wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
gefärbtes biologisches Garn zum Trocknen aufgehängt

Adam und Eva und das Feigenblatt

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 25.10.2015 - 13:54 Uhr

Kein Feigenblatt, kein Paradies mehr - aber immer noch pflanzliche Fasern zum Bedecken der Blöße und zumindest der Traum vom Paradies.
Die Zeit des Feigenblatts ist vorbei – trotzdem nutzen die Menschen nach wie vor pflanzliche Fasern zum Herstellen von Textilien. In allen Pflanzen ist die Zellulose ein wichtiger Bestandteil der Faser, ein Kohlenhydrat. Rückstände, die auf Wolle und Flachsverarbeitung schließen lassen, wurden in archäologischen Ausgrabungen gefunden und gehen auf die Zeit bis ins 6. Jahrhundert v.Chr. zurück.
Heute verwenden wir neben Wolle und Flachs - Baumwolle und Hanf, Leinen und Seide – ebenfalls Fasern, die in der Natur - auch ohne Anbau oder Herstellung – vorkommen. Aber nur, wenn der Mensch diese Fasern nicht chemisch behandelt oder modifiziert, kann von natürlichen oder organischen Textilien gesprochen werden. Naturfasern lassen sich in drei Hauptgruppen einteilen:
. pflanzliche Fasern wie Baumwolle, Hanf und Flachs;
. Protein Fasern wie Wolle, Alpaka und Cashmere von der Wolle und Tierhaare;
. Starke elastische fibröse Sekretion der Seidenraupe Larven in Kokons;
. Und wir verwenden Zellulose, die Fasern von Bäumen oder Gräsern – wie beim Bambus.
​Leider kommen fast alle diese natürlichen Fasern erst nach starken chemischen Behandlungen zu uns, was es schwer macht zu entscheiden, was nun wirklich gut und gesund für uns ist – und natürlich für die Umwelt. Schwer, weil uns meistens die Kenntnisse über die Prozesse vorenthalten werden.

Weniger anzeigen

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren