wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Nach all dem Hass erreichen die Polizei diese berührenden Gesten des Dankes: ...

Nach all dem Hass erreichen die Polizei diese berührenden Gesten des Dankes: Verteilt sie weiter!

News Team
11.07.2017, 07:57 Uhr
Beitrag von News Team

Die Staatsgäste sind weg, das Chaos bleibt. Nach dem G20-Gipfel in Hamburg laufen die Aufräumarbeiten in den demolierten Vierteln. Eine Welle der Dankbarkeit erreicht die Polizei - wohltuend nach dem Hass der letzten Tage.

Exemplarisch zeigt die Polizei, wie sich die Hamburger bedanken.

Alle Polizisten sind wirklich tief bewegt von solchen Gesten! Gerade in Zeiten, in denen die Respektlosigkeiten auf der Straße (zumindest gefühlt) zugenommen haben, tut es gut zu spüren, dass wir alle auf der selben Seite stehen.







Und die Hamburger Polizei, die zusammen mit den hinzugerufenen Kollegen, bis an die Erschöpfungsgrenzen Dienst tat, ist schon wieder im Einsatz:

Wir möchten Betroffene nicht allein mit ihren Schäden lassen und allen die Gelegenheit geben, mit uns über die Ereignisse zu sprechen. An unseren Infomobilen sind Stadtteilbeamte und Kommunikationsteams für euch vor Ort!

Die Polizei leistet nicht nur seelischen Beistand, sie hilft mit ihren Spezialisten auch dort, wo nun Bürokratisches zu tun ist: Für den Fall der Schadensregulierung geben die Polizisten, so weit als möglich, Auskunft.

Auch der Polizeipräsident ist vor Ort auf der Schanze und spricht mit den Leidtragenden der Krawalle.

Gestern teilte die Polizei dazu mit:

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer: "In den letzten Tagen haben wir alle unglaubliche Gewalt in unserer Stadt erleben müssen. Die massiven Ausschreitungen, die Brandstiftungen, die Zerstörungswut der Gewalttäter der letzten Tage und die menschenverachtenden Angriffe auf die Polizeibeamtinnen und -beamte und sogar auf Rettungskräfte machen mich sprachlos und erschüttern mich. Die Polizei hat vieles verhindern können, aber leider nicht alles."

Jedem Polizisten schmerzt das Herz, die Gewalttäter nicht in jeder Situation sofort gestoppt zu haben. So kam es zu den schlimmen Bildern und Schäden in unserer Stadt.

Die Infomobile werden ab dem 10.07.2017 im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Hamburg-Altona in der Großen Bergstraße und in Hamburg-Sternschanze am Neuen Pferdemarkt aufgestellt. Wir sind ebenfalls über unsere bekannte Bürgertelefonrufnummer 08000 4286-50 im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar.

Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz hat erklärt, dass niemand auf seinem Schaden sitzen bleiben soll. Die Polizei Hamburg wird hierbei organisatorisch unterstützen und als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.