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Der Marianengraben – Faszination Tiefsee
Der Marianengraben – Faszination Tiefsee

Der Marianengraben – Faszination Tiefsee

Service Tipp
Beitrag von Service Tipp

10.994 Meter unter den Meeresspiegel liegt das Challenger-Tief im Marianengraben. Würde man an dieser Stelle den Mount Everest im Meer versenken, wäre zwischen der Bergspitze und der Wasseroberfläche immer noch reichlich Platz. Doch wie sieht es aus dort unten, am tiefsten Punkt der Erde zwischen Japan und Neuseeland?

Diese Frage stellten sich schon Jacques Piccard und Don Walsh, die sich 1960 als erste Menschen mit dem Unterwasserboot Trieste auf den Grund der Erde wagten. Denn die gewaltige Tiefseerinne ist eine geologische Störungszone. Hier wird der Meeresboden durch die Bewegung der Erdplatten ungewöhnlich weit nach unten gedrückt. Die Region gehört zu dem etwa 40.000 Kilometer langen Pazifischen Feuerring, an dem die meisten Erdbeben und Vulkanausbrüche auftreten. Und ist eines der faszinierendsten und unbekanntesten Gebiete unseres Planeten.

Stockdunkel ist es dort und in 10.000 Metern Tiefe lastet auf jedem Quadratzentimeter ein Gewicht von etwa einer Tonne - ein Druck, der 1000-fach höher ist als auf der Erdoberfläche. Die Temperatur beträgt nahezu null Grad Celsius. Kann es hier Leben geben? Und wie sieht es aus? Im August 2011 fingen Meeresbiologen des Scripps Institute of Oceanography der Universität von San Diego mit einer speziellen Kamera einzigartige Amöben und riesige Einzeller im Marianengraben ein.

Der Beitrag „Marianengraben - Tauchfahrt zum tiefsten Punkt der Erde“ dokumentiert in atemberaubenden Bildern das Leben am Tiefsten Punkt der Welt.