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Internetnutzung im Alter ab 3 Jahren - Risiko, Chance, Normalität

Internetnutzung im Alter ab 3 Jahren - Risiko, Chance, Normalität

Von Thomas Bily - Dienstag, 23.06.2015 - 17:00 Uhr

Die Prognose: "Wir werden alles digitalisieren, was digitalisierbar ist." müssen wir erweitern um die Version: "Alle werden digitale Geräte nutzen, sobald sie digitale Geräte bedienen können." Egal ob im späten Alter oder in früher Jugend: die Digitalisierung erfasst auch die Randbereiche. Das betätigt die DIVSI U9-Studie, die besonders die 3 bis 8 Jährigen unter die Lupe nahm. Das DIVSI, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet. haben wir als sehr seriöse und umsichtige Einrichtung kennengelernt.

Um Himmels Willen oder Gott sei Dank?

"Der Kleine braucht noch kein Handy." "Internet maximal 1 Stunde am Tag und ich schalte nur bestimmte Seiten frei." Solche Sätze hören wir oft von Leuten mit kleinen Kindern. Und sie erinnern mich an die Zeit, als ich klein war - damals ging es um Fernsehen.
Heute richtet sich der Aufschrei gegen Smartphone, Soziale Netzwerke und Internet im Allgemeinen. Muss denn das schon sein? Das braucht doch keiner? Wer weiß, was da passiert?
Natürlich haben die Bedenken ihre Berechtigung. Man muss sich nur so manchen Kommentar auf diesem Netzwerk durchlesen, dann versteht man, dass das kein Kleinkind lesen soll. Sowas will aber auch kein ernsthaft Erwachsener lesen... Aber Entgleisungen im Netz gehören zur Realität wie Schimpfwörter in der U-Bahn oder Beleidigungen im Fußballstadion. Die Kinder lernen immer früher damit umzugehen, das einzuordnen.

Ohnehin ist es laut DIVSI keine Frage mehr, OB Kleinkinder mit dem Internet umgehen. Die Herausforderung besteht in der Erziehung, WIE sie mit diesem Medium umzugehen lernen. Und das wirft automatisch die Frage auf, ob die Erziehungsberechtigten wie Eltern oder Lehrer fähig sind, die Kinder im Umgang mit eben diesem Medium zu begleiten.

Fühlt ihr euch fit genug, Kinder an das Internet heranzuführen?

Oder sagt ihr: Um Himmels Willen, das ist Gott sei Dank nicht (mehr) mein Thema.

3 Kommentare

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Der Umgang mit diesen Technologien ist das eine, die Ausstattung der Kinder damit, etwas anderes.
Den Umgang damit lernen, natürlich, unter Aufsicht, Anleitung und Begleitung, das ist unsere Pflicht. Aber den Kindern ein Handy in die Hand zu drücken, damit sie immerwährend erreichbar sind.... Neiiiiin! Hubschraubereltern! Außerdem erzieht das zur Ungeduld und wie ich meine, sich nicht unbedingt an Absprachen/Termine genau halten zu müssen. Ganz abgesehen von den gesundheitlichen Gefahren.

Ganz schlimm finde ich, wie die Kumpels und Kumpelinen nebeneinander hocken, keiner mit dem anderen spricht, aber jeder so ein dämliches Handy mit den Daumen betippt. Soziale Wüstenei.
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Ich fühle mich fit genug

Es ist eigentlich egal, ob Internet, Fernsehen, Straßenverkehr, und vieles andere, Eltern müssen/sollen ihre Kinder immer heranführen können. Ihnen die Welt erklären und zeigen, je nach Alter.
Genauso sehe ich das auch, die Technik kommt ob ich das will oder nicht, darum ist es einfach sinnvoller sich zu informieren
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