wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Für Pflegebedürftige: Politiker fordern bezahlten Sex auf Rezept!

Für Pflegebedürftige: Politiker fordern bezahlten Sex auf Rezept!

News Team
08.01.2017, 07:36 Uhr
Beitrag von News Team

Pflegebedürftige und schwer Kranke sollen in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen können. Das forderte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Elisabeth Scharfenberg, gegenüber der „Welt am Sonntag“. „Eine Finanzierung für Sexualassistenz ist für mich vorstellbar“, sagte Scharfenberg.

„Die Kommune könnte über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren“, so die Politikerin.

Vorbild wären die Niederlande: Dort gibt es bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, sich als Pflegebedürftiger die Dienste sogenannter Sexualassistentinnen – zertifizierter Prostituierter – bezahlen zu lassen. Die Voraussetzungen hierfür sind jedoch streng: Die Betroffenen müssen per ärztlichem Attest nachweisen, sich nicht auf andere Weise befriedigen zu können und die Dienstleistung nicht selbst bezahlen zu können.

Sexualassistenz ist derzeit ein Trend in der deutschen Pflege: Es gibt immer mehr Prostituierte, die sich diese Zusatzbezeichnung geben und etwa in Pflegeheimen ihre Dienste anbieten. Das Spektrum reicht von zärtlichen Berührungen bis Geschlechtsverkehr. Da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, existieren jedoch große Qualitätsunterschiede, was den Umgang der Sexarbeiterinnen etwa mit Demenzkranken angeht.

Das Konzept Sexualassistentinnen und die öffentliche finanzielle Übernahme ihrer Dienstleistungen sind in der Pflegebranche umstritten. Der Pflegeforscher Wilhelm Frieling-Sonnenberg, Professor an der Hochschule Nordhausen, bezeichnet das Konzept als „menschenverachtend“. „Da geht es allenfalls darum, Menschen durch sexuellen Druckabbau wieder funktionstüchtig machen zu wollen: Lasst die Alten Druck ablassen, dann sind sie pflegeleichter.“ Dagegen argumentiert die Sexualberaterin für Pflegeheime Vanessa del Rae, die Prostituierten seien ein „Segen“ für Heimbewohner und Pflegepersonal.

Das sind die 3 häufigsten Fehler bei Vorsätzen fürs neue Jahr

Mehr zum Thema

13 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Guter Start ins Wahljahr ... Erst Peters Vorwurf des "racial profiling" jetzt "Sex auf Krankenschein" ... (hämisch grins)
  • 09.01.2017, 21:12 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
auf FB gefunden !! (schon von 2012)

Sex auf Schwäbisch
Ein Paar aus Stuttgart sitzt beim Therapeuten.
Der Therapeut fragt: „Was kann ich für Sie tun?“
Der Mann antwortet: “Würden Sie uns bitte beim Sex zuschauen?“
Der Therapeut ist erstaunt über dieses Anliegen, stimmt aber zu.
Als das Paar fertig ist, sagt der Therapeut:
„Es tut mir leid, aber ich finde nichts Außergewöhnliches an Ihrer Art Sex zu haben“, und er verlangt 80 Euro für die Sitzung.
Im folgenden Quartal wiederholt sich das Ganze: Zweimal in der Woche kommt das Paar, hat Sex, bezahlt die 80 Euro und geht wieder ...
Nach einigen Wochen fragt der Therapeut: „Entschuldigen Sie die Frage, aber was genau versuchen Sie eigentlich heraus zu finden?“
Sagt der Mann:
„Nix... !!! Aber sie isch verheiratet, zu ihr könnet mer net, i bin au verheiratet, zu mir könnet mer also au net ...! Das Holiday Inn verlangt 150 Euro für oi Zimmer, das Graf Zeppelin 360 Euro. Wenn mir zu Ihne kommet, dann henn mir
a) a saugut’s Alibi, b) s’ koschtet uns nur 80 Euro und c) die Krankenkasse erstattet uns 67,60 Euro zurück!!!
  • 09.01.2017, 15:38 Uhr
  • 0
Einen besseren schwäbischen Witz gibt es nicht!!!!!
  • 09.01.2017, 20:55 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
bin bald in Rente, da könnte ich mir ja noch was dazuverdienen....
und Spaß wäre auch noch dabei......
  • 09.01.2017, 15:32 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
ohne worte ,haben wir nicht genug andere sorgen in deutschland .
  • 09.01.2017, 10:30 Uhr
  • 1
Sowas kann nur von den Grünen kommen.
  • 09.01.2017, 20:46 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Dumm , Dümmer , am Dümmstens , haben die grünen eigentlich noch eine Steigerung auf Lager?????
  • 09.01.2017, 00:04 Uhr
  • 3
Ich glaub' schon, warten wir mal ab!
  • 09.01.2017, 20:51 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
ich dachte das gibt es schon
  • 08.01.2017, 21:01 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Und wer sorgt für die bedürftige alte Frau ? Wollen die Grünen denn jetzt mit Gewalt alles kaputt machen was sie sich in Jahren hart erarbeitet haben?
  • 08.01.2017, 18:36 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
ich lach mich schlapp, Sex auf Rezept ... natürlich eine Forderung von einer Politikerin der Grünen ...
haben wir in der Pflege keine anderen Probleme, als dafür zu "kämpfen" dass Senioren Sex auf Rezept verschrieben wird ...
wie wäre es stattdessen mit einem anderen Pflegeschüssel?
einer Verdoppelung der Pflegefach- und Hilfskräfte ... flankiert von einer Lohnsteigerung von 50% ...
es ist ein Witz, dass so wenige Betreuungskräfte beschäftigt werden ... die Pflegeversicherung zahlt pro 20 Bewohner eine Vollzeitstelle!
aber Sex auf Rezept ist für die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Schnittlauch Partei Elisabeth Scharfenberg ein Thema ...
  • 08.01.2017, 18:18 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
...sagte der Demenzkranke zur Prostituierten:" sorry, haste schon bezahlt?
  • 08.01.2017, 11:37 Uhr
  • 6
oder: "ich bezahl nix, ich bin doch nicht dement".......
  • 09.01.2017, 19:09 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.