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Radioaktive Strahlung freigesetzt? Große Sorge um Einsatzkräfte des Großbrands von Meppen

News Team
Beitrag von News Team

Infolge des verheerenden Moorbrands auf dem Bundeswehrareal in Meppen könnten radioaktive Stoffe freigesetzt worden sein. Ursache wären Waffentests, die die Bundeswehr in der Vergangenheit auf dem Gelände durchführte. Dies geht aus einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) hervor.

IM VIDEO | Meppen: Raketentest geriet außer Kontrolle


Laut dem Bericht wurden dort zur Zeit des Kalten Kriegs quecksilberhaltige Sprengkörper beispielsweise der Nationalen Volksarmee der DDR sowie möglicherweise uranhaltige NATO-Munition getestet. Wuchtmunition mit anderen, gegebenenfalls giftigen Schwermetallen sei in jedem Fall verschossen worden.

Nun untersuchen Experten, ob diese und andere Stoffe durch den riesigen Moorbrand im September freigesetzt wurden. „Die Strahlenmessstelle Süd ist mit dem Auftrag vor Ort, zu überprüfen, ob Einsatzkräfte einer Strahlenbelastung ausgesetzt gewesen sein könnten“, bestätigte ein Sprecher der Bundeswehr der NOZ.

Auf dem Bundeswehrgelände, das ungefähr so groß wie die Städte Hannover oder Nürnberg ist, war am 3. September ein Großfeuer ausgebrochen, nachdem dort Raketentests durchgeführt worden waren. Aufgrund unterirdischer „Glutnester“ ist ist das Feuer bis heute noch nicht komplett gelöscht worden. Seit der Kaiserzeit wird auf dem Gelände Munition getestet.

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