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Umwelt-Klima-CO2

08.10.2018, 14:40 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Aktuell und auch sonst wird mir zuviel nur von Klima geredet. Ich halte Umwelt für wichtiger, treffender und auch umfangreicher.

Die Erderwärmung ist nicht unser einziges Problem und aus meiner Sicht auch nicht nur von Menschen gemacht, ohne den Anteil zu negieren. Festlegung von irgendwelchen Temperaturzielen von 1,5 oder 2 grad finde ich irgendwie fragwürdig, weil keine politik, dies wirklich erreichen bzw. signifikant beeinflussen kann.

Es werden da auch Ängste geschürt und mit diesen Geschäfte gemacht in großem Stil. Wie immer spielt eben Geld auch dabei eine große Rolle. Dies verurteile ich.

Erneuerbare Energien sind sicher wichtig, nur alles zu Lasten der Bürger fragwürdig.
Wir haben seziell in Deutschland mit Abstand die höchsten Strompreise, aber dafür keine angemessene Gegenleistung in Form einer wirklich durchdachten Infrastruktur. Da wird Strom so billig produziert, dann sogar verschenkt nach Europa, aber der Stromkunde zahlt exorbitante Steuern darauf und die Preise hier steigen für den Endverbraucher immer weiter ohne wirschaftlich begründbare Grundlage.
Energiekonzerne verdienen sich weiterhin dumm und dämlich, deren Altlasten werden der Allgemeinheit zugemutet wie u.a. bei Atomausstieg auch.

Co2 ist bei weitem nicht das einzige Problem. Methan fast ein größeres und wird kaum mal erwähnt. Entsteht u.a. auch durch Tierhaltung.

Diverse Giftstoffe - oft Krebserregend, Plastik im Meer bzw. überall auch als Mikroplastik - Elektroschrott - Generell Müll finde ich mindestens genauso gefährlich und das ist alles rein von Menschen gemacht und könnte somit von Menschen auch zeitnah abgestellt werden. Klimawandel nicht. Da sollte man sich mehr drauf konzentrieren.

Zu Autos noch kurz. Elektromobile sind keinesfalls so umweltfreundlich wie gedacht, nur eben lokal da, wo sie konkret fahren. Es wird wohl weiterhin einen Technologie-Mix brauchen.

So nun hab ich mir mal Luft gemacht und freue mich auf Meinungen, gern auch kritische oder Ergänzungen dazu.

4 Kommentare

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Puuuh.... Das sind ja nun einige Themen auf einen Schlag.
Generell gebe ich dir Recht. Über der ganzen Klimadebatte wird vergessen, dass die Welt auf eine alles umfassende Umweltkatastrophe hinsteuert. Die Ursachen sind bekannt. Und nicht umkehrbar, ohne das ganze Weltgefüge zu verändern. Wir können nur an den Symptomen basteln so gut wir können. Leider erfährt man durch die Politik hier wenig bis gar keine Unterstützung. Wachstum und Profit gehen vor. Auch wenn der Mensch seinen Lebensraum dadurch nachhaltig zerstört.
Was den Klimawandel anbetrifft, lehne ich jegliche Relativierungsversuche kategorisch ab. Ja, ich halte sie sogar für gefährlich. "Klimawandel hat es schon immer gegeben" ist eine taktische Aussage um strohdummen Massen eine Politik verkaufen zu wollen, die sich einen Dreck um Umwelt und Lebensqualität schert und nur den kurzfristigen Profit im Auge hat. Also weiter mit der Luftverpesstung, der Urwaldrodung,der Verschandelung unserer Heimat durch riesige Monokulturen und Massentierhaltung. Weiter mit billiger Kohle, mit billigem Schweröl in Schiffen, billigem Transport auf der Straße und billigen Fernreisen. Hauptsache der Wirtschaftsmotor bleibt am Laufen.
Über die Themen sind ganze Bibliotheken geschrieben worden. Der Platz hier reicht nicht aus.
  • 09.10.2018, 12:18 Uhr
Die Aussage, Klimawandel hat es schon immer gegeben ist ein Fakt und hat daher erstmal nix mit relativieren zu tun.
Fakt ist auch, dass die Menschheit einen wachsend üblen Einfluss auf die Umwelt ausübt aus Profitgier oder auch aus Not heraus oder Unwissenheit.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es keinen Sinn macht, immer nur über CO2 und die Erwärmung zu reden, wie aktuell grad wieder übermäßig, sondern das ganze Geschehen zu betrachten ist.
Natürlich bin ich dafür, Braunkohle zu beenden, aber auch Atomkraft ist keine Alternative, vor allem weil es bis heute keine Lösung für den Atommüll gibt.
Es fehlt an global denkenden Menschen in der Politik, die nich nur an die nächste Wahl und an ihre Posten denken.
  • 09.10.2018, 13:14 Uhr
Nur für Interessierte!

wie war das doch, mit "alle im gleichen Boot"?
-->
  • 09.10.2018, 14:13 Uhr
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Gutes Thema! Und wenn schon mal von Vermeidung von Plastik-Müll gesprochen wird, kann man dann beim nächsten Einkauf sogar die Bio-Gurken in Plastik eingeschweißt kaufen.
Aber wenn die Verbraucher nicht mitziehen, wird es ewig so weiter gehen. Beispiel: Getränkeflaschen aus Plastik. Ich kaufe die auch, weil die leichter zu transportieren sind. Ich bin da ganz ehrlich: Früher habe ich nie Mineralwasser, sondern Hahnewasser oder Tee getrunken. Ob es etwas bringt, wenn ich mir einen Sprudler kaufe? Die Patronen sollen ja auch nicht ohne sein. Hat da jemand Erfahrungen?
  • 08.10.2018, 15:18 Uhr
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