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Schlaumeier: Wie entsteht Hitzeflimmern?

News Team
24.08.2018, 07:50 Uhr
Beitrag von News Team

30 Grad Hitze, die Sonne brennt und wenn man auf die Straße schaut, sieht man das hier: Hitzeflimmern. Aber warum flimmert das?

1 Kommentar

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Scheint die Sonne auf die Straße, wird diese natürlich heiß - und die direkt darüber befindliche Luft gleich mit. Die steigt dann auf, denn heiße Luft ist leichter als kalte, sie hat eine geringere Dichte. Doch dieses Aufsteigen ist kein gleichmäßiger Vorgang. Mal geschieht es schneller, mal langsamer, und zum Teil vermischt sich die heiße Luft dabei auch mit der darüber liegenden, etwas kühleren Luft. In der Folge wird sie wieder schwerer und sinkt zurück auf die Straße - wo sie sich erneut erhitzt. Die Luft über der Straße steht nie still. Es ist ein recht chaotischer und zufälliger Prozess, der dort vonstatten geht; ein Prozess, bei dem Wirbel entstehen. Dass wir diese Verwirbelungen als Flimmern wahrnehmen, liegt daran, dass warme und kalte Luft wegen ihrer unterschiedlichen Dichte auch unterschiedliche optische Eigenschaften haben. An der Grenze zwischen heißer und kühlerer Luft wird das Licht gebrochen. Es entsteht dann ein leicht verschwommenes oder verzerrtes Bild. Und bei einem Durcheinander unterschiedlich temperierter Luftanteile, die auch noch ständig in Bewegung sind, beginnt die Szenerie zu flimmern.
  • 24.08.2018, 10:37 Uhr
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