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Die mitochondriale Eva

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 05.07.2015 - 23:37 Uhr

Es gibt Wissenschaft und Wissenschaft. Ob bei der hier beschriebenen Wissenschaft die Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens Anwendung finden können, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe hiervon gerade erst erfahren. Aber es ist schon beachtlich, dass die Evolutionisten keinen Alleinstellungsanspruch erheben können, sondern sich erneut mit anderslautenden Ansprüchen auseinander setzen müssen.

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Im Jahre 1987 gelang Alan Wilson von der University of California in Berkeley ein Durchbruch mit dem Nachweis, dass wir alle von einer gemeinsamen Mutter, der sogenannten "mitochondrialen Eva" abstammen.

"Die mitochondriale Eva ist ein Begriff aus der Archäogenetik und bezeichnet eine Frau, aus deren mitochondrialer DNA (mtDNA) die mitochondriale DNA aller heute lebenden Menschen durch eine direkte Abstammungslinie hervorgegangen ist." (https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriale_Eva)

Alan Wilson von der University of California in Berkeley glaubte, dass eine Veränderungen in der Mitochondrien-DNA einmal alle 300 bis 600 Generationen auftritt. Nimmt man nun die heutige DNA-Sequenz und versucht deren Entstehung zu rekonstruieren, muss man die homologen Gene oder DNA-Abschnitte zurück rechnen bis zur Ursprungssequenz. Diese Analyse wird als Koaleszenzanalyse bezeichnet.

Im Jahr 1987 versuchte Alan Wilson eine erste Datierung von der mitochondrialen DNA und kam zu dem Schluss, dass die mitochondriale Eva vor nur etwa 200.000 Jahren gelebt haben muss.
Im Jahre 1991 kam es zu einem Paukenschlag in diesem Zweig der Wissenschaft. Neue Forschungen bestätigten, dass die vorhergehenden Ergebnisse einem Irrtum in einer Grundannahme unterlagen. Die menschliche DNA-Mutationen treten 20 mal häufiger auf als bislang angenommen wurde.
Im Jahre 1998 erschien in der Zeitschrift «Research News» ein Artikel mit dem Inhalt:
Die sogenannte "mitochondrialen Eva" lebte nicht vor 120.000, sondern vor etwa 6.000 Jahren.
Unsere Urmutter, die sogenannten "mitochondrialen Eva", lebte also vor etwa 6.000 Jahren, was der biblischen Chronologie entspricht.

Quellennachweis:

Loewe, L and Scherer, S. “Mitochondrial Eve: the plot thickens.” Trends in Ecology and Evolution, 12(11):422-423, November 1997.

Gibbons, A. “Calibrating the Mitochondrial Clock”. Science 279(5347):28-29, January 2, 1998

Parsons, T.J. et al “A high observed substitution rate in the human mitochondrial DNA control region”, Nature GeneticsVol. 15: 363–368, 1997; as cited in ref. 4.

Lubenow, M.L., 1998. Recovery of Neandertal mtDNA: an evaluation. CEN Tech. J. 12(1):87–97.

Identification of the remains of the Romanov family by DNA analysis. Gill P, Ivanov PL, Kimpton C, Piercy R, Benson N, Tully G, Evett I, Hagelberg E, Sullivan K Nat Genet 1994 Feb;6(2):130-5

Central Research and Support Establishment, Forensic Science Service, Aldermaston, Reading, Berkshire, UK.

Comment in: Nat Genet 1994 Feb;6(2):113-4

How rapidly does the human mitochondrial genome evolve? Howell N, Kubacka I, Mackey DA

Am J Hum Genet 1996 Sep;59(3):501-9

Department of Radiation Therapy, University of Texas Medical Branch, Galveston 77555-0656, USA.

The mutation rate of the human mtDNA deletion mtDNA4977. Shenkar R, Navi di W, Tavare S, Dang MH, Chomyn A, Attardi G, Cortopassi G, Arnheim NAm J Hum Genet 1996 Oct;59(4):772-80

Division of Pulmonary Sciences and Critical Care Medicine, University of Colorado Health Science Center, Denver, USA.

Comment in: Am J Hum Genet 1996 Oct;59(4):749-55

A high observed substitution rate in the human mitochondrial DNA control region. Parsons TJ, Muniec DS, Sullivan K, Woodyatt N, Alliston-Greiner R, Wilson MR, Berry DL, Holland KA, Weedn VW, Gill P, Holland MM

Nat Genet 1997 Apr;15(4):363-8

Armed Forces DNA Identification Laboratory, Armed Forces Institute of Pathology, Rockville, Maryland 20850, USA.

The mutation rate in the human mtDNA control region. Sigurgardottir S, Helgason A, Gulcher JR, Stefansson K, Donnelly P.

Am J Hum Genet. 2000 May;66(5):1599-609. Epub 2000 Apr 7.

deCODE Genetics, Inc., Reykjavik, Iceland 110.

Mitochondrial genome variation and the origin of modern humans. Ingman M, Kaessmann H, Paabo S, Gyllensten U.

Nature. 2000 Dec 7;408(6813):708-13.

Department of Genetics and Pathology, Section of Medical Genetics, University of Uppsala, Sweden.

A shrinking date for ‘Eve’ by Carl Wieland First published: TJ 12(1):1–3 April 1998
Mitochondriale Eva – Wikipedia
Die mitochondriale Eva ist ein Begriff aus der Archäogenetik und bezeichnet eine Frau, aus deren mitochondrialer DNA (mtDNA) die mitochondriale DNA aller heute lebenden Menschen durch eine direkte Abstammungslinie hervorgegangen ist. Ihr männliches Gegenstück ist der Adam des Y-Chromosoms.
de.wikipedia.org

2 Kommentare

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Ja, und es ist erstaunlich, wie wenig sich bis jetzt die Anhänger der Evolutionstheorie zu einem so gut recherchierten Beitrag zu Wort melden. Vielleicht müssen sie doch erkennen, dass ihr Haus auf Sand gebaut ist und schweigen lieber, als sich öffentlich zu blamieren.

Wenn sie Christen für dumm verkaufen wollten - das wird jetzt schwerer, wo doch echte Wissenschaft, die sich an wissenschaftliche Regeln hält, ihren Hypothesen den Rang abläuft.

"Ich vertrete nicht immer die gerade herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!"
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Jetzt verstehe ich auch den Beitrag, der vor kurzer Zeit im zdfinfo gesendet wurde.
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