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Mysteriöse Flugzeugkatastrophe? Brite entdeckt bei Google Earth einen Jet mitten im Meer

News Team
Beitrag von News Team

Der Brite Robert Morton sitzt Anfang der Woche zuhause an seinem Computer und schaut sich bei Google Earth die Welt von oben an, als er glaubt, dort die Spuren einer Katastrophe zu sehen: Vor der Küste Schottlands, mitten im Meer, zeichnet sich die Silhouette eines Flugzeugs ab. Abgestürzt und versunken in der Nordsee?

Diese Entdeckung kann sich Robert Morton nicht erklären, denn in der Gegend, 14 Kilometer vom Flughafen Edinburgh entfernt, hatte es in letzter Zeit keinen Flugzeugabsturz gegeben. Vermisst wurde auch kein Jet.

Zoomt man sich bei Google Earth in die Aufnahme hinein, ist deutlich die Silhouette eines Flugzeugs zu erkennen
Google MapsZoomt man sich bei Google Earth in die Aufnahme hinein, ist deutlich die Silhouette eines Flugzeugs zu erkennen

„Das war unglaublich und sehr merkwürdig“, sagt Robert Morton dem englischen Daily Mirror. Er habe auf den Karten bei Google Earth noch nie ein Flugzeug gesehen. Deshalb vermutet er hinter der mysteriösen Erscheinung vor dem Portobello Beach von Joppa eine „Anomalie bei Google“.

IM VIDEO: Brite entdeckt bei Google Earth einen Jet mitten im Meer


Doch für das Phänomen gibt eine technische Erklärung. Das Flugzeug sei nicht vor der schottischen Küste ins Meer gestürzt, sagte ein Google-Sprecher dem „Daily Mirror“.

Manchmal ist nur der Schatten eines Flugzeugs zu sehen

Dazu muss man wissen: Für die Darstellung der Erde nutzt Google Earth Satellitenaufnahmen. Dabei setzt sich jede einzelne Aufnahme eines bestimmten Gebietes aus mehreren einzelnen Satellitenfotos zusammen.

„Objekte, die sich wie Flugzeuge schnell bewegen, sind meist nur auf einem der vielen Bilder zu sehen, die wir für ein bestimmtes Gebiet verwenden. Wenn das passiert, sind manchmal undeutliche Überbleibsel des Objekts zu sehen“, so der Google-Sprecher. Deshalb wirke es so, als sei das Flugzeug unter Wasser.

Dies ist nicht die erste merkwürdige Beobachtung auf Google Earth. Im vorigen Jahr hatte ein Deutscher bei Frankfurt ein ähnliches Entdeckungserlebnis, als er meinte, bei Google Earth einen im Main versunkenen Airbus zu sehen.

Auch in dem Fall, über den die "Bild" berichtet hatte, handelte es sich glücklicherweise nicht um einen Flugzeugabsturz. Sondern wie in dem aktuellen Fall aus Schottland um eine optische Täuschung.

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