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Probleme beim Einschlafen? Dann solltet ihr diese Rituale einhalten

News Team
Beitrag von News Team

Entspannt und in Ruhe einschlafen - für viele Menschen ein unerfüllter Traum. Doch: Wer schlecht schläft und deshalb müde zur Arbeit kommt, ist unkonzentrierter und somit anfällig für Fehler. Das kann schlimm, im schlimmsten Fall tödlich enden.

Das Risiko eines Arbeitsunfalls steigt - egal, ob am Steuer eines Fahrzeugs, in der Produktion, auf der Baustelle oder im Büro. Bei der Umstellung der Uhr von Sommer- auf Winterzeit oder umgedreht ist es für manche eine Herausforderung, nachts Erholung zu finden.

IM VIDEO: Das hilft bei Einschlafproblemen

Rituale wie ein Spaziergang oder das Lesen eines Buchs sowie ein regelmäßiger Schlafrhythmus helfen.

Dr. Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland, ist überzeugt:

Wer gut schläft, bei dem können sich Körper und Geist vollständig regenerieren. Das sorgt nicht nur am Arbeitsplatz für mehr Leistungsfähigkeit.

Probleme beim Zubettgehen? Dann sollten Sie Ihre allabendlichen überprüfen!

Unbedingt vermeiden:

  • Alkohol am Abend
  • Allzu anstrengender Sport kurz vor der Nachtruhe
  • Licht mit hohem Blauanteil von Fernseher, Tablet oder Smartphone

Wer vor dem Zubettgehen dennoch nicht vom Smartphone loskommt, kann durch bestimmte Apps den blauen Farbanteil des Displaylichts herausfiltern. Der Bildschirm wirkt dann eher orangefarben.

Erholsamen Schlaf definiert die Arbeitsmedizinerin Schramm als eine ungestörte Abfolge verschiedener Stadien. Ein Schlafzyklus beträgt etwa 90 Minuten und besteht aus fünf Stadien.

Die Stadien des Schlafes:

  • In den ersten beiden Stadien sinkt der Mensch von leichtem Traumschlaf jeweils in den besonders erholsamen Tiefschlaf
  • In den letzten Stadien eines Schlafzyklus' überwiegt der leichte Traumschlaf.

Bei einer durchschnittlichen Nachtruhe von ungefähr acht Stunden kommt man also auf mindestens fünf Zyklen. Wer am Ende eines Schlafzyklus' aufwacht, ist besonders erholt. "Nach siebeneinhalb Stunden wären exakt fünf Schlafzyklen beendet. Dementsprechend sollte nach Möglichkeit auch der Wecker gestellt werden", so Schramm.