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Datenübertragung per Bluetooth mit dem Smartphone

Was ist Bluetooth?

Von News Team - Dienstag, 15.12.2015 - 17:05 Uhr

Smartphones, Notebooks, Kopfhörer, Headsets, Tablets: Bei all diesen Geräten spielt Bluetooth eine Rolle. Denn es ersetzt das nervige Hantieren mit Kabeln. Mit der Technologie können Sie ganz einfach Daten zwischen Geräten hin- und herschicken. Haben Sie etwa auf der Familienfeier ein Foto des Enkels mit dem Smartphone aufgenommen, schicken Sie ihm das Bild via Bluetooth direkt auf sein Handy. Das klappt ohne den Umweg über E-Mail oder Whatsapp.

Anders als bei der Übertragung via WLAN geht es bei Bluetooth um die Übertragung auf kurzen Distanzen. Die Geräte müssen sich jeweils in der Nähe befinden. Die Reichweite beträgt zwischen zehn und 100 Meter. Außerdem ist die Verbindung ganz einfach aufgebaut.

Mikrochip ermöglicht Bluetooth


Voraussetzung: Smartphone, Notebook oder Tablet müssen Bluetooth-fähig sein. Das heißt: Sie besitzen einen kleinen Mikrochip, der senden und empfangen kann. Den haben alle modernen Smartphones und Tablets sowie die meisten Notebooks. Jedes davon identifiziert sich im Bluetooth-Netzwerk mit seiner eindeutigen Seriennummer. Das Verbinden der beiden Geräte nennt man "pairing" (paaren). Damit das klappt, müssen beide die Bluetooth-Empfangsbereitschaft in den Einstellungen aktiviert haben.

Dann brauchen Sie nur noch einen kurzen Zahlencode als PIN einzugeben, und schon können Bilder oder Sounds ausgetauscht werden. Der Vode wird normalerweise direkt auf dem Bildschirm angezeigt. Das müssen Sie aber nur beim ersten Kontakt der beiden Geräte tun. Danach nehmen die beiden automatisch Kontakt zueinander auf, wenn sie sich in der Umgebung befinden und Bluetooth aktiviert ist. Bei großen Dateien dauert das Hin- und Herschicken von Daten aber lang, denn die Übertragungsrate ist geringer als etwa im WLAN.

Freisprechen via Bluetooth


Viele Freisprecheinrichtungen oder drahtlose Kopfhörer funktionieren ebenfalls via Bluetooth. Sie können damit auch Musik vom Handy auf einen Lautsprecher schicken. Auch moderne Autos sind mit Bluetooth ausgerüstet. Dann koppeln Sie etwa das Handy automatisch an den Bordcomputer oder das Autoradio. Ruft jemand Sie an, antworten Sie direkt per Freisprechanlage. Bei Notebooks lassen sich Maus und Tastatur kabellos verbinden.

Es gibt verschiedene Bluetooth-Profile, die festlegen, welche Daten genau ausgetauscht werden. Sie müssen dieses Profil jeweils auswählen. HSP steht etwa für den Anschluss von Headsets, HFP nutzen Freisprechanlagen im Auto. Und OBEX ist für den Austausch von Daten gedacht. A2DP dient dazu, Audiodateien zu funken, etwa vom Handy ans Autoradio oder an einen Lautsprecher. Zudem gibt es verschiedenen Bluetooth-Standards, der aktuellste ist 4.2. Er soll sicherer sein als die Vorgänger und Daten schneller übertragen.

König Blauzahn und die Sicherheit


Der Funkstandard wurde schon in den 1990er-Jahren entwickelt. Der Name "Bluetooth" lehnt sich übrigens an Harald Blauzahn an. Der dänische Wikingerkönig vereinte im 10. Jahrhundert Dänemark und galt als besonders kommunikationsfähig. Eigentlich war "Bluetooth" nur als Codename für die Technologie gedacht, aber er setzte sich durch. Das Bluetooth-Logo zeigt die Initialen des Königs, HB, in Form von Runen.

Aber so praktisch Bluetooth auch ist: Die Technologie sollten Sie immer nur aktivieren, wenn Sie sie tatsächlich gerade nutzen - und ansonsten immer ausgeschaltet lassen. Denn sie bietet Hackern ein Einfallstor: Sie können so etwa fremde Smartphones kapern und dann aus der Ferne steuern. Die Diebe fangen mit entsprechender Software etwa die PIN zum Pairing ab. Dann können sie künftig auf das Handy zugreifen - solange Bluetooth aktiviert ist und sie in der Nähe sind. Aber das Ausschalten von Bluetooth ist noch aus einem anderen Grund sinnvoll: Sie schonen den Akku Ihres Smartphones oder Notebooks.

1 Kommentar

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Ahja jetzt weiß ich endlich was Bluetooth ist, danke.
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