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Was ist WLAN?

Von News Team - Mittwoch, 14.10.2015 - 00:00 Uhr

Wenn Sie zu Hause WLAN nutzen, hat das viele Vorteile: Sie surfen nicht nur mit dem Computer im Internet, sondern auch per Smartphone oder Laptop - und zwar überall in Reichweite des drahtlosen Netzwerks. Also auch im Bad, auf dem Balkon oder im Garten. Sie sind nicht an ein Kabel gebunden und können sich frei bewegen. Und auch ihre Gäste können online gehen, wenn Sie ihnen das Passwort nennen.

Smartphones und Tablets besitzen gar keinen Anschluss für ein LAN-Kabel, also eines, mit dem Sie ins Internet gehen können. Damit können Sie ausschließlich per WLAN oder über eine mobile Datenverbindung surfen.

WLAN ist ein kabelloses lokales Netzwerk


Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Network, was man mit kabelloses lokales Netzwerk übersetzen kann. Wenn Sie zuhause drahtlos ins Internet gehen wollen, brauchen Sie einen Router, der das Signal überträgt. WLANs funken in Deutschland in zwei Frequenzbereichen: 2,4 Gigahertz ist noch gängiger, 5 Gigahertz wird aber immer mehr genutzt. Es gibt auch eine Norm für die Übertragung in Funknetzwerken: den Standard IEEE-802.11. Diese Zahl finden Sie auf jedem Router, immer in Kombination mit einem Buchstaben. Dieser sagt etwas über die Datenübertragungsrate aus. IEEE 802.11n kann etwa netto 240 Mbit/s übertragen, IEEE 802.11g höchstens 34 Mbit/s.

Praktisch: Per WLAN können Sie auch an vielen öffentlichen Orten ins Netz gehen, also in vielen Cafés, an Flughäfen oder in Hotels, auch im Ausland. Diese Orte werden auch WLAN-Hotspots genannt. Und das ist oft sogar kostenlos. Wundern Sie sich in anderen Ländern aber nicht, wenn Ihnen der Begriff WLAN nicht begegnet: Dort spricht man meist von WiFi, gemeint ist das Gleiche. Gerade im Ausland ist es sehr praktisch, wenn Sie via WLAN surfen: Das kostet sie nichts, während beim Surfen mit Datenverbindung hohe Roaminggebühren entstehen können.

Achten Sie beim WLAN unbedingt auf Sicherheit


Sie sollten unbedingt auf Ihre Sicherheit achten, wenn Sie mit einem WLAN-Netzwerk surfen. Zu Hause sollten Sie darauf achten, dass Ihren Router verschlüsseln, damit kein Fremder über Ihre Leitung surft - und womöglich Daten aus dem Internet herunterlädt. Dazu gibt es mehrere Standards, die Ihnen der Router-Hersteller zur Auswahl überlässt. Nicht besonders sicher ist die WEP-Verschlüsselung, nutzen Sie unbedingt WPA oder WPA2. Entscheiden Sie sich darüber hinaus unbedingt für ein sicheres Passwort, das aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht und nicht leicht zu erraten ist.

In öffentlichen Netzwerken, zum Beispiel in Cafés oder Hotels, sollten Sie darauf achten, dass Sie keine heiklen Daten versenden, und auf Online-Banking lieber verzichten. Mit dem entsprechenden Spähprogramm kann nämlich in den ungesicherten Netzwerken theoretisch jeder mitverfolgen, was sie gerade tun.

1 Kommentar

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WiFi ist die Abkürzung für "Wireless Fidelity". In diesem Fall ist es ein Marketing Schöpfung wie "HiFi" = "High Fidelity" bei Stereoanlagen. Das wird oft fälschlich mit WLAN gleichgesetzt.
Tatsächlich aber ist es eine Art Zertifizierungsstelle für die WLAN Standards wie z.B. IEEE...., Verschlüsselung oder Sicherheitsmerkmale (WEP, WPA). Was WiFi nun wirklich abkürzt, darüber ist sich selbst die Fachwelt nicht einig.
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