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Massiver Datenklau auf FACEBOOK: Was man nicht wusste - und was man JETZT tun muss

News Team
14.10.2018, 09:22 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Bekanntwerden eines Hacker-Angriffs auf Facebook im September hat das Unternehmen nun das Ausmaß der Attacke offenbart. Es wurden zwar weniger Accounts als gedacht gehackt, jedoch hatten die Angreifer Zugriff auf mehr Daten als zuvor eingeschätzt.

Wie Facebook-Produktchef Guy Rosen am Freitag mitteilte, sei zwischen Juli 2017 und Herbst 2018 in rund 30 Millionen Accounts eingedrungen worden. Zuvor war von 50 Millionen Accounts die Rede. Von rund der Hälfte hatten die Angreifer Zugriff auf sensible Informationen wie Beziehungsstatus, Telefonnummer und Religion.

IM VIDEO | Nach dem Cyberangriff: So schützt du deinen Facebook-Account

GPS-Daten wurden auch übermittelt

Unter den Informationen, die an die Angreifer übermittelt wurden, befinden sich auch GPS-Daten der Nutzer. Damit haben die Hacker Zugriff auf die letzten zehn Orte gehabt, an denen die User sich bis zum Angriff angemeldet hatten, so Rosen. Daten zu den jüngsten Suchanfragen seien auch übermittelt worden.

Software-Fehler erleichterten den Angriff

Ursache für den Cyberangriff sei Rosen zufolge eine Kombination aus drei Software-Fehlern gewesen. Diese Lücken haben die Angreifer genutzt, um sich Zugriff zu den digitalen Schlüsseln und damit zu den Daten der User zu verschaffen. Zu der Herkunft der Hacker machte der Produtkchef keine Angaben.

Wegen des Angriffs ermittelt nun auch die irische Datenschutzbehörde. Geprüft wird, ob Facebook sich an die EU-Datenschutzvorschriften gehalten hat. Sollten Unregelmäßigkeiten entdeckt werden, droht dem Unternehmen eine Strafe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes oder 20 Millionen Euro.

feb

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5 Kommentare

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....wer im Netz surft hinterlässt Spuren.......das System Internet ist größer als so mancher denkt...... Wer eine Krankenkassenkarte hat - mit persönlichen Daten - auch die sind für Spezialisten kein Geheimnis mehr.
Das ist der Zug der Zeit..... Früher schrieb man Briefe an div. Menschen. Die landeten bestenfalls im Papierkorb oder im Ofen. Andere bewahren sie auf. Man nennt das auch Akten.
Was "Vater Staat" aller über uns weiß wissen wir kaum.
Wer eine Freistellung wegen Zinserträgen hat......der kann sicher sein, das das JobCenter und auch andere Stellen davon erfahren und "nach Aktenlage" handeln.
Wenn man neue Menschen kennenlernt und das Internet mal fragt bekommt Infos, über die man sich mehr oder weniger freuen kann oder nur ganz einfach Infos bekommt.
Unsere Daten werden verkauft.....wer in sein Email-Eingang sieht entdeckt Absender, die er nicht kannte - vorher.
Big Brother is watchig you. Das ist ein Riesengeschäft mit unseren Daten. Mal überlegen, was Smava so macht mit unseren Daten und warum wir beim Kredit mit € 1.000,00 einen "Nachlass" von 4 % bekommen. Und schon haben unsere Spezialisten mehr über uns erfahren als wir wollen....
Der gläserne Bürger......wir sind es längst ohne es zu wissen.....
Wer mit seiner Verwaltung vor Ort kontaktet....ist im Netz angekommen, unfreiwillig.....
Nichts ist sicher.....es gibt den Beruf des "Datendiebes".....
  • 15.10.2018, 08:49 Uhr
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Nun, ICH meine, wer was ins Netz stellt oder "Preis" gibt, der darf nicht erwarten, das es da auch immer automatisch "geschützt" ist..

(das ist das Selbe wie der ganze Copyright-Mist.. Wer nicht will, das was "in falsche Hände" gerät oder umsonst runter kopiert wird, der hat dann auch nichts ins Netz REIN zu stellen!... )
  • 15.10.2018, 06:47 Uhr
Ach! Soll der Fotograf das Fotografieren sein lassen? Soll ich Bücher lieber unveröffentlicht lassen deswegen? Ich denke, das ist nicht der richtige Weg. Außerdem gibt es bei uns kein Copyright. Wir haben das Urheberrecht.
  • 15.10.2018, 18:16 Uhr
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Mal ganz ehrlich, jeder weiss wie Facebook ist, aber keiner geht weg davon.
Ich weiss viele Leute, die sich über FB beschweren, tragen aber eine Uhr, die mehr sensieble Daten auf irgendwelche (teils unkontrollierbare) Webseiten übertragen. Was soll das??? Leute, bevor Ihr lästert, überlegt erst mal, wer für den Schutz seiner Daten zuständig ist.
Ach ja, noch eine Frage. Wieso beschwert sich niemand über das Telefonbuch, und kommt jetzt blos nicht, von wegen, dass ist ja was ganz anderes. Daten sind Daten!
  • 14.10.2018, 16:12 Uhr
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Die Strafe ist meines erachtens nicht erfolgreich... man sollte FB für einen bestimmten Zeitraum schließen... nur das führt zum Erfolg... meine ich.
  • 14.10.2018, 13:57 Uhr
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