Gesundheits-Apps: Technisches Spielzeug oder ernsthafte Medizin?
Gesundheits-Apps: Technisches Spielzeug oder ernsthafte Medizin?Foto-Quelle: © momius - www.Fotolia.com

Gesundheits-Apps: Technisches Spielzeug oder ernsthafte Medizin?

News Team
Beitrag von News Team

Die Armbanduhr von Apple kann es. Sie soll 'vielen Menschen helfen, bessere Tage und ein gesünderes Leben zu leben', so Apple Chef Tim Cook. Smartphones können es auch und mit 'Es' ist übrigens die Fähigkeit gemeint, permanent die Aktivitäten ihrer Träger beziehungsweise Besitzer zu protokollieren und medizinische Werte zu ermitteln.

Diese Apparillos sind in der Lage, den Puls zu messen oder auch erklommene Treppenstufen zu zählen. Und jeden Tag gilt es, Ziele zu erreichen. Diese Daten werden gespeichert in einer Anwendung namens Health App, die auch noch Daten anderer Apps erfasst. Aus den gesammelten Daten wächst dann das ganz persönliche Vitalprotokoll.

Diese Gerätschaften verfügen über viele Senoren, die sogar medizinische Werte ermitteln können. Es gibt beispielsweise eine App, 'Sehschulung', die von Ärzten verordnet und von der Krankenkasse bezahlt wird. Mit der können Sehbehinderte Kinder ihre Augen trainieren. Andere Apps messen Herzschläge oder überwachen mit dem Beschleunigungssensor das charakteristische Zittern von Parkinson-Patienten.

Was denkt Ihr über solche Apps - muss man wirklich seine körperlichen Aktivitäten permanent beobachten? Und: können sie tatsächlich den Arzt ersetzen? Sind Medizin-Apps ein große Chance?

Gesundheits-Apps: Technisches Spielzeug oder ernsthafte Medizin?

Quelle: Die Zeit N° 38: Der Arzt am Leib von Christoph Drösser und Sven Stillich