Bosch TES503F1DE
Bosch TES503F1DEFoto-Quelle: Bosch Homepage

Mein neuer Kaffeevollautomat! *freu*

Beitrag von wize.life-Nutzer

Kaffee ist für viele Menschen weit mehr als nur irgendein Getränk. Ein aus München stammendes Sprichwort sagt z.B., er sei das Sinnbild der Liebe. Man begehre ihn brünett, blond oder schwarz, aber in jedem Fall durchgängig heiß. Immanuel Kant schrieb einst, es gebe nichts Schlimmeres, als auf Kaffee zu warten, wenn dieser noch nicht da sei. Oscar Wilde erklärte sich bereit, nach einem guten Kaffee "sogar den Eltern zu verzeihen".

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen, zeigt aber schon so, welche besondere Rolle das Heißgetränk in unserem täglichen Leben spielt. Wir haben es dabei zumindest theoretisch deutlich besser als beispielsweise Kant oder Wilde: Kaffeesoloautomaten bzw. Vollautomaten erlauben es uns, in wenigen Sekunden frischen Kaffee aus Bohnen zu mahlen und direkt zu genießen. Ein Kaffeevollautomat hat allerdings einen stolzen Preis. Lohnt sich eine solche Ausgabe wirklich?

Was ein moderner Kaffeevollautomat leisten kann
Für die Antwort auf diese Frage lohnt sich ein Besuch auf der Internetseite von Bosch, auf der ich auch mein neues Schmuckstück erworben habe. Hier findet man das entsprechende Angebot an Soloautomaten. Neugier weckte bei mir hier der "VeroCafe Latte EXCLUSIC" mit der Kennung TES503F1DE. Er ist nicht ganz so teuer wie andere Maschinen der bekannten deutschen Marke. Zudem schneidet er bei den bisherigen Käufern gut ab und hat von der Stiftung Warentest ein "Gut" erhalten.

Mein neuer Liebling bereitet sowohl normalen Kaffee (Kaffee Crema) als auch Espresso auf Knopfdruck vollautomatisch zu. Auffällig ist allerdings das System zum Aufschäumen von Milch. Hier gibt’s eine spezielle Ansaugfunktion, die optisch nicht zu übersehen ist. Sie soll es mir deutlich erleichtern, beispielsweise Latte Macchiato oder eine eigene Cappuccino-Kreation zu erstellen. Ein "SensoFlow-System" und ein Programm namens "Aroma DoubleShot" sollen den Geschmack des Getränks deutlich verbessern und zudem deutlich schneller einen starken Kaffee brühen können, der nicht derart bitter schmeckt. Find ich sehr gut!

Diese Fähigkeiten unterscheiden die Maschine von günstigeren Modellen. Einige Käufer schreiben allerdings, der Kaffeevollautomat mache zwar "tollen Kaffee", schmecke aber immer noch nicht so gut, wie wenn man die Bohnen von Hand selbst mahlen würde. Die Möglichkeiten, unterschiedliche Kaffeesorten oder Tassengrößen zu programmieren sowie die sehr viel höhere Geschwindigkeit würden dies aber wieder aufwiegen. Wer sich länger mit Kaffeemaschinen beschäftigt und insbesondere die Rezensionen studiert, findet diese Argumentation immer wieder: Der Kaffee ist lecker, schmeckt aber noch nicht perfekt. Allerdings mir schmeckt er und dieser Nachteil wird durch die technischen Möglichkeiten des Singleautomaten aufgewogen.

Fazit: Für Genießer gilt "Ganz oder gar nicht"
Günstige Kaffeemaschinen, die mit Pulver arbeiten, haben ohne jeden Zweifel ihre Berechtigung. Sie helfen vor allem dann, wenn man am Morgen für die Herausforderungen des Tags wach werden muss. Wer allerdings das Heißgetränk in vollen Zügen genießen möchte und sich deshalb für die Anschaffung eines Vollautomaten entscheidet, sollte nicht an der falschen Stelle sparen. Es sind gerade die technischen Möglichkeiten, mit denen man den Kaffee genau so brühen kann, wie man selbst ihn schätzt, durch die ein Kaffeevollautomat lohnenswert wird. Ein weiteres Beispiel aus der Geschichte soll dies verdeutlichen: Der weltberühmte Komponist Ludwig van Beethoven ließ sein Hausmädchen pro Tasse exakt 60 Kaffeebohnen abzählen. Wie viel leichter hätte sie sich getan, wenn sie den Kaffee einfach hätte programmieren können? Ein Kaffeevollautomat sollte eben das können: Spielend leicht das leckere Getränk so zubereiten, wie man es am liebsten hat bzw. wie ich es am liebsten hab!