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West-Nil-Fieber in Bayern: Warnung vor lebensgefährlicher Infektion - Erster Fall in Deutschland!

News Team
Beitrag von News Team

In diesem Jahr ist in Deutschland erstmals eine Infektion mit dem West-Nil-Fieber bei einem Menschen aufgetreten. Das Virus, das durch Stechmücken übertragen wird, hat sich über die Mittel- und Schwarzmeerländer bis zu uns ausgebreitet. Die Stadt München gibt jetzt eine Warnung heraus.

Erster Fall im Münchner Osten

Nach mehreren Todesfällen in Italien gibt es nun auch in Deutschland einen ersten Fall von West-Nil-Fieber bei Menschen.

Der deutsche Erkrankte hat sich das Virus wohl durch Kontakt mit einem verendeten Bartkauz aus einem Wildpark bei Poing im Landkreis Ebersberg geholt, so das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Bei ihm soll es sich um einen Tierarzt handeln. Es ist also möglich, dass sich in der Region um Poing infizierte Mücken befinden.

Ob auch München betroffen ist, kann noch nicht abgeschätzt werden. Trotzdem bittet die Stadt bei Ausflügen in den Münchner Osten auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten. Eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch ist noch nicht bekannt.

Die Symptome

Der West-Nil-Virus ist vor allem in Afrika, Indien, Ägypten und im Westen der Türkei verbreitet. Die Krankheit breitet sich jedoch auch Richtung Norden aus. In Europa tauchen immer wieder saisonale Ausbrüche auf, wie die "Abendzeitung" berichtet.

Bei den meisten Menschen verläuft die Krankheit symptomlos. In etwa 20 Prozent der Fälle können grippeähnliche Symptome auftreten. Gerade bei älteren Menschen kann es aber auch sein, dass hohes Fieber und eine Hirnhautentzündung durch den Erreger hervorgerufen werden. Das kann im schlimmsten Fall zum Tod führen.

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