ARD und ZDF fordern: TV-Gebühr soll in Zukunft automatisch steigen
ARD und ZDF fordern: TV-Gebühr soll in Zukunft automatisch steigen

ARD und ZDF fordern: TV-Gebühr soll in Zukunft automatisch steigen

News Team
Beitrag von News Team

ARD, ZDF und Deutschlandfunk wollen mehr Geld. Die Öffentlich-Rechtlichen fordern eine automatische Beitragserhöhung, um ihre Ruheständler finanzieren zu können.

Laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" seien die Bezüge für Rentner zuletzt aus dem Ruder gelaufen. Bis zum Jahr 2020 werde die Zahl der Rentner auf mehr als 20.000 steigen.

Der Vorschlag der Öffentlich-Rechtlichen: eine schrittweise Beitragserhöhung. Von aktuell 17,50 Euro pro Monate soll die TV-Gebühr bis zum Jahr 2029 auf 21 Euro monatlich steigen. Das entspricht einer jährlichen Erhöhung um 1,75 Prozent.

Beitragserhöhung, um Sparziele zu erreichen


Ob dem Vorschlag entsprochen wird, ist allerdings fraglich. Denn die Bundesländer hatten zuletzt darauf gepocht, dass der Beitrag stabil bleiben müsse. Die zuständige Kommission hatte 2016 sogar eine Senkung auf 17,20 Euro gefordert und die Öffentlich-Rechtlichen zum Sparen angehalten.

Diese behaupten jedoch, sie können die Einsparungsziele nur durch Mehreinnahmen erreichen. Schon jetzt liegen die Kosten für Altersbezüge bereits bei einem Drittel des Vier-Jahres-Etats von 32 Milliarden Euro.

Laut "Bild" werden in der ARD sogar nur noch 34,6 Prozent des Etats (2,4 Milliarden Euro pro Jahr) für das eigentliche Programm verwendet.

Seit 2013 muss jeder Haushalt in Deutschland die TV-Gebühr bezahlen, unabhängig davon, ob man nun einen Fernseher nutzt oder nicht. Ursprünglich hatte man sich dadurch erhofft, aufgrund der Mehreinnahmen im Vergleich zur GEZ die Beiträge senken zu können.
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