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Marienkäfer krabbeln massenhaft in Wohnungen und riskieren damit ihr Leben

News Team
Beitrag von News Team

Herbst ist Käferzeit. Wenn es draußen langsam kälter wird, suchen auch die kleinen Krabbeltiere nach einem warmen Ort zum Überwintern. Dieses Jahr tauchen besonders Marienkäfer in großen Schwärmen auf und wollen sich bei uns zuhause einnisten.

Im VIDEO: Hausmittel und andere Abwehrmaßnahmen gegen die Käferchen

Marienkäfer gelten bei uns als Glücksbringer. Der Fachbeauftragte für Käfer vom Naturschutzbund Deutschland, Claus Wurst, erklärt jedoch gegenüber dem "Focus", dass die Tiere hier eigentlich gar nicht heimisch sind. „Ursprünglich kommen sie aus Holland und wurden zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.“

Käfer suchen Platz für den Winter

Die Marienkäfer tummeln sich in großen Mengen an Fensterrahmen, Terrassen und Balkonen. Sie werden von warmen Hauswänden angezogen, an denen sie sich nach einem Platz zum Überwintern umsehen. Claus Wurst erläutert gegenüber dem Portal: „Wenn die Nächte kälter werden, suchen sie sich an warmen Tagen Stellen zum Aufwärmen.“

Andauernde Wärme wäre jedoch schädlich für den Organismus der Krabbeltiere. Deshalb bleiben sie nicht in den Wohnungen, sondern suchen nach Hohlräumen wie beispielsweise Dachsparren, um dort ihr Winterquartier aufzuschlagen.

Wenn es draußen langsam kälter wird, suchen auch die kleinen Krabbeltiere nach einem warmen Ort zum Überwintern.
PixabayWenn es draußen langsam kälter wird, suchen auch die kleinen Krabbeltiere nach einem warmen Ort zum Überwintern.

Tipps gegen die Marienkäfer-Invasion

Das Eindringen der Käfer in die Wohnung kann man zunächst einmal ganz einfach durch das Anbringen von Insektenschutzgittern an Fenstern und Türen verhindern. Wirksame Hausmittel sind auch Lorbeerblätter, Vanillestangen oder Lavendelöl, die auf der Fensterbank verteilt werden. Nach Angaben des "Focus" sind diese Gerüche den Marienkäfern unangenehm und halten sie so von der Wohnung fern.

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