wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Was Frauen wirklich denken: Wer weiß mehr - Kopf oder Bauch?
Was Frauen wirklich denken: Wer weiß mehr - Kopf oder Bauch?Foto-Quelle: © Dreaming Andy www.fotolia.de

Was Frauen wirklich denken: Wer weiß mehr - Kopf oder Bauch?

Von Sonja Bissbort - Montag, 10.11.2014 - 16:59 Uhr

Cogito ergo sum. Ich denke, also bin ich. Es war kein Geringerer als der französische Philosoph René Descartes, der diesen Satz formulierte. Es war der erste Grundsatz, den der Gelehrte nach radikalen Zweifeln an der eigenen Erkenntnisfähigkeit als nicht weiter kritisierbare Conditio sine qua non verankerte und methodisch begründete: „Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“

Hat er geahnt, dass mit ihm die Epoche der Aufklärung zu einem ungeahnten Siegeszug über alle anderen bewussten, un- und unterbewussten Fähigkeiten des Menschen aufbrach? Das Mittelalter und alle anderen Epochen galten fortan als finster. Der aufgeklärte, denkende Mensch war ein Verstandesmensch.

Der Mensch denkt. Ja. Aber wer lenkt wirklich?


Ist es Gott? Sind es unsere Emotionen, Gefühle, die ja angeblich und bereits pränatal unser erster Verstand sind? Ist es das spätestens mit Freud entdeckte Reich des Unterbewussten, des Es?

Was auch immer wahr ist und wer auch immer Recht haben mag: So sehr wir uns auch bemühen, mit unserem Kopf, die Welt zu erfassen, andere Menschen und uns selbst - der Kopf reicht nicht hin. Das geben mittlerweile sogar renommierte Hirnforscher wie Spitzer und seit längerem sogar weltberühmte Physiker wie Einstein und Planck zu bedenken.

Ein Leiter des Max-Planck-Institus in Berlin hält gar weltweit Vorträge über die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition - so der Untertitel seines erfolgreichen Buches Bauchentscheidungen.

Think limbic!


So rief bereits vor vielen Jahren die Nymphenburger Gruppe um den Psychologen und Unternehmensberater Häusle auf. Wie aber geht es? Den limbischen Teil unseres Gehirns zu nutzen, das Unbewusste zu aktivieren, die Intuition walten zu lassen? Und das Kopfhirn auszuschalten?

"Ich vertrau auf mein Gefühl!"


So titelte vor kurzem die Zeitschrift emotion und beschreibt die Intuition als unseren wichtigsten Kompass. Danach gilt:

+ Entscheidungen aus dem Bauch sind besser als jede Pro- und Contra-Liste.
+ Schaltet die Grübeleien aus und ab. Nimm Kurs auf dein Innerstes.
+ Schalte ausreichend, um dich besser zu spüren.
+ Mach einfach mal Urlaub von E-Mail & Co.
+ Befreie dich von allem Ballast und unnötiger Wichtigtuerei.
+ Meditiere regelmäßig und halte die Stille aus.
+ Sorge für viel Bewegung und schenke dir und deinen Lieben kleine Aufmerksamkeiten und Gesten.

Klingt nicht neu. Ist nicht neu.


Bis vielleicht auf den Punkt mit den E-Mails. Alles andere wissen und predigen östliche Philosophen und Menschen seit Jahrtausenden. Auch unsere Ahnen kannten dies. Weise Frauen allen voran.

Im Grunde geht es darum, sich selbst zu spüren und nahe zu sein, Zugang zu haben zu dem, was unser Herz, unsere Seele sagt und weiß. Kinder z.B. haben diese native Wissen. Sie verlieren es, wenn wir Erwachsenen mit unserem Kopf-Wissen an ihnen herum erziehen.

Nun beginnen wieder die rauhen Nächte und dunklen Tage.


Nehmen wir sie doch einfach zum Anlass, in uns nach all dem Ausschau zu halten, was wir sonst da draußen in der großen weiten Welt versuchen zu finden.

5 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Immer auf den Verstand hören ist richtig also mit dem Kopf
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das Gehirn weiß alles - der Bauch signalisiert nur, dass das Gehirn etwas weiß, was auf Abruf wartet. Ist die Nachricht gut, hat man ein wohlig bis euphorisches Bauchgefühl, und wenn sie schlecht ist, dann eben ein mulmig bis drückendes Gefühl. So einfach ist das.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich vertraue bei Entscheidungen oft auf mein Bauchgefühl,überschlafe es, dann komme ich manchmal zu einer ganz anderen Entscheidung,die Konsequenzen einer Falschentscheidung trage ich ja selbst..man lernt aber man lernt nie aus..
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Unter ´Bauchgefühl´ versteht man schnelle Eindrücke/Entscheidungen, ohne großes Überlegen. Andere Bezeichnungen für Bauchgefühl sind z.B: Vorurteil, Intuition, Geistesblitz und 7. Sinn.

Manchmal sind schnelle, unüberlegte Entscheidungen richtig - oft aber auch falsch. Dies hängt von der aktuellen Situation und vorhandenem Wissen ab. Oft kann eine falsche Entscheidung richtig sein - wenn jede Entscheidung besser ist, als gar keine Entscheidung. Und manchmal ist es völlig egal, wie man sich entscheidet - d.h. ´falsch/richtig´ gibt es hier nicht.
Aber es schadet bei wichtigen Entscheidungen nicht - wenn sie nicht eilig sind - eine Nacht darüber zu schlafen und/oder mit Freunden darüber zu sprechen. Oft kommt man dabei auf neue Ideen/Fakten, die man zuvor unüberlegt oder mangels Wissen übersehen hat. Andere Menschen haben eine andere Sichtweise zu einem Problem, weil sie über andere Erfahrungen verfügen. Diese Hinweise kann man in die Entscheidungsfindung einfließen lassen.
Letztlich muss man aber jede Entscheidung selbst treffen und verantworten......
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Den "Lieben Gott" lassen wir mal weg, das sind überwiegend Bauchentscheidungen und die Macht der Intuition die wir dann versuchen mit dem Verstand zu erklären, jedoch ist diese Variante meist die Beste.

Wir sind da nicht alleine, das geschied auch so in der Tierwelt, wir haben es nur vergessen.

Nichts von der Arroganz "Krone der Schöpfung"
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren