Herbstlaub
HerbstlaubFoto-Quelle: lichtkunst.73 / www.pixelio.de

Der Laubsauger – allemal besser als sein Ruf!

Einhell
Beitrag von Einhell

Der Herbst ist gekommen und die Diskussion um die Laubsauger geht in die nächste Runde. Während die einen emsig fegen und kehren und den nicht enden wollenden Laubregen Schaufel für Schaufel in die Tonne befördern, packen die anderen jetzt einfach den Laubsauger aus und halten so ihr Anwesen mühelos laubfrei.

Die Blätter färben sich bunt, wir genießen die letzten Sonnenstrahlen - der Herbst zeigt sich von seiner allerschönsten Seite. Wäre da nur nicht das ewige Laub. Kaum haben wir Straßen und Wege, Rasen und Beete einigermaßen vom Laub befreit, machen sich auch schon die nächsten bunten Blätter im Garten breit. Wenn man an einem Ende fertig ist, fängt es am anderen wieder an.

Das Entfernen von Laub ist mühevoll und zeitraubend und man muss schon ziemlich fit sein, um den Blättern tagtäglich hinterher zu jagen, während gleichzeitig der Herbstwind die Laubberge in alle Richtungen verweht und sich überall neue Laubnester bilden. Kein Wunder also, dass immer mehr Gartenbesitzer entnervt das Handtuch bzw. den Rechen werfen und stattdessen lieber zum Laubsauger greifen.

Wenn es dem Nachbarn nicht gefällt….

Wenn das Laub in Nachbars Garten fällt, sieht der das meistens gar nicht gerne. Aber den Laubsauger kann er erst recht nicht leiden: Er stinkt, ist viel zu laut und außerdem noch schädlich für die Umwelt! Doch was ist wirklich dran an dem schlechten Image der Laubsauger?

Der Laubsauger ist laut und stinkt!

Das traf tatsächlich lange zu – jedenfalls für die Benzinbetriebenen Modelle. Die leichten Akku-Laubsauger arbeiten heute mit modernster „Leisetechnik“. Sie sind aus ein paar Metern Entfernung schon nicht mehr zu hören. Und sie kommen dabei vollkommen ohne schädliche Emissionen und Geruchsbelästigung aus. Kein Benzin – kein Gestank.

Der Laubsauger ist ein Stromfresser!

Aber, wird der liebe Nachbar jetzt einwenden, der Akku-Laubsauger ist ein Stromfresser! Deswegen ist der Akku auch viel zu schnell leer und bis er wieder aufgeladen ist, habe ich das Laub doch dreimal mit dem Rechen weggefegt!

Das war tatsächlich früher so. Aber die Technik entwickelt sich natürlich weiter. Die neueren Geräte verbrauchen nur noch sehr wenig Strom und verfügen über wesentlich längere Akku-Laufzeiten.

Aber er schadet doch der Umwelt!

Dem Laubsauger wird nachgesagt, dass er Insekten und viele Kleinlebewesen vernichtet. Es ist zwar in der Tat richtig, dass er mit dem Laub auch leichte Gegenstände, Insekten und Kleinlebewesen ansaugt, doch die bleiben unbeschadet, wenn der Laubsauger keinen integriertem Häcksler besitzt. Sie werden dann lediglich mit dem Laub in den Sammelbehälter transportiert.

Der Sog bzw. das Gebläse ist für die kleinen Krabbler nicht gefährlicher als ein kräftiger Wind oder ein starker Regenguss. Für gewöhnlich wird der Behälter kurz darauf entleert und dabei werden auch die Tiere wieder freigesetzt.

Es saugt und bläst der Heinzelmann…

Viele Laubsauger besitzen heute ein umschaltbares Saug- und Blaswerk. Mit der Blasfunktion befördern Sie das Laub an den gewünschten Ort - selbst von Stellen, wo kein Rechen oder Besen hin gelangt. Mit der Saugfunktion saugen Sie es dann an und sammeln es für die weitere Verwertung. Das gesammelte Laub können Sie dann wie gewohnt selbst kompostieren oder als Schutzschicht gegen Frost und Kälte für Ihre Gartenpflanzen einsetzen.