wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Schöpfer oder Multiversen ?

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 03.09.2014 - 18:21 Uhr

Weshalb existieren wir ?
Weshalb existiert unser sehr komplexes Universum ?
Weil es einen Schöpfer gibt, der die Naturgesetze geplant und fein aufeinander abgestimmt hat ?
Oder weil es unvorstellbar viele Multiversen gibt, bei denen die allermeisten wie Seifenblasen gleich wieder kaputt gehen, weil sie keine Struktur aufbauen können.

Es scheint nach heutigem Wissensstand nur diese beiden Möglichkeiten zu geben.
Was könnt ihr euch eher vorstellen ?

7 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
--> "... wie Seifenblasen gleich wieder kaputt gehen, weil sie keine Struktur aufbauen können."
Das könnte auch mit 'unserem' Universum noch geschehen.
Zeit (und Raum) sind ja Eigenschaften unserer Welt, die in dem übergeordneten 'Multiversum' nicht gelten müssen! Für unser unvollkommenes Wahrnehmungsvermögen erscheinen die ca. 14 Mrd. Jahre Entwicklungsgeschichte recht lang. Von 'aussen' (aus dem Multiversum) ist es vielleicht nur ein Augenblick ...

--> "Weil es einen Schöpfer gibt, der die Naturgesetze geplant und fein aufeinander abgestimmt hat ?"
Das ist das anthropische Prinzip, aus dem unsere Existenz als notwendige Voraussetzung abgeleitet wird.
Eine 'geplante Schöpfung' ist zwar als Annahme möglich und methodisch bedingt nicht widerlegbar, sie ist aber auch nicht einzigartig.

--> "Weshalb existiert unser sehr komplexes Universum ?"
Diese Frage lässt sich nicht beantworten, weil der Ursprung des Universums ausserhalb seiner Wirkung liegen muss.
Nachtrag zum antr. Prinzip:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropisches_Prinzip

--> "Weshalb existieren wir ?"
Darauf hat die Naturwissenschaft schon umfassend geantwortet. Wir sind --ein-- (vorübergehendes) Ergebnis einer seit ca. 14 Mrd. Jahren verlaufenden Entwicklungsgeschichte, die auch weit über uns hinaus weiter verlaufen wird! (Wir sind die Neandertaler von morgen ... )
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
'Unsere Existenz sagt, dass das Unsiversum so sein muss, wie es ist!
Die Naturgesetze müssen also so sein, wie sind, sonst wäre es nicht, wie es ist, sonst wären WIR nicht. Die geringste Abweichung der Naturgesetze, macht diese Existenz des Universums unmöglich.'
Soweit einmal habe ich Prof. Lesch zitiert.
Und es stellt sich immer noch die Frage: Zufall oder nicht? Schöpfer oder nicht?
Ich tendiere zum Schöpfer, weil es keinen Sinn macht, dass es keine ABweichungen der Naturgesetze gibt. Prof. Lesch sagt, dass es haufenweise ander Unsiversen gibt, wo diese Naturgesetze eben keine derarigen Konstanten bilden, wie in dem unseren. Vielleicht liegt es daran, dass diese Konstanten fix (stabil) vom Schöpfer eingerichet sind?

Eine Frage, die sich wohl nie klären lässt. Schöner Beitrag, Shania.
Danke.
Moment, er legt sich nicht fest, das es andere Universen gibt. Es ist eine evtl. Möglichkeit.
Er lässt ja durchblicken, dass man nach diesen Fakten auf einen Schöpfer schließen müsste, "aber es ist ja keine theologische Sendung".
Er sagt : "Da die Wissenschaftler offensichtlich so UNGERN
auf einen Schöpfer zurück greifen..." suchen sie nach anderen Lösungen, weshalb unser Universum so feinabgestimmt ist, das es Leben hervor bringen kann.
Klar, wenn man nur vom reinen Zufall ausgeht, dann müsste es unheimlich viele Multiversen geben, die keine Struktur bilden, bis sich denn zufällig alles mal im richtigen Maß zusammen findet.
Harald Lesch ist sehr aufgeschlossen und schließt die Existenz eines Schöpfers nicht grundsätzlichaus, wie man an seinen konstruktiven Gesprächen mit Theologen sieht. (andere Sendereihe)
Ja, das hab ich öfters mit Interesse angeschaut seine Dispute mit dem Pfaffen. So richtig viel kam aber letztlich nie dabei heraus aus meiner Sicht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es andere Universen gab oder eben auch gleichzeitig viele gibt, die andere Naturgesetze haben und eben viell. keine Menschen hervorbringen, sondern anderes.
Von Schöpfungsakt würde ich da nicht sprechen und ich gehöre zu denen, für die die Existenz eines Gottes völlig überflüssig ist und eher eine von Menschen ausgedachte Fiktion.
Selbst in diesem Universum ist ja andersartiges Leben durchaus wahrscheinlich und dass die Menschen und diese winzige Erde am Rande einer Galaxie quasi Mittelpunkt und Sinn des ganzen ist, hat meines Erachtens eine Wahrscheinlichkeit nahe 0.
Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen, aber dass ein Universum, wo alles so fein aufeinander abgestimmt sein muss, damit es überhaupt längere Zeit existieren kann, durch reinen Zufall von selbst entstanden ist, hat meines Erachtens ebenfalls eine Wahrscheinlichkeit nahe 0.
Nun könnte man mathematische Betrachtungen zu solchen Wahrscheinlichkeiten anstellen Die Existenz grad dieses Universums mit diesen Konstanten in den Naturgesetzen ist ja nur so einzigartig und wunderbar für uns, weil wir es eben betrachten und kein anderes kennen.
Es kann bereits unendlich viele Universen gegeben haben und noch geben, was die Wahrscheinlichkeit grad eines solchen dann schnell gegen 1 gehen lässt.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren