ist daher keine Lösung. Aufpassen, wo sich Dein Mauszeiger befindet und worauf Du klickst ist immer angesagt." Zitat Ende. Und Lesen werden nach wie vor zu wenige.
Im weiteren, hatte ich bisher nur in einer Community einen Hinweis, das sie sich durch Werbung finanzieren und man den Pop-Up-Blocker doch deaktivieren sollte. Mit einer "Sandbox" surfen wäre eine Alternative, sein System bedingt sauber zu halten.
  • 12.03.2014, 00:37 Uhr
Zur Problematik ACER, keinerlei Reaktion seitens meiner Schadsoftwaremeldung. Auch lasse ich nicht mehrere Virenschutzprogramme laufen. Jeder Rechner wird mit einem entsprechenden Bootmedium gescannt. McAfee nein, Gdata ja, Kaspersky ja, Avira nein..
Nun, für mich hat sich das Problem erledigt, auch wenn es unschön ist und das nicht mein erstes Acer Notebook war.
  • 12.03.2014, 00:48 Uhr
Hi Stefan,
ich bin kein Pessimist, muss aber auch Deinem Argument mit der "bedingten" Sicherheit in einer Sandbox oder einem virtuellen PC folgen.
  • 12.03.2014, 08:39 Uhr
Ja, es gibt nun mal keine absolute Sicherheit für alle Bereiche, die über das Internet laufen. Und für das Risiko oder auch Restrisiko ist nun mal jeder Nutzer selber verantwortlich. Uns Wissen dazu zu vermitteln ist durch die Komplexität immer schwieriger.
  • 12.03.2014, 23:45 Uhr
Tun wir, wo immer wir es können, unser Bestes, um anderen bei ihren Sicherheitsproblemen mit Rat und Tat zu helfen
  • 13.03.2014, 08:56 Uhr
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