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Polizeihund gegen Gaffer eingesetzt: Sie beleidigen Retter, die Mann aus Aut ...

Polizeihund gegen Gaffer eingesetzt: Sie beleidigen Retter, die Mann aus Auto schneiden

News Team
23.05.2017, 13:41 Uhr
Beitrag von News Team

Duisburg (ots) - Am Montag, 22.05.2017, gegen 16:00 Uhr, befuhr ein 53-jähriger Duisburger mit seinem blauen Peugeot die Wanheimer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. In Höhe der Heerstraße wollte er nach links wenden und achtete hierbei nicht auf die parallel neben ihm fahrende Straßenbahn der Linie 901, die er zuvor rechts überholt hatte. Die 37-jährige Fahrerin der Straßenbahn konnte trotz Notbremsung einen Zusammenprall mit dem Pkw nicht verhindern. Der PKW wurde dann von der Straßenbahn ca. 20 m Richtung Marientor geschoben. Der Fahrer des Peugeot musste durch die Feuerwehr aus dem deformierten Fahrzeug mit schwerem Gerät befreit werden, indem das Dach des Pkw abgetrennt wurde. Er erlitt bei dem Unfall schwere, aber nicht akut lebensgefährliche Verletzungen. Um den Mann zu befreien, musste die Feuerwehr die Straßenbahn, die keine Stromversorgung mehr hatte, zurückschieben. Am Pkw entstand Total- und an der der Straßenbahn nicht unerheblicher Sachschaden, die gesamte Schadenshöhe beträgt etwa 15.000 EUR. Die Wanheimer Straße war von 16:00 Uhr bis 17:45 Uhr in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr hatten sich um den Pkw derartig viele Schaulustige gesammelt, so dass das Unfallfahrzeug nicht mehr erkennbar bzw. zu sehen war. Die Anzahl der Schaulustigen stieg im Verlauf auf bis zu 300 Personen an. Die anschließenden Maßnahmen der Polizei, der Feuerwehr und des Notarztes konnten nur durchgeführt werden, nachdem eine Vielzahl aggressiver Gaffer durch eine Polizeiabsperrung unter Einsatz eines Diensthundes zurückgedrängt und in Schach gehalten wurde.

Nur mit Absperrmaßnahmen konnten die Beamten am Montag den Einsatz von Rettungskräften ermöglichen, wie der "Express" berichtet.

Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde von lauten abfälligen und beleidigenden Rufen der Schaulustigen begleitet.

1 Kommentar

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Da ich das vor mehr als 40 Jahren schon erlebt habe, ist des kein neues Phänomen, es hat nur einen neue, späktakuläre Note durch den Erstnachrichten-Hype des Internetzeitalters bekommen!

► Wer hat die ersten Bilder - möglichst von Toten oder Sterbenden - im Net?
Die ersten, möglichst die einzigen, weil Momente später Polizei und Rettungskräfte das unterbinden! ◄

Wdnn die dann da sind und ihre Arbeit verrichten wollen, DANN wird massiv Unmut laut, wenn zu erkennen ist, dass diese "einmalige Chance" vorbei ist …

►►Sensationsgeile Arschlöcher, die sonst im Leben nichts auf die Reihe bringen!◄◄

(Wir haben damals schon beigebracht bekommen, auf diesen Haufen loszugehen, Aufgaben zu verteilen - auch, andere zurückzudrängen - und um Namen und Adresse zu fragen, bei Weigerung Fotos zu machen! > Natürlich hatten wir ausgebildeten Ersthelfer in unseren Privatwagen auch neben den obligatorischen Verbandkästen zusätzliche Dreiecktücher, Block, Kreide und Fotoapparate dabei …)
  • 24.05.2017, 08:48 Uhr
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