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Diesel-Rückruf oder TÜV weg! Stilllegung erster VW-Autos beginnt im August

Diesel-Rückruf oder TÜV weg! Stilllegung erster VW-Autos beginnt im August

News Team
25.07.2017, 13:32 Uhr
Beitrag von News Team

Wer einen VW, Audi, Skoda oder Seat fährt, muss seinen Wagen binnen 18 Monaten in die Werkstatt bringen. Hintergrund ist ein Rückruf wegen des Diesel-Skandals. Das Update, das den Fahrzeugen aufgespielt wird, ist in seiner Wirkweise umstritten.

Wer die Frist nicht einhält, muss damit rechnen, dass ihm die TÜV-Plakette entzogen wird. Das berichtete FOCUS Online.

Jetzt liegt dem Portal ein Schreiben des Kraftfahrtbundesamtes vor an den Besitzer eines VW Amarok vor. Es zeigt, dass der Entzug des TÜVs für die ersten Modelle schon im August droht. Der Halte des Wagen hat die Umrüstung bisher nicht durchführen lasssen, wie FOCUS Online schreibt. Deshalb drohe das Bundesamt, "dass nach einer letzten Umrüst-Frist ab dem 28. August seine Fahrzeugdaten an die zuständige Zulassungsbehörde übermittelt werden, die dann das Fahrzeug außer Betrieb setzt". Die Behörde beruft sich auf § 5 Abs. 1 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) in eigener Zuständigkeit.

Nach dem Amorak dürften weitere Besitzer von Fahrzeugen der VW-Gruppe angeschrieben werden, die ihr Fahrzeuge noch nicht gemäß des Rückrufs in die Werkstatt brachten.

Dass es die Bundesregierung mit dem Entzug der Plakette für Wagen ohne Software-Update ernst meint, hatte FOCUS Online bereits berichtet. Das Portal bezog sich dabei auf ein einer Anfrage der Grünen-Fraktion an die Bundesregierung.

FOCUS Online zitierte aus den Unterlagen: "Im Rahmen des Bund-Länder-Fachausschusses 'Technisches Kraftfahrwesen' wurde mit den Ländern ein Verfahren abgestimmt, bei dem im Rahmen der Hauptuntersuchung die fristgerechte Teilnahme der betroffenen Fahrzeuge an der VW-Rückrufaktion aufgrund der angeordneten Nebenbestimmung zur Typgenehmigung dieser Fahrzeuge überprüft wird. Dies dient als weiterer Baustein zur Herstellung der Konformität der betroffenen Fahrzeuge. Die Fahrzeughalter erhalten im Vorfeld mit rund eineinhalb Jahren ausreichend Zeit, um an der Rückrufaktion teilzunehmen."

Juristen zweifeln nach FOCUS-Online-Informationen an, dass die TÜV-Drohung der Bundesregierung rechtlich haltbar ist. Marco Rogert vertritt VW-Kunden im Abgas-Skandal. Er sagte dazu: "Wie die Bundesregierung ohne eigene Prüfreihen im Hinblick auf sämtliche denkbaren Kurz- und Langzeitfolgen einen derartig schwerwiegenden Eingriff in das Eigentum der betroffenen Bürger vornehmen kann, ist nicht nachvollziehbar, es sei denn, die Bundesregierung möchte weiterhin den Volkswagenkonzern im Abgasskandal protegieren."

Er stellt Klagen in Aussicht, sollte Berlin den Weg der TÜV-Drohung beschreiten.

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20 Kommentare

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Passt schon! Die hochgelobten Konzerne bauen Mist, Politiker verschleiern es so lange wie es geht und die Handlanger der Politik, sprich die zuständigen Behörden bestrafen die Bürger dafür. "Deutschland"
  • 25.07.2017, 20:42 Uhr
  • 0
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Erst war der Benziner zu umweltschädlich. Da hat uns die Politik verklickert, wir müssten Diesel fahren.
Das tun jetzt sehr viele; nun ist der Diesel der Böse!.
Und die Medien mit ihren schrecklichen Vokabeln (Dreckschleuder, Stinker usw. ) stoßen ins gleiche Horn. Zwei Seiten weiter werden aber die neuesten SUV (400 PS) müssen es schon sein, als Superübertolles Verkehrsmittel angepriesen.
Da ist doch eines klar, es wird nicht geschrieben, was wahr und seriös ist, sondern was Schlagzeilen, und damit Kasse bringt.
In jeder Tageszeitung wird jede Woche mindestens einmal über neue Autos berichtet, wo sind ausführliche Informationen über Fahrräder???

Und-------warum werden Hersteller, die saubere Diesel bauen (die gibt es nämlich!!)
nicht auch mal gelobt??? Weil diese Autos nicht in Deutschland hergestellt werden!
Sollen wir diesen Zirkus wirklich weiter mitmachen????
Denkt mal darüber nach, wenn ihr eure Meinung weiter verbreitet.
  • 19.07.2017, 23:09 Uhr
  • 2
Die auf Halde stehenden sollen ja auch verkauft werden
Und warum gibt es für den Kultvolvo, den 240 er in Deutschland keinen Kat..................... auch nicht, wenn er den VW Motor hat ?
  • 20.07.2017, 08:22 Uhr
  • 1
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Das glaube ich nicht! Weil die Autolobby noch viel zu stark ist!! Warum brauchen wir PKWs die genau so starke Motoren haben wie ein Truck?`?? Warum dürfen die Konzerne ihre Lager auf die Autobahn verlegen?
  • 13.07.2017, 06:26 Uhr
  • 3
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Krass so etwas zu tun beide hande gehoren an den lenker
  • 12.07.2017, 20:42 Uhr
  • 0
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Finde ich gut,wenn die Stinker von der Straße kommen.Es gibt sowieso zu viele Autos.Ich komme auch ganz gut ohne Auto aus.Aber ich wohne auch in einer Großstadt mit sehr gute Anbindung.Des Deutschen liebstes Kind.Macht ja nix,wenn wir eine Klima Veränderung haben.
  • 12.07.2017, 19:09 Uhr
  • 0
die haben wir auch ohne autos
  • 12.07.2017, 20:53 Uhr
  • 5
Dieses gesamte Politpack ist doch einfach nur verlogen. Es geht nicht um saubere Luft, sonst würden keine Ozeanriesen mehr ihre Gäste mit Schiffen um die Welt schiffen die mehr Dreck in die Luft blasen als alle Autos. Ein Braunkohlekraftwerk verpestet die Luft mehr als alle Diesel in Deutschland, ja selbst alle so von uns geliebten offenen Kamine verpesten die Luft mehr als der Verkehr. Aber jeder sieht immer nur seinen Vorteil und seine Klientel.
  • 13.07.2017, 15:37 Uhr
  • 3
Nee,das kann ich nicht sagen.Eine Entschuldigung gibt nicht.Man kann auf einiges verzichten.Das gesamt Paket macht unsere Umwelt und Welt kaputt.Es gibt auch kein Politpack,der Einzelne kann einiges ändern,aber da müsste er ja verzichten und das tut er ja nicht.
  • 13.07.2017, 17:23 Uhr
  • 1
Ach so sie fliegen ja auch gerne nach Malle.Flugzeuge machen auch Dreck und die Insel kollabiert auch bald,da zu viele Urlauber die ohne Rücksicht auf Verluste Wasser verbrauchen.
  • 13.07.2017, 17:30 Uhr
  • 2
Leben auf Malle,findet gerade eine Demo statt,glaube mal warum!
  • 15.07.2017, 19:05 Uhr
  • 0
Zu viele Touristen, die saufen und randalieren, große Passagierdampfer welche die Luft verpesten, Wassernot und nicht mehr zu bezahlende Mieten für die Inselbewohner.
  • 17.07.2017, 13:22 Uhr
  • 3
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So viele Diesel wie noch nie fahren in Deutschland !! Insges.14.5 Mill.
Autoexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer klagt über die steuerliche Bevorzugung von Dieselfahrzeugen. Er macht sie für die hohe Umweltbelastung in vielen Städten verantwortlich. Doch weil Diesel so günstig ist, fahren so viele Diesel auf Deutschlands Straßen wie noch nie. Und denen will man die TÜV Plakette verweigern...?? Das ich nicht lache...
  • 12.07.2017, 19:00 Uhr
  • 1
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Diese Arschlöcher der Bundesregierung ... alles nur Geldmacherei ..
  • 12.07.2017, 18:31 Uhr
  • 3
Brennt alle TÜV's nieder !
  • 13.07.2017, 01:08 Uhr
  • 1
Die Ausdrucksweise ist nicht schön aber Recht hat er.
  • 13.07.2017, 15:39 Uhr
  • 0
Rolf und Jürgen

Die Ausdrucksweise ist genau richtig , für diese Gesellschaft , nein im Gegenteil , ist sogar noch geschmeichelt !

denen sollte man noch ganz was anderes sagen , aber das kann ich hier nicht schreiben , das wäre extrem grass .....
  • 13.07.2017, 18:31 Uhr
  • 0
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Hier wurden Kommentare durch den Ersteller entfernt.
Unbefestigter Seitenstreifen, einen Moment unachtsam, schon läuft die Sache aus dem Ruder, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten fatal in der Auswirkung.. Hoffe, dem Fahrer geht es wieder bald soweit wieder besser..
  • 12.07.2017, 15:45 Uhr
  • 0
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