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Benehmen

Seltsame Triebe

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 20.10.2015 - 04:39 Uhr

In Anlehnung an den gestrigen Themenchat möchte ich meine Eindrücke hier zusammen fassen, denn alles in Allem ist es wieder einmal sehr aufschlussreich gewesen, was einzelne Nutzer und deren Einstellung zu Anderen und insbesondere zu dieser Plattform angeht.Natürlich könnte man es sich einfach machen und das Alles als "Kindergarten" abhaken. Aber so einfach ist das nicht.

Es zeigt sich, mit welcher Hartnäckigkeit gewisse Anarchisten hier ihr Unwesen treiben und genau Diese immer wieder ihre Fans finden, die sie aktiv oder passiv unterstützen. Nutzer, die jede Art von Regeln ablehnen - sei es nun, weil sie denken, dass sie diese nicht brauchen würden, oder diese Regeln ganz bewusst brechen, weil sie diese für unbequem oder für sich nicht gültig betrachten.

Und dann gibt es die Gruppe, die diese Regeln weder gelesen, noch durch Erklärungen verstanden haben. Eigentlich dürften die Betreffenden gar nicht hier sein, denn mit der Anmeldung wurden diese Regeln gelesen und akzeptiert und das bedeutet, dass Diejenigen nur aufgrund einer Lüge hier sind. Weder gelesen, noch akzeptiert. Statt dessen bringen sie ihre eigenen Regeln mit, die unter "Meinungsfreiheit" eingeordnet werden und sie erdreisten sich auch noch, den 1. Punkt zum Art. 5 des GG zu zitieren. Schon interessant, dass zwar der 1. Absatz offenbar Jedem in Erinnerung ist, aber die Punkte 2 + 3 dabei unter den Tisch fallen. Aber es sind genau diese beiden Punkte, die den Punkt 1 einschränken. Anders ausgedrückt: Sie streichen einfach Punkt 2+3 und war übrig bleibt, ist die eigene Version - die Basis für ihre persönliche Anarchie.

Für mich ist das, wie die Gebrauchsanleitung eines Elektrogerätes zu ignorieren, weil man ja die Garantiekarte kennt. Und sowas ist schon mehr als naiv.
Wenn jemand mit einer Kettensäge nicht umgehen kann, sollte er nicht damit Amok laufen, sondern auch mal Leute ernst nehmen, die damit umgehen können, bevor ein blutiges Chaos hinterlassen wird. Und wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man sich ein derartiges Werkzeug gar nicht erst zulegen.
Mit sozialen Netzwerken ist es ähnlich. Wer die Regeln nicht akzeptieren will, sollte im Interesse aller Anderen und nicht zuletzt im eigenen Interesse sich nicht in Solchen aufhalten und besser die gute alte Post nutzen. Das Gleiche gilt für Leute, die nur zum Stänkern hier sind und die man im Berufsleben sofort wegen Störung des Betriebsfriedens entlassen würde. Und ganz ehrlich: Wäre es meine Plattform, dann gäbe es nicht unzählige Ermahnungen und unnötige Diskussionen darüber, was vielleicht gerade noch zulässig sein könnte, sondern einen kurzen Hinweis und wenn der nichts bringt... RAUS.

31 Kommentare

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Sehr gut, besonders der letzte Abschnitt...... Dem füge ich nichts hinzu !
Will nur nicht jeder sehen
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Peter, das hast Du prägnant,
knapp und treffend dokumentiert.
Meine Meinung ist ebenfalls
das resolute RAUS
Sollte ja auch jeder verstehen
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Eigentlich haben diejenigen recht, die sagen, es braucht keine extra geschriebenen Regel, denn wir sind erwachsenen und man weiß doch, wie man sich benehmen und handeln soll.....

Eigentlich, denn Menschen, die wissen, wie man sich benimmt und handelt, handel ja schon nach Regeln, die sie verinnerlicht haben, die sie irgendwann gelernt haben und diese Regeln sind ja auch sinnvoll und nur sie garantieren ein friedliches Miteinander.

Nur, für die Menschen, die denken, sie müssten sich nicht an diese Regeln halten, aus den verschiedensten Gründen, für diese müssen sie aufgeschrieben werden und nicht nur das. Denn Regeln aufschreiben und auch lesen nützt nichts, wenn Menschen bewusst dagegen verstoßen wollen. Eine Regel nützt nur dann was, wenn ein Verstoß dagegen saktioniert wird.
Denn wer denkt, er könne handeln ohne, dass für ihn Regeln gelten, der wird sich durch das Aufschreiben und auch durch das Hinweisen nicht davon abhalten lassen, trotzdem dagegen zu verstoßen.

Menschen die sagen, es braucht keine Regeln, wir wissen wie wir handeln sollen und dies auch tun, können dadurch leider nicht verhindern, dass andere trotzdem diese Regeln verstoßen.

Für die Menschen, die wertschätzend mit anderen Menschen umgehen, die so an anderen handeln, wie sie selbst behandelt werden wollen, für die braucht es tatsächlich keine aufgeschriebenen Regeln, denn sie halten sich an diese Regeln, ohne dass man sie ihnen vor Augen halten muss.

Für diejenigen, die sich nicht daran halten, für die müssen sie aufgeschrieben werden. Aber nur deswegen, weil sie sonst sagen würden, es steht ja nirgendwo, dass ich.......
Aber letztendlich müssen auch Sanktionen erfolgen, bei Regelverstößen.

Die Crux für mich ist, egal ob nun Regeln aufgeschrieben sind oder nicht, dass immer mehr Menschen sich ihre individuelle Freiheit nehmen zu handeln, zu agieren, zu sprechen und zu schreiben wie sie es wollen und nur auf sich selbst bezogen. Es ist ihnen egal ob sie dadurch die Freiheit und die Würde eines anderen beschränken oder verletzen. Sie machen nicht rechtzeit halt, auch, weil für sie nicht alle Menschen gleich sind.

Weil sie in ihrem Egoismus nur an sich selbst denken und ihnen andere Menschen egal sind.

Das ist nicht nur auf SB so, sondern überall

Eigentlich brauchen wir nur eine Regel. Diese Regel gibt es schon sehr lange, schon Buddha und Konfuzius haben sie aufgestellt und auch Christus nannte sie uns.
"Was du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu"
Diese eine Regel würde reichen!
Nur dumm, dass gerade Diejenigen, die eine Abschaffung von Regeln fordern, nur ihren eigenen z.T. recht dubiosen Regeln folgen.
@Edelgard Lengert .. super formuliert ...
meist sind das die gleichen, die den Verfall der Werte (welche auch immer) anprangern
danke dir, Martin
Edel, super geschrieben. Nur leider schei... die drauf und das macht alles so schwer hier bei SB. Vor allem " raus" gehen die Tollen, die es leid sind, in diesem vergifteten Forum zu agieren
Danke dir auch, Eva
Ich habe da eine gewisse innere Einstellung. Dort wo ich sein will, lasse ich mich nicht vertreiben.
Den vergifteten Bereichen in SB bleibe ich fern und halte mich dort auf, wo ich gerne bin
Das mache ich auch so
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Danke für deine Zusammenfassung

Ich bin erstaunt über die "Argumentation", dass keine Regeln notwendig seien, da tagtäglich demonstriert wird, dass dies notwendig ist. Selbst in einer Partnerschaft gibt es (wenn auch ungeschriebene jedoch abgesprochene) Regeln, um das Zusammenleben und ein gutes Miteinander positiv zu gestalten.

Nutzungsbedingungen als Zugangsvoraussetzung zu akzeptieren und anschließend je nach eigenem Bedarf zu ignorieren oder auszulegen heißt ja nichts anderes, dass man sich an einen bestehenden Vertrag nicht halten will
Genau so ist es auch. Und überall im realen leben wären das eine automatische Vertragskündigung und Schadenersatzansprüche.
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Dem stimme ich voll zu.

Wer sich nicht die Mühe macht, über die von ihm mit Anmeldung anerkannten Regeln und Nutzungsbedingungen einmal durchzulesen, hat dadurch auch nicht die Kompetenz oder Sachkunde erworben, hierüber kontrovers zu diskutieren.
Er weiß ja gar nicht, worüber er spricht.

Es ist auch zu beobachten, dass man sich umso mehr im Recht fühlt, je mehr Unterstützer man bekommt. Auch das ist meist unsinnig, denn dadurch ist der Zugewinn eines eigenen Erkenntnisstandes gleich Null.

Viele Leute, die sich zu benehmen wissen und den jeweils anderen so respektieren und achten, wie man es selbst gerne erfahren würde, könnten auch ohne Regeln auskommen. Sie würden nach einer Zeit feststellen, dass, wenn sie sich die Regeln dann mal durchlesen würden, feststellen, dass sich in den Regeln ihr an den Tag gelegtes Verhalten wiederfinden und als Bestätigung ansehen.

Aber lieber Peter, das Verhalten in den Sozialen Netzwerken hat sich grundsätzlich zum Negativen weiter ausgeweitet. Wo früher z.B. in öffentlichen Medien Kommentare just in Time abgegeben und veröffentlicht wurden, werden diese heute vorher durch Justitiare auf rechtswidrige Texte überprüft. Dies hat immer mehr zugenommen.

Manche Zeitungen haben diese Funktionen sogar ganz eingestellt, da sie finanziell nicht in der Lage sind, das dafür notwendige Personal zu finanzieren.

Auch bei SB ist dieser Trend manchmal zu beobachten. Die Anonymität verführt nahezu dazu, sich nicht nach den entsprechenden Normen zu verhalten.
Viele sind mangels ausreichender Sachkunde nicht geneigt, sich mit den entsprechenden Themen zu befassen und versuchen ihr "Glück" dahingehend, den anderen auf eine Troll-Ebene herunterzuziehen. In diesen Dingen sind sie Meister und finden mannigfaltige Unterstützung.

Daher ist es nie angeraten, sich auf diese Ebene einzulassen.

Man wird sehen, wie die Entwicklung weitergeht. Rassismus und Hetze werden ja Gottseidank nunmehr verstärkt aufgespürt und bekämpft.

Man sollte die Hoffnung nie ganz begraben - es sind ja noch viele gute Gesprächspartner im Netz, mit denen es - wie zum Beispiel mit Dir, Spass macht, Gedanken auszutauschen und zu diskutieren - auch kontrovers immer den anderen achtend.
Und genau diese Anonymität sollte man abschaffen. Zumindest der Anbieter sollte wissen, mit wem er es zu tun hat.
Leider steht dazu im Gesetz, dass, soweit das technisch machbar ist, er auch dies zulassen soll.

Manche Leute haben Gründe, ihre Meinungen auch zu äußern, ohne ihr wahre Identität zu offenbaren.

Ich sehe da wenig Chancen, stimme Dir aber im Prinzip zu. Ich mach es ja auch...
Offiziell die Meinung unter einem Pseudonym zu äussern, ist ja auch ok. Dafür gibt es Nutzernamen. Aber der Anbieter sollte wissen, WER dahinter steckt. Ist wohl ein Wunschtraum...
Ja leider. Das würde wohl die Zahl seiner Kunden und damit seines Verdienstes einschränken - aus seiner Sicht wohl auch verständlich. Er macht nur das, was er muss und nicht mehr...
Aber Dein Punkt mit dem Grundgesetz der freien Meinungsäußerung und des Weglassens von Absätzen ist schon interessant. Manchmal ist es noch nicht einmal böse Absicht.

Mein Professor im Studium sagte immer, den Paragraphen bzw. Artikel ganz zu Ende lesen.

Der Aufbau ist immer der gleiche. Am Anfang kommt die Regel bzw. der Grundsatz und dann die Ausnahmen bzw. Einschränkungen.

Viele hören dann auf zu lesen, wenn sie das für sie passende gefunden haben.
Manchmal wollen sie es aber auch bewußt ignorieren...
Weil es ja den eigenen Interessen sehr entgegen kommt
Eben. Aber es ist nur kurzsichtig und man kann schnell widerlegt werden...Dann hat man den Salat und ist der Blamierte...
Soweit hört man gar nicht mehr zu...
Ja man will ja keine Wahrheiten wissen sondern Recht behalten. Leider...
Hier noch mal eine Information hinsichtlich der Anonymität.

§ 13 Abs. 6 Telemediengesetz:

Der Dienstanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.

Das Telemediengesetz ist Bestandteil der Nutzungsbedingungen; somit ist die Information erfolgt. Das dies technisch machbar ist, zeigt ja die bisherige Praxis. Es ist wohl auch zumutbar, sonst hätte er es ja nicht gemacht.

Alles in allem - es wird sich wohl nichts ändern...
Bild veröffentlicht nun alle Hetzer und stellt sie an den Pranger. Dann übergibt Bild alles dem Staatsanwalt.

Das wirkt doppelt::

http://www.bild.de/news/inland/socia...4.bild.html
Sicher nicht. Bild zeigt Flagge...
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Herzlichen Dank wieder mal für deine Einschätzung die ich in vollem Umfang teile!
Du hast mal wieder ...wie schon sooft den Nagel auf den Kopf getroffen und jene werden sich auch hier wieder einfinden in den nächsten Stunden...ich bin sehr gespannt!
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