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Mein Name ist Hase und ich frag mich: Was sind denn in diesem Internet für E ...

Mein Name ist Hase und ich frag mich: Was sind denn in diesem Internet für Eierköpfe unterwegs?

Von Thomas Bily - Freitag, 03.04.2015 - 18:27 Uhr

Motzerei ist ok. Pseudonyme sind von Gesetz aus auch ok. Aber Motzerei oder gar Beleidigungen oder Verleumdungen aus dem Versteck eines Pseudonyms sind niederträchtig und völlig inakzeptabel. Wir beschäftigen uns tagein tagaus mit Kommunikation im Internet und erleben einiges, was mindestens Kopfschütteln auslöst. Wie wir uns davor schützen? Hm.

Da simma dabei: Bullshitbingo in Sozialen Netzwerken

Eine Flasche Wodka exen, Maske drüber, registrieren und los geht´s. Spätestens angetrunken vor dem Bildschirm kann jeder windige Minderwertigkeitskomplexler im Internet mal richtig die Sau rauslassen. Es ist kaum zu verhindern, dass er in Kommentaren beleidigt, über Nachrichten blöde Anmache betreibt oder Bilder seiner Extremitäten versendet. Wenn auch nur für kurze Zeit, bis die Kritzeleien gelöscht oder er gesperrt wird. Ist das Kommunikation, wie wir sie uns wünschen? Mir graust es davor.
Für mich persönlich habe ich folgende Formel: mit Pseudonymen kommuniziere ich grundsätzlich nicht. Mach ich ja auch nicht im normalen Leben. Und wenn ich mit einem Horst Hammer kommuniziere, obwohl der Heinz Zange heißt, dann darf der sich ein Stricherl machen und sich freuen.
Für mich als Mitarbeiter von seniorbook sieht die Sache etwas anders aus, zumal wir uns ja auch abseits von seniorbook mit Kommunikation zu seniorbook auseinandersetzen. Zum Beispiel auf Jobbewertungsprotalen, wo ehemalige Mitarbeiter unter Pseudonym Dampf ablassen. Oder im Zusammenhang mit Medienberichten wie hier zu einem Beitrag über seniorbook auf ndr.de.

Fair statt PR

Der Bericht ist komplett in Ordnung, aber die Kommentare darunter zeichnen ein unfaires Bild von seniorbook. Dabei geht es uns nicht um einen etwaigen PR Dämpfer: Lieber schlechte PR als keine PR. Es geht vielmehr um die grundsätzliche Art der Kommunikation, unter Pseudonym pauschale Diskreditierungen zu verbreiten.
Es ist ja unbestritten so, dass die Umgangsformen an der einen oder der anderen Stelle auf seniorbook zu wünschen übrig lassen. Aber es ist auch Tatsache, dass seniorbook wächst und jeden Tag immer mehr Leute zurückkehren und offensichtlich dieses Angebot gerne nutzen. Uns ist keine Plattform bekannt, auf der das Engagement der Nutzer so intensiv und groß ist wie auf seniorbook. Und DAS wollen wir nicht verreissen lassen durch maskierte Kommentatoren. Dagegen lohnt es sich, Energie und Zeit zu investieren. Es muss doch machbar sein, zumindest einen kleinen Teil des Netzes erwachsen und idiotenfrei zu gestalten.

15 Kommentare

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Sorry, aber ..Der Bericht ist komplett in Ordnung...?
Da sollte sich mal so einige Aussagen auf der Zunge zergehen lassen .

z.B. ...Seit zwei Jahren versucht das Münchner Unternehmen...
Klartext : "versucht" ..bisher ohne Erfolg

...Ein Büro in der Münchner Innenstadt - beste Lage. Hier tüfteln vor allem junge Mitarbeiter an einem sozialen Netzwerk für Senioren.
Klartext :...beste Lage.....sprich : sündhaft teuer ; ....junge Mitarbeiter.....sprich : also kein "Insider"

...Kann das funktionieren? ....Klartext : eher ausgeschlossen

....Experte ist skeptisch - aber Gründer optimistisch.... Klartext : Experte glaubt nicht an einen Erfolg.

....Bei Seniorbook ist der Berater skeptisch. "Seniorbook ist auch einfach ein anderes soziales Netzwerk, was versucht sich mit der speziellen Zielgruppe Senioren und einer vielleicht etwas einfacheren Funktion umzusetzen. Da ist sozusagen, wenn die es nicht schaffen eine wirklich eigene Community anzusprechen, wenig zu holen." hier bedarf es nicht des Klartext

....Glaubt man indes den Machern, dann wächst Seniorbook. ......Klartext : ach ja, wirklich ??

Also, m.E. nicht gerade eine "positive" Beschreibung von SB zumal die Kommentare Bände sprechen: "positiv" liest sich anders. Natürlich kann man auch sich raus reden , mit der Formel : " Mit Pseudonymen kommuniziere ich grundsätzlich nicht" Ok, teilweise sind die Kommentare grottig, aber teilweise entsprechen sie der Realität, leider. Ob die Kommentare nun von Pseudonymen kommen oder Realpersonen kommen, ist da völlig zweitrangig ( zumal nicht belegbar ) Nach dem Motto : Kritik von Pseudonymen ist grundsätzlich für die Tonne ??

Daher auch der Hinweis vom NDR explizit auf diese Ansicht : Anmerkung der Moderation:
In den Kommentaren auf NDR.de sind auch Beiträge ohne Klarnamen willkommen.

Das Recht auf Anonymität ist an sich so selbstverständlich, dass man darüber nicht schreiben oder sprechen müsste. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt, der im Teledienstedatenschutzgesetz jedem das Recht eingeräumt hat, sich anonym durch das Netz zu bewegen. § 4 Abs. 6 Teledienstedatenschutzgesetz schreibt vor: "Der Diensteanbieter hat dem Nutzer die Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist.
Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren".
§ 18 Abs. 6 Mediendienstestaatsvertrag enthält eine gleich lautende Vorschrift für die Anbieter von Mediendiensten.
Upps,...wenn man den Text überfliegt, fällt es kaum auf. Aber so
Ich habe noch selten
einen Kommentar gelesen, wo die Erstellerin so
hervorragend zwischen den Zeilen gelesen hat Respekt!
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Klartext.....danke, Thomas..
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@Billy: wäre ich einer von Euch, würde ich mal die Ausweispflicht (gescanter oder fotografierter Personalausweis) zur Sprache bringen. Zumindest würde das Spreu von Weizen trennen.....und vielleicht so manchen Ärger ersparen........
Gesetzlich nicht zulässig:
im Teledienstedatenschutzgesetz ist jedem das Recht eingeräumt , sich anonym durch das Netz zu bewegen.
§ 4 Abs. 6 Teledienstedatenschutzgesetz schreibt vor: "Der Diensteanbieter hat dem Nutzer die Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren".
§ 18 Abs. 6 Mediendienstestaatsvertrag enthält eine gleich lautende Vorschrift für die Anbieter von Mediendiensten. Kein Provider darf aufzeichnen, wer was wann im Netz getan hat, wenn dies nicht ausnahmsweise für Abrechnungszwecke erforderlich ist. Und dann dürfen die Daten auch nur für diesen Zweck verwendet werden.
A.B.: Was verspricht sich I.E. eigentlich von dem Spielchen? Außerdem ist es nach dem Gesetz unter Strafe verboten eine Kopie eines PA als ID Nachweis zu verlangen b.z.w. gar zu versenden oder zu verschicken. Die Nummern auf ihm können von Fälschern weiterverwendet werden. Ist aber hier Gang und Gebe und wird hier sogar verlangt. Hier bin ich Willy Rentner. Willy war mein Großvater und Rentner bin ich. Da ich mich ja "Anonym" im Netz bewegen darf bringt das außerdem absolut nichts um so seine ID zu beweisen. Das könnte ich auch mit einem PA von meinem Urgroßvater machen wenn er da noch leben würde. Alles Käse. Meine Frau ist raus weil ich mich zwischen dem Account hier und dem meiner Frau entscheiden sollte. Ich bin bei meinem geblieben und meine Frau hat gesagt, "Nö da will ich nicht mehr. Wer nicht will der hat schon genug. Super SB kann mich am Ar... lecken. Die können mit Legosteinen spielen aber nicht mit mir." - Wo sie recht hat, hat sie recht. Und sie hatte noch nicht mal einen Künstlernamen wie ich, sondern sie war mit ihren richtigen Mädchennamen hier unterwegs.
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Servus Thomas, ein an sich guter Beitrag. Nur, mich stört in Deiner Antwort im Link das Wort "Moderation". SB wird nicht moderiert vom SB-Team, sei ehrlich.
Das SB-Team reagiert vielfach nur auf Meldungen von anderen Nutzern. Eine Moderation ist meiner Meinung nach etwas anderes.
Sollte ich mich täuschen würde ich mich über eine Information Deinerseits freuen.
In diesem Sinne, ein frohes und gesegnetes Osterfest aus dem Böhmerwald
Erika, eine der Patinnen hier
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Es ist doch leider immer so, das die Leute, die schlechte Erlebnisse haben, die was zu meckern haben, egal ob berechtigt oder nicht, ihre Meinung laut und polternd in die Welt rufen.

Die Leute, die sich wohl fühlen, die nichts zu meckern haben, die sagen das selten. Auch, wenn sie in der Mehrheit sind.
Das heißt, sind 90 zufrieden und 10 unzufrieden, dann hört man nur diese 10 und zwar sehr laut.
Dadurch gerät das Meinungsbild dass man sich dadurch beschaffen kann in eine Schieflage.
Was natürlich für das oder den, der beurteilt worden ist nicht gerade schön ist.

Außerdem ist es doch so, wenn man die Leute nach ihrer Meinung fragt, sie, warum auch immer, denken sie müssten zuerst das Negative sagen. Es geht schon automatisch, es wird das gesagt, was schlecht ist. Nach dem Guten muss man dann nochmal bewusst nachfragen.
Das beste Lob, was man so sehr oft nur erreichen kann ist dieses "Ich habe nichts zu meckern"

Außerdem gibt es dann noch folgendes Phänomen
Hat jemand etwas Schlechtes oder Schlimmes erfahren, dann wird diese Gruppe dann über einen Kamm geschert und auch so getan, als wäre es vielen passiert

Beispiel: Eine Frau wird von einem Mann angemacht. Was wird sie wohl in einer Bewertung schreiben?
"In SB machen die Männer die Frauen an"
und das möchte man dann auch am liebsten der ganzen Welt sagen
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Für mich persönlich habe ich folgende Formel: Mache es wie die Angler, fange den Fisch, den Unrat lass vorbei schwimmen.

Menschen ändern ist eine nutzlose Tätigkeit, lebe mit ihnen, es gibt keine anderen.
genau so und nicht anders.
Danke, auch Dir nette und genußreiche Feiertage
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