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Neue Spur - Gibt es ein drittes Opfer des Eisenstangen-Mörders?

Neue Spur - Gibt es ein drittes Opfer des Eisenstangen-Mörders?

News Team
29.01.2017, 15:18 Uhr
Beitrag von News Team

Zwei tote Frauen, ein Täter. Davon geht die Polizei inzwischen aus, weil DNA-Spuren gefunden wurden. Möglicherweise schlug der Täter sogar ein drittes Mal zu.

Die Studentin Lucile K. aus Lyon wurde nur 20 Jahre alt. Ihre Leiche wurde am 12. Januar 2014 tot am Ufer des Inns im österreichischen Kufstein gefunden.

Joggerin Carolin G. aus Baden-Württemberg wurde am 10.November tot nahe ihrer Heimat in Endingen gefunden.

Carolin G. kehrte von einer Joggingrunde nicht zurück.

Lucile K. war damals alleine gegen Mitternacht an der Inn-Ufer-Promenade zu Fuß unterwegs zu zwei Freundinnen, als sie von einem Unbekannten angegriffen und mit einer Eisenstange erschlagen wurde.

Auch sie wurde Opfer eines Sexualdeliktes.

Das Landeskriminalamt Tirol hat am Donnerstag drei Phantombilder veröffentlicht, die einen Verdächtigen im Mordfall Lucile zeigen. Der Mann wird verdächtigt, die Studentin in Kufstein ermordet zu haben. Der Mann ist zwischen 35 und 40 Jahre alt, ungefähr 1,70 bis 1,80 Meter groß und trägt einen Oberlippenbart.

Bei der Tat in Österreich vor drei Jahren benutzte der Täter als Tatwaffe eine Eisenstange, die bei hydraulischen Hebesystemen zum Einsatz kommt, zum Beispiel bei hydraulischen Hubwagen oder zum Abkippen von Lkw-Führerkabinen. Auch das 27jährige Opfer in Endingen wurde mit einem Gegenstand - vermutlich einer Eisenstange - erschlagen.

Es könnte sich um einen mobilen Täter handeln, die Polizei hält einen Lkw-Fahrer für denkbar. Womöglich hat sich der Mörder an den fraglichen Tatorten Kufstein und Endingen aufgrund des Wochenend-Fahrverbots aufgehalten, vermutet Walter Pupp, Leiter des zuständigen Kriminalamtes in Österreich.

Kriminaltechnische Abgleiche von täterbezogenen Spuren aus den beiden bisher ungeklärten Fällen in Endingen und Kufstein eine derartige Übereinstimmung ergeben, dass sowohl die deutschen als auch die österreichischen Ermittlungsbehörden davon ausgehen, dass beide Taten mit hoher Wahrscheinlichkeit vom gleichen Täter begangen wurden.

Wie Bild berichtet, hat der Eisenstangen-Mörder möglicherweise auch eine Frau im hessischen Hanau angegriffen und schwer verletzt. Am 2. September 2013 hatten jugendliche Zeugen einen Täter beobachtet, der eine schwer verletzte Frau hoch hob und mit ihr flüchten wollte. Ermittlungen ergaben, dass die 25-jährige Frau hinterrücks mit einer 1,7 Kilogramm schweren Hantelstange niedergeschlagen worden war. Das Opfer erlitt einen Schädelbruch, überlebte aber schwer verletzt.

Alle weiteren Maßnahmen erfolgen nun in enger Zusammenarbeit zwischen den deutschen und den österreichischen Behörden.

Der Mordfall Lucille bei Aktenzeichen XY


Die Stadt Kufstein und die Fachhochschule, an der Lucile studiert hatte, haben eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.


Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Tirol unter der Telefonnummer 0043/59133703333 entgegen.

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