Auch bei Schmuddelwetter sollte man regelmäßig mit seinem Hund Spazieren geh ...
Auch bei Schmuddelwetter sollte man regelmäßig mit seinem Hund Spazieren gehen.Foto-Quelle: Pixabay

Hunde-Arthrose: So könnt ihr eurem Vierbeiner helfen!

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Beitrag von News Team

Nebel, Regen, stürmische Winde - der Herbst zeigt sich an so manchem Tag von seiner wenig angenehmen Seite. Wie gut, wenn auch der Hund ein warmes Plätzchen diesem "Schmuddelwetter" vorzieht. Doch halt! Wenn Hunde keine Lust mehr auf Bewegung haben, ist das kein gutes Zeichen. Oftmals stecken Schmerzen dahinter. Der Bundesverband für Tiergesundheit warnt!

Häufigste Schmerzursache beim Hund

Die häufigste Ursache für Schmerzen beim Hund ist die Arthrose, also ein Gelenkverschleiß. Was passiert? Der Gelenkknorpel ist von einer zähen Flüssigkeit, der Synovia, überzogen. Diese Gelenkschmiere sorgt dafür, dass sich Gelenkflächen reibungslos gegeneinander bewegen können. Sie federt auch harte Stöße, wie sie beim Laufen und Springen entstehen, ab. Kommt es in diesem Zusammenspiel zu Störungen, sind dauerhafte Schäden die Folge.

Meist tritt die Arthrose bei älteren Tieren auf, doch auch junge Hunde können betroffen sein. Rasse und Größe spielen eine Rolle, anatomische Fehlstellungen, Übergewicht, übertriebenes Training oder bakterielle Infektionen können ebenfalls zu Gelenkentzündungen führen.

Arthrose ist nicht heilbar

Leider ist Arthrose nicht heilbar. Der Hundehalter muss dennoch nicht hilflos zusehen. Der Tierarzt kann zum Beispiel Schmerzmittel verschreiben, die unmittelbar Linderung bringen. Das ist auch deshalb so wichtig, damit der Hund die Lust an der Bewegung nicht verliert.

Weitgehend schmerzfrei zu sein, ist die Voraussetzung für Therapien unterschiedlichster Art. An erster Stelle steht kontrolliertes Bewegungstraining, damit die Gelenke nicht ganz "einrosten". Auf Gewaltmärsche sollte man verzichten, besser sind häufigere, dafür kürzere Spaziergänge.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Auch die Hundephysiotherapie ist heute weit fortentwickelt. Die Behandlungen gleichen denen aus der Humanmedizin. Massagen, Kälte- und Wärmeanwendungen oder Ultraschalltherapien gehören dazu. Schwimmen hat ebenfalls einen guten Trainingseffekt.

Noch besser bewährt haben sich Unterwasserlaufbänder, die bereits in einigen Tierarztpraxen angeboten werden. Auf dem Laufband bleibt der Hund gezielt und relativ schmerzfrei in Bewegung. Untersuchungen haben gezeigt, dass mit Wassertherapien der Muskelaufbau gefördert und die Beweglichkeit Arthrose-geschädigter Hunde deutlich verbessert werden kann.

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