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Das Gmail-Postfach mit einer offenen Mail

Was ist Gmail?

Von News Team - Montag, 02.11.2015 - 14:31 Uhr

Mit Gmail schreiben und empfangen Sie E-Mails – so wie bei unzähligen anderen Anbietern, egal ob Gmx, Hotmail, T-Online oder Yahoo. Aber Gmail hat ein paar Besonderheiten. Der Dienst stammt vom Suchmaschinenanbieter Google und besteht seit 2007. Sie können ihn kostenlos nutzen und bekommen eine @gmail-Adresse. Dazu müssen Sie sich ein Google-Konto anlegen. Das können Sie dann auch für die andere Dienste der Firma verwenden, etwa für Android-Smartphones oder das soziale Netzwerk Google+.

Nachrichten lesen und schreiben Sie über den Browser. Sie loggen sich mit Ihren Zugangsdaten ein und haben damit Zugriff auf das Mail-Programm. Wenn Sie wollen, rufen Sie die Mails aber auch mit Software wie Outlook oder Thunderbird auf. Gmail gibt es auch als App für Smartphones.

Viel Speicherplatz für alle Mails


Sie erhalten 15 Gigabyte Speicherplatz. Mit viel Speicher trumpfte Gmail schon zum Start auf und mischte damit den Markt der Freemail-Anbieter auf: Dienste wie Gmx boten ihren Kunden damals noch höchsten 20 Megabyte Speicher an. Dann kam Gmail mit einem Gigabyte Platz. Die anderen Anbieter zogen nach und stockten ebenfalls auf.

Gmail gilt als der weltweit meistgenutzte Maildienst. Der Service legt viel Wert auf Übersichtlichkeit und gute Bedienbarkeit. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, Nachrichten mit sogenannten Labels zu versehen: Das heißt, Sie vergeben Schlagworte wie "Arbeit" oder "Freunde". Die Nachrichten werden dann diesen Labels zugeordnet, Sie müssen keine Ordner erstellen. Praktisch ist das vor allem, weil Sie mehrere Labels vergeben können, eine Nachricht also mehrfach zugeordnet wird. Sie können auch alle Mails durchsuchen.

Unterhaltungen und Chats in einem Programm


Außerdem werden Mail-Konversationen von einem Absender und Empfänger zusammengefasst, Sie sehen also Nachricht und Antwort immer direkt untereinander. Mails, die Sie gerade schreiben, werden immer zwischengespeichert, damit nichts verloren geht.

Integriert in Gmail ist auch eine Chatfunktion: Sie können mit anderen Nutzern innerhalb des Programms kurze Text- und Bildnachrichten hiun- und herschicken.

Datenschützer kritisieren Gmail


Datenschützer kritisieren den Google-Dienst allerdings - wie so viele Services des Anbieters. Der Grund: Gmail durchsucht sämtliche E-Mails automatisiert, um passende Werbung einblenden zu können. Laut Google wird dabei nichts gespeichert - praktisch wäre das aber möglich.
Gmail enthält auch ein Adressbuch sowie einen Spamfilter, der von anderen Nutzern lernt. Wenn ein Mitglied eine Nachricht als Spam kennzeichnet, merkt sich das der Filter und prüft, ob der Hinweis für alle User relevant ist.

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