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Kükentötung - Verbot -

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 10.09.2014 - 08:46 Uhr

Endlich tut sich was

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Tiere sind kein Abfall – Tierschutzorganisation TASSO e.V. begrüßt hessisches Verbot der Kükentötung


Nachdem die nordrhein-westfälische Landesregierung bereits im vergangenen Jahr die Tötung männlicher Eintagsküken von Legehennenrassen untersagt hat, wird diese tierschutzwidrige Praxis nun auch in Hessen verboten. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. begrüßt dieses Verbot ausdrücklich, da das Töten der Küken keinen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes darstellt, aber dennoch jahrelang von Politik und Justiz geduldet wurde.

„Rund 40 Millionen männliche Eintagsküken aus der Legehennen-Zucht werden jedes Jahr bundesweit nach dem Schlüpfen aussortiert und zerschreddert oder vergast, nur weil sie das falsche Geschlecht haben, und anschließend als Abfall entsorgt“, erklärt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Der Grund hierfür ist, dass die Zucht von Legehennen einzig und allein auf eine hohe Legeleistung ausgerichtet ist. Da die männlichen Küken keine Eier legen und zu wenig Fleisch ansetzen, sind sie für die Agrarindustrie wertlos.“

„Ministerin Hinz hat hier ein klares Zeichen für den Tierschutz gesetzt, denn Tiere sind kein Abfall, sondern fühlende Lebewesen. Das Töten von Tieren aus reinen Profitgründen ist nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar und ethisch verwerflich“, sagt Mike Ruckelshaus. „Wir freuen uns, dass die grausame Praxis der Kükentötung in Hessen bald ein Ende hat, zumal Alternativen existieren wie beispielsweise die Geschlechtsbestimmung im bebrüteten Hühnerei, die so gut wie anwendungsreif ist, oder das sogenannte Zweinutzungshuhn.“
Tierschutz

© Copyright TASSO e.V.[ü][/ü]

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1 Kommentar

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Der Bedarf an "Billigfleisch" ist immer noch zu hoch! Küken vergasen einfach nur bestialisch! In meiner Lehrzeit gab es 2 (!) Kükensortieren in der DDR, die per Hand die Küken mit einem Druck des Halses auf einen scharfen Rand getötet haben. Die toten Küken wurden in der Schweinemast verwertet. Ja, sowar es, aber das ist 50 Jahre her!
Damals war der "Bedarf" an Geflügelfleisch auch nicht so hoch. Es gab auch Hähnchenmastbetriebe. Gott sei Dank habe ich in der Nähe einen Bauern, der Hähnchen mästet, die Auslauf haben und in Ruhe groß werden können. Ich kaufe kein Geflügelfleisch im Supermarkt! Wenn die Menschen nicht umdenken, wird sich nichts ändern! Wir exportieren Geflügelfleisch gefroren nach Afrika und machen damit die Bauern mit ihren Angeboten kaputt. (Bericht im Fernsehen vor einiger Zeit) Auch Nachbarländer sind an diesem Export beteiligt.
Welch ein Irrsinn!
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