Rechtliches und Steuervorteile bei Haushaltshilfen
Rechtliches und Steuervorteile bei Haushaltshilfen

Rechtliches und Steuervorteile bei Haushaltshilfen

Helpling
Beitrag von Helpling

Teil 2

Haushaltshilfen nicht schwarz beschäftigen

Laut neueren Studien beschäftigen rund 1,7 Millionen alleinstehende Senioren eine Haushaltshilfe, um weiterhin selbstbestimmt im eigenen Zuhause wohnen bleiben zu können. Oftmals werden die Putzhilfen aber bar bezahlt und nicht angemeldet. Das ist nicht nur illegal und kann mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro geahndet werden, sondern birgt auch andere Risiken. Was passiert denn, wenn ihre Haushaltshilfe beim Putzen einen Unfall hat und nicht ausreichend versichert ist? Im schlimmsten Fall kommen Sie für alle notwendigen Behandlungen und gegebenenfalls auch Schmerzensgeld auf und das kann teuer werden. Auch wenn einmal etwas zu Bruch geht, stehen Sie am Ende mit dem Schaden allein da. Achten Sie also stets darauf, dass Ihre Haushaltshilfe haftpflicht- und krankenversichert ist. Bei Vermittlungen wie Helpling sind Sie da auf der sicheren Seite. Eine weitere Möglichkeit ist, Ihre Putzkraft als Mini-Jobber bei der zuständigen Zentrale anzumelden. Ihre Putzfee darf bis zu 450 Euro pro Monat verdienen und ist über die Minijob-Zentrale automatisch rentenversichert. Von dieser Versicherung kann man sich auf eigenen Wunsch aber auch befreien lassen.

Ein weiterer Vorteil einer ordnungsgemäßen Anmeldung Ihrer Haushaltshilfe ist, dass Sie eine schlecht ausgeführte Arbeit reklamieren können. Bei Helpling bieten wir Ihnen beispielsweise an, eine zweite Reinigungskraft vorbeizuschicken, die die Mängel behebt. Für Sie ist das Ganze natürlich kostenlos. Und auch im Fall, dass Ihre Haushaltshilfe einmal erkrankt oder anderweitig verhindert sein sollte, kümmern wir uns automatisch um Ersatz. Wenn Sie eine private Putzfrau haben und diese keine Zeit hat, bleiben Sie auf der unerledigten Hausarbeit sitzen. Es lohnt sich also gleich mehrfach alles legal ablaufen zu lassen.

Welche finanziellen Unterstützungen stehen mir zu?

Als Privatperson können Sie haushaltsnahen Dienstleistungen bei Ihrer Steuererklärung angeben und so bis zu 20% der Kosten erstattet bekommen. Es gilt allerdings eine Höchstgrenze von 20.000 Euro pro Jahr und einer Erstattung von 4.000 Euro. Das sollte für eine Haushaltshilfe aber allemal ausreichen. Lassen Sie sich deshalb immer eine Rechnung ausstellen.
Sie benötigen Hilfe im Haushalt, aber der Umfang der benötigten Hilfe die erfüllt die Voraussetzungen für die Pflegestufe 1 nicht? Dafür gibt es die Pflegestufe 0. Ob diese bewilligt wird oder nicht, entscheidet immer der Medizinische Dienst der Krankenkassen (kurz MDK), der zu einer Begutachtung vorbei kommt. Mit der Pflegestufe 0 haben Sie Anspruch auf Pflegesachleistungen im Wert von 225 Euro, wenn diese von einem professionellen Pflegedienst erbracht werden. Sollten Sie sich für eine private Haushaltshilfe entscheiden, stehen Ihnen immerhin noch 105 Euro zu.

Aber nicht ausschließlich ältere oder pflegebedürftige Menschen haben Anspruch auf Hilfe im Haushalt. Auch im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls, welche es Ihnen nicht ermöglichen, sich selbstständig um den Haushalt zu kümmern, haben Sie Anspruch auf eine Haushaltshilfe. Diese wird je nach Zuständigkeit von der Krankenkasse oder der Deutschen Rentenversicherungen bezahlt. Dafür müssen aber einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein:
im Haushalt muss ein Kind leben, dass unter 12 Jahren alt, behindert oder aus sonstigen Gründen auf Hilfe angewiesen ist oder wegen der erforderlichen Begleitung des Kindes zu einer Rehabilitation die Weiterführung des Haushalts durch die Begleitperson nicht möglich ist und
es keine andere Person im Haushalt gibt, die die Aufgaben übernehmen könnte
In jedem Fall sollten die Leistungen aber möglichst vor dem Antritt der Kur oder Rehabilitation beantragt werden.

Sie sehen, es ist durchaus erschwinglich eine professionelle Haushaltshilfe zu buchen, Jetzt ist es an Ihnen Hilfe anzunehmen oder einfach mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben zu haben.


Hier geht es zum Teil 1