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Feuchte-Schäden im Winter: 5 wichtige Tipps, wie ihr euer Haus schützen könnt

News Team
Beitrag von News Team

Der Sommer 2018 war einer der heißesten überhaupt. Doch so schön die Sonnenstunden im Oktober waren: Die kalte Jahreszeit fängt langsam an. Hausbesitzer sollten deshalb schon jetzt prüfen, ob das Gebäude fit für den Winter ist. Der Grund: Feuchteschäden entstehen schnell und werden oft gar nicht bemerkt.

Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, Sanierungs-Spezialist bei ISOTEC, zeigt, welche Stellen des Hauses unter die Lupe genommen werden sollten, um Feuchteschäden zu vermeiden.

Diese fünf Tipps solltet ihr befolgen:

Tipp Nr. 1: Gartenbewässerung

Vor dem Winter müssen außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung unbedingt abgestellt werden. Vielfach steht in den Leitungen noch Wasser. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, bringt es die Leitungen zum Platzen und das Wasser gelangt unkontrolliert in die Außenwand.

Tipp Nr. 2: Regenrinne

Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Jetzt aber sollte es entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann - und überlaufendes Wasser nicht die Fassade durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt.

Tipp Nr. 3: Hauswände

Die Hauswände sollten untersucht werden, ob dort Risse sichtbar sind. Sie entstehen immer, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit "setzt" oder der Verputz marode wird. Die Risse werden schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit möglichen Folgeschäden. Gegebenenfalls sollten Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der diese Schäden noch vor dem Wintereinbruch in Ordnung bringt.

Tipp Nr. 4: Dachziegel

Nur wenige heftige Regenfälle und Stürme sind in diesem Jahr übers Land gezogen. Trotzdem können sie bewirken, dass Dachziegel sich verschieben und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude eindringen kann. Deshalb sollte das Dach jetzt überprüft und mögliche Schäden von einem Dachdecker vor dem "richtigen" Wintereinbruch behoben werden. Zudem stellen verschobene Dachziegel eine Gefahr da, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann, wenn andere zu Schaden kommen.

Tipp Nr. 5: Kellertreppen

Ein besonderes Augenmerk verdienen außenliegende Kellertreppen eines Hauses. "Hier kommt es vor, dass Rinnen und Abflüsse durch Laub verstopfen, sodass sie überlaufen und Wasser unter der Kellertür eindringt. Eine sorgfältige Reinigung der Rinne vermeidet unangenehme Feuchteschäden", betont Ingenieur Thomas Molitor.