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Nächster Gebühren-Schock! Hier müssen auch Volksbank-Kunden fürs Abheben zah ...

Nächster Gebühren-Schock! Hier müssen auch Volksbank-Kunden fürs Abheben zahlen

News Team
30.03.2017, 14:04 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Sparkassen-Schock trifft es nun die Kunden der Volksbanken. Auch sie müssen künftig vielerorts Geld fürs Geld abheben bezahlen. Von den rund 1000 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland verlangen immer mehr Gebühren dafür, wie das Handelsblatt mit Verweis auf das Internet-Finanzportals biallo.de berichtet. In diesen Filialen blühen bei bestimmten Kontomodellen Kosten:

Volks- und Raiffeisenbank Muldental

VR-Bank Schopfheim-Maulburg

VR Bank Neuburg-Rain

Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel

Volksbank Spree-Neiße

Raiffeisenbank Gotha

Raiffeisenbank Ratzeburg

VR-Bank Erding


Auch viele Sparkassen-Kunden, die an ihr eigenes Geld kommen wollen, müssen ab sofort Gebühren bezahlen. Wie das Finanzportal "biallo.de" berichtet, haben 43 von insgesammt knapp 400 Sparkassen die gebührenfreie Geldversorgung abgeschafft.

Dabei hatte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon noch im Herbst bei "Bild" versprochen, das Geldabheben kostenlos bleibe.


Wir bieten unseren Kunden in Deutschland das dichteste Netz von Geschäftsstellen, Beratern und Geldautomaten. Dafür muss nicht gesondert bezahlt werden. Abhebungen an unseren Geldautomaten sind für Sparkassenkunden kostenlos – und das wird auch so bleiben.

Nun also die Rolle rückwärts. Je nach Kontomodell können Gebühren bis zu einem Euro anfallen.

Das ist die Zukunft


Derzeit kassieren die Sparkassen noch einen vermeintlich geringen Teil ihrer Kunden ab. Bankprofessor Dirk Schiereck von der Technischen Universität Darmstadt glaubt jedoch, dass andere dem Trend folgen werden. Der Experte sagte in "Bild":

Eine kostenlose Bargeldversorgung wird es künftig wohl nicht mehr geben.

Verbraucherschützer schlagen Alarm


Verbraucherschützer befürchten, dass Banken wegen der niedrigen Zinsen durch Gebühren ihre Einnahmen erhöhen wollen. Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen sagte gegenüber "biallo.de":

Die Banken scheinen immer kreativer zu werden, um Preiserhöhungen mit Verweis auf die angeblich politisch gewollte Niedrigzinsphase durchsetzen zu können.

Die krassesten Abzocke-Beispiels


Sparkasse Erdingen-Dorfen: Beim günstigsten Kontomodell ist Geldabheben am Schalter zweimal pro Monat kostenlos, am EC-Automaten viermal pro Monat. Danach fällt eine Gebühr von 0,29 Cent pro Abhebung an.

Sparkasse Wittgenstein: Kunden können fünfmal kostenlos am Automaten abheben, danach verlangt die Bank jedesmal eine Gebühr von einem Euro.

Sparkasse Rottach-Inn: Zweimal monatlich sind Bargeldabhebungen am Automaten kostenfrei. Danach kostet der Service jedesmal 50 Cent.

Die Sparkassen Grebenstein und Bad Sachsa verlangen von der ersten Abhebung an 50 Cent.

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90 Kommentare

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... und das ist erst der harmlose Anfang der für alle spürbaren Auswirkungen der europäischen Geldpolitik.
  • 04.04.2017, 08:38 Uhr
  • 0
und es werden noch vieeeeeel mehr Geschäftsstellen geschlossen..., und es wird noch vieeeeeeel mehr Gebühren geben..... - das ist erst der harmlose Anfang der europäischen Geldpolitik...., danke Tiberius......
  • 04.04.2017, 20:48 Uhr
  • 0
?
  • 05.04.2017, 23:07 Uhr
  • 0
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Widerlich..., als ob die nicht genug an uns verdienten.. Dann wird eben mehr auf einmal abgehoben, sodaß es dann reicht, für den Monat.. Geht auch.. Am Ende wird der Sparstrumpf wieder eingeführt!!
  • 03.04.2017, 14:05 Uhr
  • 0
würd ich jetzt vorbehaltlos empfehlen - ich hab noch nie 5mal im Monat Geld abgehoben...., wieso auch....?
  • 03.04.2017, 20:24 Uhr
  • 1
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Okay... viermal im Monat kostenlos Geld abheben bei meiner Bank.., das find ich einen super Service...., ich frag mich wirklich: wer hebt mehr als einmal in der Woche Geld ab bei seiner Bank? Wenn ich das nötig habe, muss ich vielleicht auch mal ne Gebühr bezahlen, oder nicht?
Sag mir einer - wo ich im Monat viermal im Monat kostenlos ne Dienstleistung abholen kann...., und dann beim fünften Mal nix bezahle....
  • 02.04.2017, 17:29 Uhr
  • 1
In welcher Hinsicht ist die Geldentnahme an einem Automaten ohne jedes menschliche Zutun eines Bankmitarbeiters eine 'Dienstleistung'?
  • 02.04.2017, 18:56 Uhr
  • 1
Da man ohnehin keine Zinsen bekommt, hebt man eben am besten sein gesamtes Guthaben ab und lagert das Geld zuhause.
  • 02.04.2017, 18:58 Uhr
  • 1
vielleicht muss dieses Ding "namens" Automat von Menschenhand mit Geldnoten aufgefüllt werden? Ist irre, so eine Annahme, aber könnte doch so sein, oder?
  • 02.04.2017, 19:04 Uhr
  • 0
O.K., Sie haben Recht. Der Automat muss aufgefüllt und gewartet werden, das Geld muss transportiert werden, Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen und auf dem neuesten Stand gehalten werden, etc.
Und da Banken und Sparkassen am Zins- bzw. Kreditgeschäft nichts mehr verdienen, müssen sie diverse Kosten auf die Kunden umlegen.
  • 03.04.2017, 18:28 Uhr
  • 2
vor allen Dingen weiss keiner von uns, was es kostet, einen Geldautomaten in "Betrieb" zu halten..., geschweige denn weiss keiner von uns, was die "Sicherheitstransportunternehmen" mittlerweile Geld verlangen, nur damit sie Kleingeld spazieren fahren......, -ausserdem muss "alles" versichert sein - auch das Kleingeld....
danke Udo - für den Beitrag, Sie haben mich ein bisschen verstanden - vlg Angelika
  • 03.04.2017, 19:25 Uhr
  • 0
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Ein alter Spruch:
Wer seins und anderen ihrs zusammen nimmt, der kommt zu was !!
  • 02.04.2017, 10:57 Uhr
  • 1
es geht um viermal kostenlos..., und beim fünftenmal mit Gebühr......
  • 02.04.2017, 17:31 Uhr
  • 0
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Nie freiwillig ein Konto bei einer Sparkasse- oder "Volks"bank.......
  • 01.04.2017, 20:59 Uhr
  • 1
den stimme ich zu.Leute wechselt, ist inzwischen ganz einfach.Ich bin schon seit 16 Jahren nicht mehr bei der Sparkasse und auch bei keiner VR-Bank mehr
  • 03.04.2017, 13:25 Uhr
  • 0
@Liane - wo biste denn dann? Dann könnt ich mir mal das Preisverzeichnis Deiner Bank anschauen..., ich such grad noch.....
  • 03.04.2017, 20:28 Uhr
  • 0
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Sparkassen hatten schon nach der Wende großzügig Geld an Investoren vergeben, die damit das Weite suchten! Von den Kleinen nahmen sie dann kräftig Gebühren!!!!!! Man hats ja........
  • 01.04.2017, 20:58 Uhr
  • 0
Sparkassen müssen ja, soweit ich weiss, Gewinne an ihre Städte und Gemeinden abgeben...., also: da ist der Gewinner "immer" die Stadt oder Gemeinde.., dafür haben die Vorstände auch ein gutes Gehalt.., ich will es mal so nennen.....
hihihi.... einfach mal lesen....
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/...d-1.3173936
  • 03.04.2017, 20:31 Uhr
  • 0
und na ja: zwischen 88.000 Euronen im Jahr und 850.000 Euronen im Jahr ist ja schon ein kleiner Unterschied, oder?
https://correctiv.org/recherchen/spa...als-merkel/
  • 03.04.2017, 20:34 Uhr
  • 0
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