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Wenn wir morgen das Internet ausschalten, wäre das zur Erleichterung und Fre ...
Wenn wir morgen das Internet ausschalten, wäre das zur Erleichterung und Freude vielerFoto-Quelle: (c) McCarony - www.Fotolia.com

Wenn wir morgen das Internet ausschalten, wäre das zur Erleichterung und Freude vieler

Von News Team - Mittwoch, 29.10.2014 - 11:48 Uhr

Das Internet hat unser Leben erobert. Allerdings ohne uns zu fragen. Es kam quasi aus der Steckdose und stand mitten im Raum. Wie ein Gast, den keiner eingeladen hatte, der aber unterhaltsam ist, immer was zu erzählen hat und alles weiß, was man fragt. Obwohl man nicht schlau wird aus ihm, will man ihn nicht wegschicken. Warum eigentlich nicht? Eigentlich würden wir ihn gerne vom Hals haben, weil wir seine Sprache nicht richtig verstehen. Weil wir wissen, dass er uns haushoch überlegen ist, und wir aufpassen müssen, dass er nicht unser Zuhause übernimmt.

Schauspielerei mit Halbwissen

Unsere gute alte Welt wurde innerhalb weniger Jahre über den Haufen geworfen. Anonymes Online Banking statt lauschiger Gespräche am Sparkassen-Schalter. HRS, Booking.com statt freundlicher Reisebüros. Der Besserwisser Google wirft den guten alten Brockhaus aus dem Regal. Und soziale Netzwerke sind die modernen Stammtischrunden.
Das will doch kein Mensch und trotzdem lassen wir es zu. Weil es uns so sicher macht, jegliche Info stets abrufen zu können. Weil es immer wieder unsere Neugier befriedigt, zu sehen, wo die anderen sich gerade rumtreiben. Weil es einfach und bequem ist und unsere Faulheit bedient.
Es ist eine Zweckbeziehung, aber wir lieben das Internet nicht. Deswegen hängen wir uns nicht rein und versuchen nicht, es zu verinnerlichen oder zu beherrschenen. Wir bedienen es einfach. Mehr oder weniger gut. Die Deutschen eher weniger gut. Wir rangieren ins Sachen Internetkenntnissen ziemlich weit hinten im internationalen Vergleich.

Deswegen wären viele von uns sicher froh, wenn wieder alles so wäre wie früher. Die Wahrheit aber ist: Das Internet wird noch stärker, noch präsenter und wegschicken werden wir es nie mehr. Fangen wir also lieber an, es zu lernen, zu beherrschen. Und uns nicht nicht nur mit Halbwissen oder Phrasen durchzuhangeln. Hilft ja nix.

193 Kommentare

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Die Menschheit hat sich weiterentwickelt, aber ich möchte es heut nicht mehr missen, denn meine gesellschaftliche Arbeit geht über das Internet. Ich habe mir erst den Computer, über 10 Jahre, modernisieren lassen. Pressearbeit, mit Freunden austauschen, Informationen einholen und andere Sachen hole ich mir aus dem Internet. Schwer habe ich es mir gemacht, wo ich den Computer nur als bessere Schreibmaschine benutzt habe. Ein Nachbar hat dann das Internet und weitere Sachen mir beigebracht.
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Ja, ich weiß auch nicht, wie ich das früher geschafft habe: Eine Kindheit ohne Telefon (erst als Student quer über die Straße zur Telefonzelle), ohne Internet (nur mit Büchern), ohne Auto (anfangs nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln), wir haben Briefe geschrieben. Ich muss sagen - ich habe es überlebt, es ging tatsächlich auch ohne Internet. Dennoch erfreue ich mich aber heutzutage auch am technologischen Fortschritt, käme ohne Internet heute vermutlich nicht gut aus. Manchmal aber, so denke ich, vergisst man dabei das Leben, weil das Internet so viel unserer Zeit beansprucht. Man macht sich zu sehr abhängig von Trends oder öffentlichen Meinungen, was natürlich immer auch eine Frage nach der eigenen Persönlichkeit ist. Hier ist es, wie bei allen Dingen, auch eine Frage der Dosierung.
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Ich hätte das nie für möglich gehalten und habe mich bis vor 6 Jahren vehement geweigert, mich mit einem PC zu befassen. Heute möchte ich das nicht mehr missen. Ganz toll für die ältere Generation! Die Jungen vergraben sich oft im Haus und schließen die Welt aus. Die "Alten" holen sich die Welt in ihre Stube. So können sie z. B. so oft sie wollen per Skype mit ihren Kindern oder Enkel in der ganzen Welt Verbindung halten - auch im Seniorenheim!
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Ein Leben ohne Internet kann ich mir nicht mehr vorstellen. Ganz ohne Mails, Foren usw. da wuerde mir was fehlen. Ich weiss zwar es ging frueher, aber man gewoehnt sich dran und will dann nicht mehr ohne, genau wie z.B. mit den Handys.
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ohne Internet nein, muss aber sagen, dass ich mich immer weiter zurück ziehe.
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Und ich wäre noch in derselben Minute arbeitslos.
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Ich habe über Internet ganz tolle Menschen kennen gelernt. Mit dem tollsten Mensch habe ich jetzt eine wundervolle Beziehung. Wäre ohne Netz mit großer Sicherheit nie möglich geworden.
Da geht es dir ganz genau so wie mir. Und wegen dieser einmalig innigen Beziehung ist das Internet für mich ein Segen.
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Ohne Internet wäre ich arbeitslos. Es gibt bestimmt auch viele SB-Nutzer, die "noch" mitten im Berufsleben stehen. Deswegen wäre es schon interessant zu wissen, an wenn sich diese Frage richtet
Dann stelle ich mal eine Gegenfrage: könnt Ihr euch ein Leben ohne Strom vorstellen, also ohne Kühlschrank, Heizung, Warmwasser, Telefon, TV, Radio, Staubsauger, Waschmaschine etc..... ???
Nein? Ich auch nicht denn wir haben 2014. Zum Glück sag ich nur. Deswegen auch mein ganz klares PRO Internet.
Es ist nun halt mal der Lauf der Dinge, dass der Fortschritt nicht aufzuhalten ist. Wenn ich Ruhe brauche, dann schalte ich Smartphone, Computer etc. aus. Jeder hat es selbst in der Hand. Disziplin und Wille ist alles
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Für mich ist Internet wie Zeitung lesen. Man schlägt sie auf, informiert sich und legt sie zur Seite, wenn es besseres zu tun gibt. Und das ist bei mir sehr oft der Fall
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Es gab ein Leben vor dem Internet, und es wird auch ein Leben nach dem Internet geben.
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