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Erdöl in Mecklenburg Vorpommern: Gefahr für den Tourismus oder Zubrot für di ...

Erdöl in Mecklenburg Vorpommern: Gefahr für den Tourismus oder Zubrot für die Haushaltskasse?

News Team
22.04.2014, 18:44 Uhr
Beitrag von News Team

Nach Probebohrungen entdeckte die deutsch-kanadische Central European Petroleum Öl im Wert von rund 500 Millionen Euro.

Teile davon unter dem Wahlbezirk von Angela Merkel. Wofür sollen sich die eher klammen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg entscheiden: Landschaftsschutz und Tourismus oder schnelles Geld mit Öl? Oder geht beides?

Mehrheitsfähige Meinungsbildung

Erdölbohrung im Naturreservat Mecklenburg-Vorpommern? Das riecht ja nach Protest. So waren u.a. am Ostermontag Menschen unterwegs, um gegen mögliche Bohrungen zu demonstrieren. Es ist offensichtlich, dass Bohrungen schon rein physisch in die Natur eingreifen. In der Frage, ob und inwieweit sie die Natur gefährden oder beeinträchtigen, stehen sich Unternehmen und Demonstranten argumentativ gegenüber. Sie spiegeln aber nur einen kleinen Ausschnitt der Bevökerung und Meinungsvielfalt wider.

Was aber denken die 'normalen' Menschen vor Ort?

Natürlich müssen die bohren. Das ist ja wie ein Sechser im Lotto.
4 %
Erdöl fördern geht doch sicher umweltverträglich. Also kann man beides haben.
40 %
Pfeiff doch auf die 500 Millionen. Unsere Umwelt und Landschaft dürfen keinerlei Risiko ausgesetzt werden.
56 %
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13 Kommentare

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  • 23.04.2014, 22:32 Uhr
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Das ist nicht einfach nach Erdöl bohren sondern es ist dieses sogenannte Freakink!! Und das geht überhaupt nicht weil es die Umwelt nachhaltig und für immer zerstört. Dies Öl würde Tränen der Einwohner auslösen weil es die Gegend unbewohnbar macht. Siehe hierzu diese Gebiete in den USA!!!
Hört auf mit diesem Profit um jeden Preis.
  • 23.04.2014, 14:32 Uhr
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Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Buchvermarktung, ich kaufe es nicht.
Auch ich komme aus Mecklenburg/Vorpommern und bin gegen die Verschandelung der Landschaft. Sicherlich landschaftlich schön und, teilweise, unberührt. Auch Bayern oder Baden-Württemberg sind landschaftlich wunderschön, trotzdem brummt dort die Wirtschaft. Wenn ein Ministerpräsident laut und mit erhobenem Zeigefinger gegen die angestrebten Veränderungen im Länder-Finanzausgleich wettert, offenbart er damit seine eigene Unfähigkeit. Das Problem in M/V ist, daß es diese absolute Unfähigkeit seit Jahrzehnten gibt. Das sieht man z.B. daran, daß die traditionelle Werft Industrie an irgendwelche russischen Oligarchen verscherbelt wird. Wohlgemerkt Menschen, die ihren Reichtum auf hinterhältige und betrügerische Art und Weise erworben haben.
Wer die Landschaft mit Windrädern bepflastert und nichts anders im Kopf hat als Landwirtschaft kann über ein Paar Bohrtürme nicht sauer sein, natürlich umweltverträglich.
  • 23.04.2014, 08:23 Uhr
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Das ist ja grauenhaft! Die vollidiotische Menschheit rennt mit immer größerer Dynamik in ihren WOHLVERDIENTEN Untergang. Sie zerstört aber leider nicht nur ihr eigenen Lebensgrundlagen, sondern reißt (und hat schon unendlich viel) noch Millionen andere Lebewesen und Arten mit da hinein. Liebe Leute, ich sage euch, der Mensch, dieser grauenhafte Betriebsunfall der Schöpfung/Evolution wird aller Wahrscheinlichkeit dieses Jahrhundert nicht mehr überleben, der nur ein ganz geringer Teil. Das ökologische Gleichgewicht der Erde, oder das Gleichgewicht des Lebens ist durch dieses Ungeheuer Mensch völlig aus den Fugen geraten. Und dieses EHEMALIGE Gleichgewicht ist ein unvorstellbar hochkomplexes dynamischen, ganzheitliches System, das sehr, sehr viel verkraften und ausgleichen und wieder „reparieren“ konnte. Aber Systeme haben es an sich, dass es einen „Punkt“ gibt, an dem das alles nicht mehr möglich ist. Es gibt den „Point of no return“! DANN KOLLABIERT DAS GESAMTE SYSTEM!
  • 22.04.2014, 21:02 Uhr
Und es sieht mittlerweile danach aus! Ich weiß, wovon ich rede, denn ich beschäftige mich – auch wissenschaftlich – damit seit 4 Jahrzehnten. Vor 15 Jahren habe ich ein Buch „Fluch und Segen des Fortschritts oder die Bedrohung der Schöpfung“ geschrieben, das erst 2009 herauskam. Darin habe ich, wie zahlreiche andere ernsthafte Wissenschaftler und Denker, eindringlich vor diesem Wahnsinn menschlicher Zerstörung gewarnt! Heute sieht die Lage hochdramatisch gefährlicher aus! Der Mensch zerstört weiter in rasendem Tempo Luft, Wasser und die Erde – alles um eines kurzfristigen Profits Willen! Und die große, blöde Masse lebt und handelt gleichfalls ohne jedes Verantwortungsbewusstsein für sich, seine Kinder und Enkel, seine „Mitgeschöpfe“, seine Umwelt und seine Lebensgrundlagen!
  • 22.04.2014, 21:02 Uhr
Die Thematik meines Buches „Fluch und Segen des Fortschritts oder die Bedro-hung der Schöpfung“, ISBN 978-3-9812309-1-8, ist mir seit Jahrzehnten ein wesentli-ches Anliegen. Als verantwortungsbewusster und -voller Zeitgenosse habe ich es aus Betroffenheit über den Zustand unserer Erde und aus großer Sorge um die kommenden Generationen geschrieben. Dankenswerterweise hat mir Prof. Michael Succow, Träger des Alternativen Nobelpreises 1997, ein eindringliches Geleitwort geschrieben, weil er die Veröffentlichung damit fördern wollte! Nähere Infos auf meiner Facebook-Extraseite „Fluch und Segen“ mit Inhaltsverzeichnis (dort ein „gefällt mir“ würde mich freuen – besten Dank!). Zudem finden Sie auf meiner Webseite http://www.fotokunst-kerkovius.de/fl...-mein-buch/ weitere Infos und Rezensionen. Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen!
  • 22.04.2014, 21:03 Uhr
Nur noch ein fundamentaler Bewusstseins- und Verhaltenswandel kann uns vielleicht NOCH vor den verheerendsten Folgen der globalen Umweltzerstörung bewahren. Unse-re Umwelt ist unsere Lebensgrundlage – und wir sind ein Teil von ihr. Es bedarf auch eines/-r neuen, ganzheitlichen und systemischen Denkens und Wahrnehmung – d.h. es geht um einen Paradigmenwechsel auf der Basis einer verantwortungsvollen Ethik und Moral!
Mir kommt der Mensch mittlerweile wie ein Irrer vor, der auf einem Ast sitzt, der über einem bodenlosen Abgrund ragt. Und er, dieser Wahnsinnige, sägt wie be-sessen an diesem Ast – nur leider an der falschen Seite!
  • 22.04.2014, 21:04 Uhr
Christopher, Deine Sorgen und Dein Engagement sind sicher begründet. Lebst Du denn auch danach?
Bitte beantworte folgende Fragen, damit ich erkenne, dass Dein Anliegen einen realen Bezug hat: Wie groß ist deine Wohnung? Wie viel PS hat Dein Auto? Wie oft reist Du mit dem Flugzeug. Hast Du als Stralsunder ein Schiff?
Du verstehst, das diese Besitztümer nicht unwesentlich zur Zerstörung der Umwelt beitragen. bist Du hierin ein Saubermann, oder auch nur ein Durchschnittsmensch? Wenn ja, dann nehme ich Dein Anliegen nicht ernst und Du wohl auch nicht!!!!!
  • 26.04.2014, 21:25 Uhr
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Als gebürtige Mecklenburgerin kenne ich die Region. Es wäre eine Schande, die Natur zu zerstören! Und: es gibt keine Garantie für evtent. Pannen.
Tourismus und das war`s. Ich hoffe, die Usedomer protestieren heftig!
  • 22.04.2014, 18:50 Uhr
Es ist völlig wurrrrscht, ob man aus MV kommt oder aus Papua-Neuguinea! Was der Mensch alles an Wahnsinn macht udn produziert hat globale Wirkung! Und die Menschheit als Ganze ist von diesem Wahnsinn, der ja weltweit geschieht, in seiner Existenz bedroht!
  • 22.04.2014, 21:07 Uhr
Irgendwas ist immer, aber geht es irgendwann NICHTMEHR weiter!
  • 22.04.2014, 21:09 Uhr
Auch ich bin Mecklenburg- Vorpommeranerin, und auch ich bin dafür, dass man auf das Öl wegen eines kurzfristigen Gewinns verzichten sollte. Machen wir uns nichts vor. Ölförderungen gehen niemals mit einer intakt bleibenden Umwelt einher. Wenn alles Öl gefördert wurde, bleibt ein Schaden zurück, den nicht die Verantwortlichen beheben, so sie könnten. Es ist wie überall auf der Erde bei Ölförderungen: es sind die Menschen und natürlich die Natur, die mit dem Eingriff in die Umwelt klar kommen müssen.
ALSO HÄNDE WEG VON MV!!!!! LASST DAS ÖL WO ES IST!!!!!
  • 22.04.2014, 22:42 Uhr
Die Ölförderung auf Usedom hätte verheerende Folgen für die Region. Was sind da schon 500 Mill. gegen den Schaden, der angerichtet wird. Die 500 Mill. fließen einigen wenigen zu, die Region, die Menschen dieser Region haben gar nichts davon. Durch die Ölförderung wird der einzige Wirtschaftszweig der Insel, der Geld in die Kassen spült, zerstört: der Tourismus. Denn von dem lebt die Insel weitestgehend. Und selbst, wenn den Menschen erzählt wird, dass es Arbeitsplätze gibt- das ist nur für kurze Zeit, dann sitzen sie wieder zu Hause und beziehen Alg I oder gar II.
Ich bleibe dabei: Hände weg von MV und das Öl lassen wo es ist. Im Interesse der Umwelt und der Menschen, die da leben.
  • 24.04.2014, 10:28 Uhr
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