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Der Rotmilan und die Windenergie

13.05.2014, 17:45 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Es ist sooo schade, dass das , was ökologisch so viel wertvoller sein soll, wie Atomstrom, so weit weg von der Naturverträglichkeit ist. Es sind ja nicht nur , wie hier in diesem Beispiel , die Rotmilane

Sicherlich muss man auf Alternativen aufbauen, aber das alles ist, so wie ich finde, noch nicht wirklich ausgereift und so nutzt es nicht wirklich etwas, ebenso wenig unseren Geldbeuteln.


Zitat ..Rotmilane und Windkraft- eine Herausforderung
Die durch die Energiewende in den letzten Jahren deutlich steigende Zahl an Windenergieanlagen ist mittlerweile so groß, dass Windparks für einige Tierarten ein ernst zunehmendes Problem darstellen. Fledermäuse und Greifvögel sind besonders stark betroffen, da sie die schnell rotierenden Rotorblätter im Flug nicht oder zu spät wahrnehmen und so mit ihnen kollidieren. Vor der Errichtung von Windenergieanlagen wird von Fachleuten überprüft, ob und wie stark Tiere gefährdet sind. Die Ergebnisse dieser Gutachten sollen dann in die Planung von Windparks oder einzelnen Anlagen einfließen. Da sich Tiere aber nicht vorhersehbar verhalten, kommt es immer wieder zu Verlusten.

Vor dem Hintergrund des Ausbaus der erneuerbaren Energien ist dies ein schwieriges Feld für den Naturschutz.Zusammen mit dem Mäusebussard wird der Rotmilan am häufigsten Opfer von Windenergieanlagen: In nur kurzer Zeit sind Windenergieanlagen auf Rang 1 der Verlustursachen beim Rotmilan gestiegen.....Zitat Ende

Quelle und weiterlesen http://rotmilan.org/kollisionen/

8 Kommentare

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ich habe heute erfahren, dass Luftlinie 700 m von unserem Haus entfernt 2 große Windkrafträder aufgestellt werden sollen. Ich habe eine schwer behinderte Tochter, die u.a. auch unter einer Epilepsie leider, die medikamentös nicht zufriedenstellend einstellbar ist.

Bin nun doch sehr verwirrt, was ich als Bürger tun kann.
  • 25.07.2014, 12:50 Uhr
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p.s. wenn ich es auch sehr schade finde, dass greifvögel und andere vögel unter dieser entwicklung leiden müssen, so gebe ich auch zu bedenken, dass durchs autofahren monatlich wesentlich mehr tiere auf unseren strassen sterben müssen
  • 14.05.2014, 17:45 Uhr
... der rotmilan aber auch noch nicht. es gibt eine abwanderung in die baltischen und östlichen länder. dort haben die bestände zugenommen.
  • 19.05.2014, 09:35 Uhr
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leider entwickelt sich diese branche generell auch zu unkontrolliert, weil wieder einmal nur die profitgier antrieb für investitionen ist.
greenpeace energy ist da eine alternative.sie beziehen ihre energie nur von stromanbietern, die den tierschutz miteinbeziehen. dafür haben sie sogar einen umweltpreis bekommen.
  • 14.05.2014, 17:42 Uhr
Da gebe ich dir recht, auch, was dass Sterben der Tiere auf unseren Strassen betrifft.. wobei das dann eher weniger Vögel, diese sicher auch, als andere Tierarten wie, Rehe , Hirsche , Wildschweine , Waschbären etc.. betrifft.

Bei der Windenergie wird einfach ein noch unvollständiges Projekt auf Biegen und Brechen voran getrieben, und die Rechnung bezahlen wir somit doppelt.. Subventionen , die wir auch mittragen dürfen und der Lebensraum der Vögel, der sich immer weiter einschränkt, denn es wird ja nicht nur EIN Windpark gebaut.. sondern auf jeden Hügel einen , damit auch jede Gemeinde etwas abschöpfen kann.
  • 14.05.2014, 17:56 Uhr
die dezentrale lösung der energieversorgung ist meiner meinung nach die ökologisch und sozial verträglichere lösung als die monopolistisch zentralisierte durch eine (noch nicht mal) handvoll konzerne. sie müßte nur strenger nach umwelt- und tierschutzkriterien überprüft werden. im moment hat man den eindruck , dass alles durchgewunken wird, weil es profit verspricht.
der lebensraum der tiere (welcher art auch immer) wird nicht allein durch die derzeit noch relativ wenigen windparks eingeschänkt, sondern durch den jahrzehntelangen umbau unserer gesellschaft in eine industrie- und spaßgesellschaft, in der nur wenig rücksicht auf die bedürfnisse von wildtieren gelegt wird - respektive der bedürfnisse der menschen nach natürlichen erholungsgebieten (besonders in ballungsgebieten)
  • 15.05.2014, 00:30 Uhr
Ergo: Das Problem ist nicht die Natur sondern die Menschheit....
  • 21.05.2014, 03:10 Uhr
ja so ist es. wir sind zuviele, konsumieren zuviel, verbrauchen zuviel, produzieren zuviel, werfen zuviel weg, vergiften unsere lebensgrundlagen: wasser, boden, luft und jetzt auch noch das gestein und das grundwasser unter der erde (stichwort fracking)
wir sind nicht mehr zu retten! und das, obwohl das nur wenige sind, die rücksichtslos mit der natur umgehen. aber wir anderen lassen alles zu und tun nichts dagegen, anstatt uns zusammenzutun und gemeinsam dagegen vorzugehen- oder wenigstens diejenigen unterstützen, die etwas dagegen tun!
  • 22.05.2014, 09:27 Uhr
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