Fehler bei der Gartenbewässerung vermeiden - so gießen Sie richtig!
Fehler bei der Gartenbewässerung vermeiden - so gießen Sie richtig!Foto-Quelle: © Stefan Körber - www.Fotolia.com

Fehler bei der Gartenbewässerung vermeiden - so gießen Sie richtig!

Einhell
Beitrag von Einhell

Pflanzen sind empfindliche Lebewesen. Durch Fehler beim Gießen können sie großen Schaden nehmen. Ihre volle Pracht entwickeln sie nur, wenn sie optimal versorgt werden. Und das gelingt im eigenen Garten am besten wohldosiert mit einer Gartenpumpe.

Fehler 1 - der Zeitpunkt

In der größten Mittagshitze lassen sich viele Pflanzen hängen und wirken dann besonders durstig. Das Gießen zur Mittagszeit gehört jedoch zu den fatalsten Fehlern: Wassertropfen wirken wie Brenngläser, die Pflanze verbrennt. Und bis zu 90 Prozent des Gießwassers verdunstet, bevor es überhaupt in den Boden gelangt.

Auch Gießen am Abend ist suboptimal. Das Wasser sollte nach dem Gießen eintrocknen können. Zu viel Feuchtigkeit führt zu Pilzbefall und lockt zudem nachts die Schnecken an.

Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist der frühe Morgen. Aber wer quält sich schon gerne im Sommer kurz nach Sonnenaufgang aus dem Bett? Eine Gartenpumpe mit Zeitschaltuhr erledigt die anstehenden Aufgaben im Garten absolut pünktlich und zuverlässig. Der Garten ist dank der sanften, aber intensiven Berieselung mit Gartenpumpe und Bewässerungsanlage den ganzen Tag über gut versorgt.

Fehler 2 - die Wassertemperatur

Gießen Sie Ihren Garten nicht mit eiskaltem Leitungswasser. Der Temperaturschock schwächt die Abwehrkräfte der Pflanzen. Sammeln Sie Regenwasser. Die Gartenpumpe leitet das gut temperierte Wasser automatisch von der Regentonne im Schlauch zu jedem beliebigen Ziel im Garten weiter. Ein Filter zwischen Tonne und Zulauf hält Schmutz von der Gartenpumpe fern.

Fehler 3 - Dauerberieselung

Lassen Sie Ihre Gartenpumpe im Sommer nicht den ganzen Tag durchlaufen. Dauerberieselung erzieht die Pflanzen zu „Säufern“. Sie werden genügsamer und robuster, wenn sie nur bei Bedarf mit der Gartenpumpe bewässert werden.

Eine Stunde Bewässerung pro Tag ist vollkommen ausreichend. Stellen Sie einfach die Zeitschaltuhr an Ihrer Gartenpumpe auf den gewünschten Zeitraum ein. Die Gartenpumpe startet und beendet ihre Aktivität automatisch.

Fehler 4 – zu viel oder zu wenig

Gießen mit dem Schlauch verleitet dazu, den Boden innerhalb kurzer Zeit unter Wasser zu setzen, das vom ausgetrockneten Erdreich nicht aufgenommen werden kann. Das Gießwasser sollte vorsichtig nach und nach zugeführt werden und zwar so lange, bis sich die Erde vollständig vollgesogen hat. Da ist eine Gartenpumpe, die gezielt geringe Mengen freisetzt, entschieden im Vorteil.

Auch allzu große Sparsamkeit beim Gießwasser macht sich nicht bezahlt. Etwa 15 Liter pro Quadratmeter (das entspricht eineinhalb großen Gießkannen) sollten es schon sein. Wenn Sie diese Menge auf eine Gartengröße von nur 350 qm hochrechnen, kommt einiges zusammen. Gartenpumpe und Bewässerungsanlagen nehmen Ihnen lange Wege ab und versorgen Ihre Pflanzen mit der optimalen Wassermenge. Fördermenge und Förderleistung können bei der Gartenpumpe exakt am Bedarf der Pflanzen ausgerichtet werden.

Fehler 5 – Wolkenbruch statt sanfter Sommerregen

Pflanzen mögen keine Wolkenbrüche. Lassen Sie also das kostbare Nass keinesfalls in einer Sturmflut auf den Garten niederprasseln und richten Sie den harten Strahl nicht direkt auf die Pflanze. Er kann Pflanzenteile verletzen und schwemmt die fruchtbare Erde aus dem Boden. Gießen Sie lieber großflächig und mit sanftem Strahl. Die ideale Lösung für den Garten ist ohnehin eine Bewässerungsanlage, die von einer Gartenpumpe mit Regenwasser versorgt wird und so einem warmen Sommer-Regen am nächsten kommt.