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Anschläge in Europa geplant? - Angeblich toter Deutscher taucht auf Interpol ...

Anschläge in Europa geplant? - Angeblich toter Deutscher taucht auf Interpol-Fahndungsliste auf!

News Team
04.08.2017, 11:10 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Die internationale Polizeiorganisation Interpol hat im Mai eine Liste mit den Namen von 173 potenziellen Selbstmordattentätern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an europäische Polizeibehörden übermittelt.

Unter den gesuchten Terroristen befindet sich auch ein deutscher IS-Dschihadist aus Nordrhein-Westfalen. Das berichtet die WELT. In deutschen Sicherheitskreisen heißt es: Es bestehe die Gefahr, dass der IS versuchen könnte, einen Teil der Islamisten heimlich nach Europa zu entsenden, um Anschläge zu begehen.

Demnach befinden sich auf der Liste insgesamt 132 Iraker sowie zahlreiche IS-Terroristen aus Nordafrika, den arabischen Golfstaaten, Tadschikistan und Bangladesch. Auch sechs Dschihadisten aus Europa sind vermerkt, darunter Terroristen aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Bosnien und Deutschland.

Bei dem aufgelisteten IS-Kämpfer aus Deutschland handelt es sich laut WELT-Informationen um Sami J. aus dem nordrhein-westfälischen Solingen. Der 27-jährige Dschihadist mit dem Kampfnamen „Abu Assid al-Almani“ gehörte der inzwischen verbotenen Salafisten-Gruppierung Millatu Ibrahim an. Er war nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden im Herbst 2012 zunächst nach Ägypten, dann in die Türkei und schließlich nach Syrien ausgereist. Die Terrormiliz IS hatte Mitte Juli über einschlägige Kanäle in sozialen Medien den Tod von Sami J. im syrischen Rakka verkündet. Bei der Meldung wurden allerdings keine Todesumstände genannt, was als sehr ungewöhnlich gilt.

Die Liste der IS-Selbstmordattentäter, die Interpol bereits im Mai an Polizeibehörden verschickt hat, soll bei Anti-Terror-Operationen im irakischen Mossul entdeckt worden sein. US-Geheimdienste sollen die Daten anschließend ausgewertet und an Interpol übermittelt haben.

Das Bundeskriminalamt (BKA) wollte sich auf Nachfrage nicht zur Interpol-Fahndungsliste äußern. Da es sich um „polizeilichen Schriftverkehr“ handele, könne man dazu „keine Angaben“ machen, teilte eine BKA-Sprecherin mit.

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3 Kommentare

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möchte net wissen wieviele """"deutsche Islamisten""""" es wohl noch gibt:verwirrt da scheint der deutsche Pass auch nix zu nützen
  • 05.08.2017, 23:32 Uhr
  • 1
nicht nur das, aber deutsche Staatsbürger dürfen nicht ausgeliefert werden ...
daher müssen sich diese Mörder keine Sorgen machen im Irak oder in Syrien zum Tode verurteilt zu werden.
Die Strafen, die sie in Deutschland zu erwarten haben, sind extrem ... sie werden überwacht ...
  • 06.08.2017, 09:39 Uhr
  • 0
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bin mal auf die Reaktion der Politiker gespannt, wenn die ersten Bomben dieser Gotteskrieger hier in Deutschland explodieren ...
  • 05.08.2017, 13:10 Uhr
  • 0
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