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19 beliebte Supermarkt-Salamis getestet: Achtung, bei dieser Sorte herrscht  ...

19 beliebte Supermarkt-Salamis getestet: Achtung, bei dieser Sorte herrscht Krebsgefahr

News Team
27.10.2016, 09:57 Uhr
Beitrag von News Team

Stiftung Warentest hat den großem Salami-Check gemacht. Nach Angaben der Tester handelt es sich um die beliebteste Wurst in Deutschland. Der durchschnitlliche Verzehr pro Kopf liegt bei 2,6 Kilo im Jahr. Bevorzugt kaufen die Kunden die Salami in Packungen im Supermarkt oder beim Discounter.

Die Stiftung Warentest hat 16 abgepackte klassische Salamis von viel verkauften Marken sowie 3 Biosalamis geprüft. Die Tester untersuchten den Geschmack und die Zusammensetzung.

Sie fahndeten nach Schadstoffen, nach unerwünschten Keimen wie Salmonellen und Listerien und nach Gammelfleisch. Sie prüften auch, ob nicht gekennzeichnete Tiere wie Pferd und Esel verarbeitet wurden - und ob Gewebe aus dem zentralen Nervensystem in der Wurst ist. Das kann die Rinderseuche BSE auslösen.

Immerhin: Es wurde bei dem Test weder Gammelfleisch, keine falsche Fleischart, keine Salmonellen und keine Listerien gefunden.

Als gesundheitsgefährdend schätzen die Tester dennoch die Zimbo-Gourmet-Salami ein.

Die Zimbo-Gourmet-Salami weise einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Mineralölbestandteilen auf, so das Test-Urteil. Der Wert lag um das 250-fache höher als bei der am wenigsten belasteten Wurst im Test. Mineralöl steht im Verdacht Krebs auszulösen, weil es sich im Körper des Konsumenten anreichert.

Eine Salami erhielt die Bestnote, acht Salamis wurden mit der Gesamtnote "Gut" bewertet, acht mit "Befriedigend".

"Befriedigend" schnitt auch die Edeka-Classic-Salami ab. Das Qualitätsurteil lag hier am Ende bei der Note 3,2, die sensorische Beurteilung bei 2,5, die chemische Qualität bei 2,7 und die Deklaration bei nur 4,0. Eine 1,7 erhielt das Produkt unter dem Kriterium "Schadstoffbelastung.


Nur ein „ausreichend“ bekam die Landsalami von Real/Tip, weil sie relativ viele Keime enthalte und im Geruch dumpf und bitter sei.

Die Stiftung Warentest unterscheidet zwischen höherwertigen Produkten mit „typischer Salaminote“ im Geschmack und Wurst mit „Pökelfleischnote“.

Geschmacklich überzeugten:

"Wiltmann Feinschmecker Salami" für 1,99 Euro (Testsieger)

"BioLust Bio Salami 1a" für 2,86 Euro

"FrohNatur Premium Gourmet Salami" für 2,49 Euro

Unter den Salamis mit Pökel-Geschmack werden diese beiden empfohlen:

Salami "Classic" von Stockmeyer für 1,79 Euro

Lidl/Gebirgsjäger für 50 Cent

Die Stiftung Warentest empfiehlt beim Salami-Verzehr Maß zu halten. Sie zählt zu den fettreichen Wurstsorten. Außerdem gebe es ein gewisses Krebs-Risiko:

Isst man auf Dauer im Übermaß davon, steigen die Gesundheitsrisiken. So gehört Salami zur Gruppe der verarbeiteten Fleischwaren, die die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) 2015 als krebserregend eingestuft hat. Das individuelle Krebsrisiko steigt laut IARC mit der konsumierten Fleischmenge, ist aber absolut betrachtet gering.

Wer weiß, was Kreide kann, führt ab sofort ein besseres Leben!

9 Kommentare

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Alles eklige Massentierhaltung
  • 01.11.2016, 13:32 Uhr
  • 0
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Salami ist ab und zu mal lecker. Niemand ißt das JEDEN Tag !!
  • 27.10.2016, 17:45 Uhr
  • 0
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Wen wunderts (?)...Rückruf hier, Rückruf da. Hauptsache, die Produktion und der Gewinn werden gesteigert - Wachstum immer mehr. Ich esse schon eine ganze Weile keine Industriewurst mehr, sondern nur noch Produkte von Hofläden regional ansässiger Bauern und Bio-Brot backe ich selbst. Beim Bier kaufe ich die Sorte mit dem geringsten Glyphosatanteil.
  • 27.10.2016, 12:20 Uhr
  • 0
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Alle Tage wieder.
  • 27.10.2016, 12:06 Uhr
  • 1
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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Doch leider mangelt es an ausreichender Kontrolle und dem Willen der Politik solches zu unterbinden und ausreichend masszuregeln.
So lange Profit und wirtschaftliche Interessen über den Menschen gestellt werden wird sich nicht ändern auf der Welt.
  • 27.10.2016, 12:02 Uhr
  • 1
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Ach menno, was kann man denn noch essen, ich esse sehr gerne Salami insbesondere mit Pfefferrand.. gut daß meine Marke nicht dabei ist
  • 27.10.2016, 10:29 Uhr
  • 0
Christine.. richtig, ein wenig kontrolliert essen schadet nicht, aber man sollte es nicht übertreiben.

Ich denke die vielen Fehler in der Verarbeitung der Lebensmittel liegen an der schnellen Abfertigung und die vielleicht nicht richtig sauber gehaltenen Maschinen.
Frür wurde das von Menschen kontrolliert, das ist heute meistens nicht mehr der Fall.

Kurzum wir ändern es nicht.. da muß die Gesundheitsbehörde etwas ändern und den lieben Unternehmern etwas mehr auf die Finger schauen.
  • 27.10.2016, 11:07 Uhr
  • 1
Da muss ich zustimmen und bin auch der Meinung, dass die
Gesundheitsbehörden engmaschiger kontrollieren müssen.
  • 30.10.2016, 18:34 Uhr
  • 1
Christine, genau das ist ein Fehler, Mißstände sollte man immer melden... und zwar nicht am Ort sondern sofort die Gesundheitsbehörde einschalten....
  • 01.11.2016, 13:20 Uhr
  • 0
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