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Wenn Google "Das Gegenteil von Freiheit" ist, können wir uns dann überhaupt  ...

Wenn Google "Das Gegenteil von Freiheit" ist, können wir uns dann überhaupt noch befreien?

Thomas Bily
09.05.2014, 09:54 Uhr
Beitrag von Thomas Bily

Es ist so, als wenn die Metzgerinnung über die Fleischverwertung klagen würde. Auf der Internet Konferenz re:publica wird die Entwicklung des Internets sehr kritisch diskutiert. Die Teilnehmer sehen die Freiheit des Netzes gefährdet, wenn nicht schon verloren - an große Player wie Google, die alles bestimmen. Frage ist: Wer soll das korrigieren?

Müssen wir Mordor lieben lernen?

Die "digitale Gesellschaft" wird immer mehr dominiert durch Mächte wie Google, Amazon, Facebook &Co. Gewaltenteilung im Netz gibt es nicht mehr. Google kann abstrafen und belohnen über harmlos klingende Maßnahmen wie das niedliche Panda-Update. Und die digitale Gesellschaft kann oder will sich nicht aufrappeln und sich dagegen formieren. Bis auf ein paar harsche Statements und eine Flut bequemer Online Petitionen oder Protest-Posts auf Facebook&Co ist bisher nichts passiert. Solche virtuellen Maßnahmen sind entschieden zu wenig, um die "bösen" Mächte auch nur annähernd zu beeindrucken. Und es ist zu bezweifeln, ob reale Demonstrationen dies erreichen könnten - ganz abgesehen davon, dass die digitale Gesellschaft ihren Hintern nicht hochbekommt.
Also sieht es so aus, als würden wir uns abfinden und arrangieren mit der Übermacht.
Kann man halt nix machen...

Oder kommt noch ein weißer Ritter?

Die Mächtigen der nicht digitalen Welt, also die Politiker und Staatsmänner, verharren aktuell noch in der Zuschauerrolle. Ja, sie haben schon entdeckt, dass es sowas gibt wie die NSA und auch erkannt, dass Google ziemlich groß ist. Aber sie wissen noch nicht richtig, wie sie damit jetzt umgehen könnten, um die digitale Welt wieder einigermaßen ins Gleichgewicht zu lenken.
Minister lassen sich vorsichtshalber vom Staatssekretär vertreten auf der re: publica. Wer nicht da ist, kann auch nichts falsch machen. Aber wir bräuchten jemanden, der entschlossen ist, etwas zu verändern. Aktuell laufen wir in voller Fahrt in die falsche Richtung. Insofern wäre jede Richtungsänderung eine Verbesserung.

Wo treiben wir eigentlich hin im digitalen Universum? Wo sind wir in 5 Jahren? So ohne Kurs und Steuermann.

2 Kommentare

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Ich denke, das Google da noch Kinderkram ist, wenn man mal Facebook und Whatsapp gegenüber stellt. Wenn ich mir die Whatsapp - Berechtigungen ansehe, die beim installieren auf dem Handy angezeigt werden, dann geht mit der Installation mein Handy und alles darin in Whatsapp über. Ich darf es dann nur noch benutzen.
Facebook ist der globale Seelenstriptease und die Tatsache, das jedes geschriebene Wort auf ewig gespeichert bleibt, macht mir viel mehr Sorgen...oder Angst?
Facebook User glauben, das sie tatsächlich etwas löschen, wenn sie auf "löschen" klicken... GROSSER FEHLER! Die Textpassagen werden nur ausgeblendet.

Fazit: Wenn ich diesen beiden Einrichtungen Google gegenüber stelle, dann ist Google von allen das kleinste Problem.
  • 08.05.2014, 17:56 Uhr
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Ich finde ecosia ist schon mal eine gute Alternative zu google
Ich pflanze gerne Bäume und muss mir nicht mal Muskelkater holen oder die Hände schmutzig machen
  • 08.05.2014, 12:49 Uhr
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