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Stuttgart löst Feinstaubalarm aus
Stuttgart löst Feinstaubalarm ausFoto-Quelle: wize.life

Stuttgart löst Feinstaubalarm aus - Autos stehen lassen

News Team
Beitrag von News Team

Am Samstag-Nachmittag (15.12.2018) hat die Stadt Stuttgart Feinstaubalarm ausgelöst. Für Autofahrer bedeutet das: PKW stehen lassen und Öffentlichen Nahverkehr benutzen. Außerdem wurde ein Betriebsverbot für Komfort-Kamine erlassen.

Ab wann gelten die Einschränkungen?

  • Ab Sonntag, 16. Dezember, 18 Uhr - Betriebsverbot für Komfort-Kamine
  • Ab Montag, 17. Dezember, 0 Uhr - auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen

Im Video: Stuttgart - Zehn Fakten zu Feinstaub und Stickoxiden

WAS BEDEUTET FEINSTAUBALARM?

Das Thema Luftreinhaltung bewegt die Stadt. Nie zuvor wurde in Stuttgart so intensiv über die Belastungen in der Luft diskutiert. Ziel ist es, die Lebensqualität in Stuttgart zu verbessern. Das heißt: Weniger Lärm, weniger Staus, weniger Stress und vor allem weniger Schadstoffe in der Luft. Stuttgart ist dabei auf einem guten Weg: 2018 besteht die große Chance, erstmals an allen Messstationen im Stadtgebiet den Feinstaub-Grenzwert einzuhalten.

Die Stadt wird deshalb in ihren Bemühungen nicht nachlassen, die Luft in Stuttgart besser zu machen. Dazu gehören weitere Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr, verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung, mehr Stadtgrün für das Stadtklima und auch der Feinstaubalarm.

Die neue Feinstaubalarm-Periode hat am 15. Oktober 2018 begonnen. Der Alarm wird ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert.

Bei Feinstaubalarm appellieren die Stadt und das Land Baden-Württemberg an die Stuttgarter und die Pendler aus der Region, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Der Betrieb von Komfort-Kaminen, also Kaminen, die nicht der Grundversorgung dienen, ist nach einer Verordnung der Landesregierung untersagt.

(Quelle: Stadt Stuttgart)

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