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Massiver Datenklau auf FACEBOOK: Was man nicht wusste - und was man JETZT tun muss

News Team
Beitrag von News Team

Nach dem Bekanntwerden eines Hacker-Angriffs auf Facebook im vergangenen September hat das Unternehmen nun das Ausmaß der Attacke offenbart. Es wurden zwar weniger Accounts als gedacht gehackt, jedoch hatten die Angreifer Zugriff auf mehr Daten als zuvor eingeschätzt.

Wie Facebook-Produktchef Guy Rosen am Freitag mitteilte, sei zwischen Juli 2017 und Herbst 2018 in rund 30 Millionen Accounts eingedrungen worden. Zuvor war von 50 Millionen Accounts die Rede. Von rund der Hälfte hatten die Angreifer Zugriff auf sensible Informationen wie Beziehungsstatus, Telefonnummer und Religion.

IM VIDEO | Nach dem Cyberangriff: So schützt du deinen Facebook-Account

GPS-Daten wurden auch übermittelt

Unter den Informationen, die an die Angreifer übermittelt wurden, befinden sich auch GPS-Daten der Nutzer. Damit haben die Hacker Zugriff auf die letzten zehn Orte gehabt, an denen die User sich bis zum Angriff angemeldet hatten, so Rosen. Daten zu den jüngsten Suchanfragen seien auch übermittelt worden.

Software-Fehler erleichterten den Angriff

Ursache für den Cyberangriff sei Rosen zufolge eine Kombination aus drei Software-Fehlern gewesen. Diese Lücken haben die Angreifer genutzt, um sich Zugriff zu den digitalen Schlüsseln und damit zu den Daten der User zu verschaffen. Zu der Herkunft der Hacker machte der Produtkchef keine Angaben.

Wegen des Angriffs ermittelt nun auch die irische Datenschutzbehörde. Geprüft wird, ob Facebook sich an die EU-Datenschutzvorschriften gehalten hat. Sollten Unregelmäßigkeiten entdeckt werden, droht dem Unternehmen eine Strafe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes oder 20 Millionen Euro.

feb

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