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Standortverlauf aus? Google weiß immer, wo du bist

News Team
15.08.2018, 14:40 Uhr
Beitrag von News Team

Verstörende Nachricht für Smartphone-Besitzer: Google speichert den Standort des Geräts, auch wenn in den Einstellungen die entsprechende Funktion deaktiviert ist. Denn nicht nur Google Maps kann auf ihn zugreifen - auch andere Google-Dienste nutzen die GPS-Daten.

Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die die US-amerikanische Nachrichtenagentur „Associated Press“ (AP) mithilfe von Experten durchführte. Dem Bericht zufolge macht Google einen „Schnappschuss“ des Standortes, wenn der Nutzer eine seiner Google-Apps öffnet.

Andere Anwendungen auf dem Smartphone nutzen ebenfalls die GPS-Daten. So greift beispielsweise eine mit Google-Technologie bereitgestellte Wetter-App auf den Standort zu, um die passenden Informationen für den Nutzer des Geräts zu finden.

Auf seiner Support-Seite gibt Google zwar an, die Speicherung des Standorts könne jederzeit deaktiviert werden, laut AP ist diese Information falsch. Zwar lassen sich bereits gespeicherte Daten löschen, dies sei aber in den meisten Fällen extrem aufwendig.

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Google weist Vorwürfe zurück

In einer Stellungnahme zu dem Bericht wies Google die Vorwürfe zurück. Laut einer Sprecherin macht das Unternehmen klare Angaben zu der Nutzung des Standorts in den Apps und gibt den Kunden solide Möglichkeiten, sie jederzeit zu deaktivieren und ihre Daten zu löschen.“

Eigenen Angaben zufolge nutzt Google Standortinformationen auf verschiedene Weisen, um die Benutzererfahrung zu optimieren. Unter den Tools befinden sich beispielsweise der Standort- sowie der Web- und App-Verlauf, aber auch „Standortdienste auf Geräteebene“.

Standortspeicherung erfolgreich deaktivieren

Für Smartphone-Besitzer, die gar keine Standort-, Web- und App-Informationen an Google schicken möchten, muss eine Änderung der Einstellungen im Google-Konto vorgenommen werden. Unter „Persönliche Daten und Privatsphäre“ lässt sich dies im Handumdrehen tun.

Nutzer müssen den Menüpunkt „Google Aktivitäten verwalten“ öffnen, dann auf den Button „Aktivitätseinstellungen aufrufen“ klicken. Neben „Web- und App-Aktivitäten“ muss anschließend nur noch der Schalter in die „Aus“ Richtung bewegt werden.

Damit hört Google auf, sämtliche Web- und App-Daten zu speichern. So lässt sich zum Beispiel verhindern, dass Dienste wie Chrome und Maps Daten untereinander und mit der Google-Zentrale teilen. Dennoch: Bereits gesicherte Informationen werden nicht gelöscht.

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