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Warnung vor Extrem-Regen - Wetterdienst ruft zweithöchste Warnstufe aus

Warnung vor Extrem-Regen - Wetterdienst ruft zweithöchste Warnstufe aus

News Team
19.03.2017, 11:25 Uhr
Beitrag von News Team

WARNLAGEBERICHT für Deutschland ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 19.03.2017, 09:49 Uhr:

In einigen Staulagen der Gebirge Dauerregen, an den Alpen und im Bayerischen Wald teils UNWETTER. Im Westen und Südwesten starke Windböen, auf den Bergen Sturmböen.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

WIND/STURM:
Süden und Westen Böen 7, später vereinzelt bis 8 Bft, im Bergland bis 9 Bft, exponiert 10 Bft aus westlichen Richtungen.

DAUERREGEN:
In den Staulagen einiger Mittelgebirge und der Alpen Dauerregen bis Sonntagnachmittag Gesamtregenmengen zwischen 30 und 50 mm, an den Alpen und im Bayerischen Wald in Staulagen auch mit Mengen zwischen 50 und 70 mm.

Diese Landkreise sind betroffen:


  • Kreis Cham
  • Kreis Regen
  • Kreis Deggendorf
  • Kreis Straubing-Bogen und Stadt Straubing
  • Kreis Freyung-Grafenau

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 20.03.2017, 11:00 Uhr:

Eine Luftmassengrenze liegt über Deutschland, die milde und feuchte Atlantikluft im Südwesten von kalter Luft im Nordosten trennt. In ihrem Bereich kommt es zu länger anhaltendem Regen. Im Tagesverlauf kommt die Luftmassengrenze ostwärts voran und schiebt die mildere Luft bis zur Elbe.

Heute verlagert sich der Schwerpunkt der Niederschläge allmählich nordostwärts und ab Mittag laufen die meisten Dauerregenwarnungen aus. Im Berchtesgadener Land dauern die Warnungen noch bis zum Nachmittag.
In den östlichen und südlichen Gebirgen kommen in den Staulagen nochmals 10 bis 15 mm, im Allgäu und im Berchtesgadener-Land in Staulagen bis zu 20 mm dazu. Entsprechende Dauerregen, in Staulagen des Bayerischen Waldes, im Allgäu und im Berchtesgadener-Land auch UNWETTER.

Der West- bis Südwestwind nimmt im Tagesverlauf dagegen wieder zu. Vielerorts gibt es steife Böen, im Westen in freien Lagen und an den Küsten vereinzelt stürmische Böen. Auf den Bergen muss mit Sturm- und auf exponierten Gipfeln mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Bereits am Abend nimmt der Wind allmählich wieder ab.

In der Nacht zum Montag lässt der Wind weiter nach, sodass starke Böen um 55 km/h nur noch selten auftreten. Sturmböen beschränken sich auf die Gipfellagen der Mittelgebirge. Zeitweise fällt noch Regen, der allerdings lediglich im Harz noch Mengen zwischen 10 und 20 mm bringt. Daher laufen hier auch die Dauerregenwarnungen noch bis Montagmorgen.

Am Montag selbst ist es bis auf Sturmböen im exponierten Bergland und steifen Böen an der Küste meist warnfrei. Regnen wird es dabei im Norden und auch im Osten, während es im Süden kaum noch regnet bei aufgelockerter Bewölkung.

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