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Medikamente im Netz: Lohnt sich das Bestellen in Online-Apotheken?

News Team
Beitrag von News Team

Nasentropfen, Wärmepflaster und Schmerztabletten: In der Apotheke legt man für ein paar wenige nicht rezeptpflichtige Medikamente gern mal über 20 Euro hin. Dabei geht es auch günstiger – und bequemer. Ihr wählt in Ruhe zu Hause am Rechner aus, ein paar Tage später wird die Bestellung an die Haustür geliefert. Die Webportale verkaufen neben zehntausenden Arzneimitteln auch noch Drogerieartikel, homöopathische Produkte, Zahnbürsten oder Tiermedizin.

Online-Apotheken sind billiger


Bis zu 60 Prozent spart man bei einigen Medikamenten im Vergleich zum empfohlenen Herstellerpreis. Allerdings schwanken die Preise bei den Online-Apotheken natürlich auch – es lohnt sich immer, sie bei den einzelnen Portalen zu vergleichen. Einige Euro Preisunterschied sind schon drin.

Ihr könnt bei Online-Apotheken auch Arznei bestellen, die der Arzt verschrieben hat. Dazu müsst Ihr das Rezept einschicken, die meisten Anbieter haben dazu Freiumschläge zum selbst Ausdrucken auf Ihrer Webseite. Bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten spart Ihr aber im Vergleich zur stationären Apotheke nichts, bei diesen gilt in Deutschland ein Rabattverbot.

Versandapotheken dürfen seit 2004 in Deutschland Artikel über das Internet verkaufen, damals wurde die Preisbindung für rezeptfreie Medikamente aufgehoben. Seitdem gibt es Dutzende Anbieter, von DocMorris über Apo-Discounter und Medpex bis hin zu MyCare und mehreren anderen.

Online-Apotheken verschicken per Post


Damit Ihr auch wirklich ein Schnäppchen macht, solltet Ihr nicht nur die Preise vergleichen, sondern auch die Versandkosten im Auge behalten. Es lohnt sich nicht, eine Schachtel Schmerztabletten zu bestellen, wenn dann noch drei Euro Versand dazu kommen. Die meisten Online-Apotheken verschicken die Bestellung aber ab einem bestimmten Betrag gratis, mal sind es zehn, mal 20 Euro. Es lohnt sich also, einen Vorrat anzulegen und mehrere Sachen auf einmal zu bestellen. Die Medikamente kommen dann mit der Post.

Das ist aber ein Nachteil im Vergleich zum Apotheker um die Ecke: Bis zu drei Tage dauert es, bis die Bestellung da ist. Wenn Ihr akut krank seid, ist das zu lang.

Übrigens beraten Euch auch die Online-Apotheken – so wie der Pharmazeut, den Ihr seid Jahren kennt. Nur nicht so persönlich und vertraut. Jeder Anbieter hat eine kostenlose Hotline, bei der pharmazeutische ausgebildete Mitarbeiter Fragen zu den Medikamenten beantworten.