Tomaten
TomatenFoto-Quelle: Hedwig Storch unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Tomaten anbauen

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Die Herkunft der Tomate

Die Tomate wurde in Europa eingeführt.Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Südamerika, wobei die Wildformen von Nordchile bis Venezuela verbreitet und beheimatet sind. Die größte Vielfalt der in Kultur befindlichen Formen ist in Mittelamerika zu finden. Dort wurden Tomaten von den Maya und anderen Völkern etwa 200 v. Chr. bis 700 n. Chr. als „xitomatl“ kultiviert. Samen wurden bei Ausgrabungen südlich von Mexiko-Stadt in Höhlen im Tehuacán-Talgefunden Wiki

Die Einordnung der Tomate

Die Tomate (Solanum lycopersicum), in Südtirol[1] und im Osten Österreichs meist sowie im Westen seltener Paradeiser (seltener Paradeisapfel oder Paradiesapfel[2]) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Damit ist sie eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Paprika (Capsicum) und der Aubergine (Solanum melongena) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie derTollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak (Nicotiana).Wik

Der gewerbsmäßiger Anbau von Tomaten

Prinzip: Die Pflanze bekommt das, was sie braucht. Nährstoffe, Wasser, Licht, Wärme , CO2 etc. In größeren Treibhausanlagen regelt ein "Versorgungscomputer" die Umweltbedingungen für die Tomatenpflanzen. Der Erntetermin kann auf den Tag genau bestimmt werden. Die Tomaten werden gerntet, gewaschen, verpackt , verkauft und versandt. Wenn die Tomaten aus Südspanien den deutschen Markt erreichen, liegt der Pflücktermin ca. 2-3 Tage zurück.

Die Tomate wird heute in allen Lebensmittelgeschäften ganzjährig angeboten. Haupterzeuger sind Holland (Treibhaustomaten ) und Südspanien, wo die Tomaten in den Wintermonaten in Gewächshäusern aus Plastik heranreifen.In den späten Sommermonaten wird auch einheimische Ware angeboten. Der Freilandanbau ist im Süddeutschland günstiger als in Norddeutschland. Die Pflanze ist wärmeliebend und wird während der Reifezeit durch nasskaltes Wetter schnell geschädigt. Wegen der hohen Ansprüche in Deutschland an Form und Farbe sind nass geerntete Tomaten dann in Deutschlnd nicht mehr verkaufsfähig.
Die Kritik, dass die Arbeitsbedingungen in den Treibhäusern suboptimal seien, ist teilweise berechtigt. Viele Arbeiter auf den Plantagen in Südspanien kamen als Flüchtlinge .Für die Arbeitsbedingungen sind die Untenehmen verantwortlich. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist durchaus möglich. Tomatenbauer in der der Gegend um Almeria sind vergleichsweise wohlhabend.

Vorteile des Tomatenanbaues ohne natürlichen Boden

Die Ballenaufzucht unter Verwendung von Steinwolle beim Tomatenanbau ist der Stein des Anstoßes. Ökofans brauche nichtg weiter zu lesen, weil die Regeln zum Ökolandbau eine Erzeugung ohne Boden ausschließen.Dabei hat die Tomatenaufzucht nebst ihrer Verwandten mit Rockwool und Flüssignährstoffen einige unschlagbare Vorteile:
Weil die Aufzucht halbwegs steril verläuft. müssen unerwünschte Pflanzen und Schadinsekten draußen bleiben. Für Schadinsekten ist die Steinwolle ein unwirtlicher Ort. Das die Pflanzen Humus als Standort brauchen, ist ein Märchen. Um den Humus ranken sich Sagen und Vermutungen, die durch die Erkenntnisse einer rationale Pflanzenzucht nicht gedeckt sind.

Ein Großteil der Pflanzen (natürliche Pflanzen, Nutzpflanzen) kommt in den wärmeren Ländern ganz ohne Humus aus. Die erhöhte Temperatur verhindert, dass sich im Boden Humus bildet. Das ist eine Tatsache, die von Ökos gerne unterschlagen wird, wenn sie den Humus in den Himmel loben.
Die Pflanze erhält die Wassermenge und die Düngermenge, die sie tatsächlich braucht . Das schont die Umwelt, weil Phosphor- und Stickstoffdünger nicht in die Gewässer gelangen kann (Auswaschung)
Die Pflanzen brauchen vergleichsweise wenig Platz. Der Anbau ist sehr produktiv. Der Boden wird praktisch überhaupt nicht berührt. Die ökologischen Vorteile sind beträchtlich !
Die Tomaten fallen nicht vom Himmel. Der Großerzeuger wie die Kleinproduzenten müssen sich intensiv um die Pflanzen kümmern. Wässern, düngen, ausgeizen, die Bestände werden geführt. Das CO2 ist der lebenswichtige Ertragsfaktor für das Pflanzenwachstum. Es ist erstaunlich, das ein minimaler CO2 -Luftgehalt von 0,03 Volumenprozent ausreichend ist für das Pflanzenwachstum . Die Ökos verstehen nur Bahnhof und wollen nicht begreifen, dass CO2 elementar ein ganz wichtiger Faktor für das Pflanzenwachstum ist. Alle Pflanzen auf der Erde werden aus CO2 gebildet. Manche Pflanzen im Erwerbsgartenbau sind dankbar für einen erhöhten CO2 -Gehalt in der Treibhaus-Luft. Das CO2 ist der unabdingsbare Helfer des Pflanzennzüchters


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Bodenpräsentation


Jens Myrau Wir erforschen den Boden – ZUM-Wiki
Wir erforschen den Boden

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Privater Tomaten-Kleinanbau in Deutschland


Neben dem komerziellem Tomatenanbau ( hauptsächlich in Ballenkultur mit Steinwolle als Bodenersatz) besteht eine Sehnsucht nach einer eigenen Erzeugung, ohne Rücksicht auf Kosten und Aufwand.Unsere Städte sollen grüner werden! Es gibt einen regen Handel mit Utensilien für den Kleinanbau von Tomaten. Die Wirtschaftlichkeit spielt dabei keine Rolle. Sollte sie aber, zumindest ansatzweise. Der vorgeschlagene Gegenentwurf zur Ökokultur ist fundamental. Aber immer der Reihe nach.

Der Tomatenanbau ist des Kleingärtners Liebling. Schon im zeitigen Frühjahr können die Sämlinge aus dem Tomatenangebot von Aldi angezogen werden. Die Bedingungen auf der Veranda oder im Foliengewächshaus sind etwas mickerig im Vergleich zum gewerbsmäßigem Anbau. Licht, Wasser, Nährstoffe, Wärme braucht die Tomate. Das kann auch der Kleingärtner bieten

Die Kostenreduzierung beim Anbau.


Die -Methode sei zunächst einmal "Aldimethode" genannt. Die handelsüblichen Samen-Kleinpackungen haben Mondscheinpreise. Die Preise für Tomaten Jungpflanzen schließen eine wirtschaftliche Nutzung von vornherein aus. Die Pendants der Tomate bei den Nachtschattengewächsen können bei ihrer Aufzucht ganz ähnlich gehandhabt werden. Aldi führt zahlreiche Früchte und Gemüsearten, deren Samen sich zur Vermehrung eignen. Der Ökoverbraucher schüttelt sich Dabei ist die Ökoecke im Kaufhaus eine gute Adresse für Samen. Leinsamen. Kürbiskerne, Gurkenkerne, Maisssaat und einige andere naturbelassene Lebensmittel .Es geht um den Anbau, der hauptsächlich als zusätzliche Ernährung gedacht ist.

Nicht vergesssen: Tomaten gelangen in die Blüte und müssen für die Fruchtbildung bestäubt werden! Die Treibhaustüren dürfen während dieser Zeit gerne offenstehen. Die Hummeln kommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Hummeln aus der Zucht in Holland bestellen.Kosten? Die Hobbygärtner brauchen sich nicht verrückt zu machen ob der vielen Regeln im Gewerbs-Tomatenanbau. Tomaten sind lange Zeit auch ohne den Menschen ausgekommen. Sie wachsen bei uns im Sommer im Garten und haben durchschittliche Ansprüche.


Aspekte.

Es geht hier um den Kleinabau von Pflanzen in der Industriegesellschaft. Es geht um die Ernährung der Menschen auf dieser Welt. Der Ökolandbau ist unproduktiv und ideologisch begründet . Die Erde kann mit Ökolandbau nur 10 % der lebenden Menschen ernähren, höchstens . Gartenkultur ist weltweit ein sehr wichtiger Ernährungsfaktor!

Tips für den Tomaten-Kleinabau
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