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Grippe so heftig wie selten - Hilft Impfen überhaupt noch?

Grippe so heftig wie selten - Hilft Impfen überhaupt noch?

News Team
12.01.2017, 12:17 Uhr
Beitrag von News Team

Plötzlich auftretende Kopfschmerzen, Husten, hohes Fieber. Die echte Virusgrippe (Influenza) ist eine schwerwiegende Erkrankung, die jedes Jahr in Deutschland Hunderttausende trifft. Bereits neun Menschen fielen ihr seit Herbst bereits zum Opfer. Der beste Schutz ist eine Impfung.

Experten rechnen in der Grippesaison 16/17 mit einer deutlich höheren Zahl an Todesopfern. Im Winter 14/15 starben 20.000 Menschen. Aktuell ist der Süden Deutschlands besonders hart betroffen. In Bayern etwa sind in der laufenden Saison fast sechs Mal so viele Fälle gemeldet worden wie im Vorjahreszeitraum. Das Gesundheitsministerium rät dazu, sich zu impfen.

Um optimal geschützt zu sein, sollte man sich eigentlich bereits in der Spätsommerzeit impfen lassen. Denn es dauert etwa zwei Wochen, bis sich ein Impfschutz aufbauen kann. Da aber das höchste Niveau an Grippe-Erkrankungen im Februar und März zu erwarten ist, macht es auch jetzt noch Sinn, sich impfen zu lassen! Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Grippe-Impfung für alle Personen, die durch eine Grippe-Erkrankung besonders gefährdet sind: Menschen über 60 Jahre, Schwangere sowie Menschen mit einer Grunderkrankung wie Asthma, COPD, Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Diabetes.

Das ist zu beachten

Bei der Grippe-Impfung ist zu beachten: Es zirkulieren vier verschiedene Grippevirustypen. Die herkömmlichen Grippe-Impfstoffe decken standardmäßig drei davon ab. Arztpraxen bieten aber neben dem Dreifach- auch einen innovativen Vierfach-Grippe-Impfstoff an, der gegen alle vier Grippevirustypen gerichtet ist. Dieser kann eingesetzt werden, wenn ein schwerer Krankheitsverlauf zu befürchten ist (medizinische Begründung durch den Arzt). Gesetzlich Versicherte bekommen in der Regel den herkömmlichen Dreifach-Impfstoff, können aber auf Wunsch den breiteren Vierfachschutz selber bezahlen.

Grippeviren verändern sich stetig. Daher ist die jährliche Auffrischung der Impfung so wichtig. Die genaue Zusammensetzung für Grippe-Impfstoffe (Dreifach- und Vierfach-) wird jedes Jahr aufs Neue nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation festgelegt.

So lässt sich die Ansteckungsgefahr in Familien senken

Ist ein Familienmitglied bereits krank, lässt sich das Risiko einer Ansteckung mit einfachen Maßnahmen zumindest senken, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Die wirksamste aller Schutzmaßnahmen bleibt das Händewaschen, vor allem vor den Mahlzeiten. Gläser sollten genauso wenig gemeinsam benutzt werden wie Handtücher. Letztere regelmäßig heiß waschen.

"Übervorsichtige Maßnahmen wie der Einsatz von Desinfektionsmitteln sind im Regelfall nicht notwendig", sagt der Leiter des Zentrums für Infektionsforschung in Hannover, Professor Ulrich Kalinke. Darüber hinaus kann jeder dazu beitragen, sein Immunsystem zu stärken. Ausreichend Schlaf, viel Bewegung und eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung unterstützen die Körperabwehr.

Zusätzliche Vitaminpräparate sind meist überflüssig. Auch Abhärten - etwa durch kaltes Duschen - bringt wenig. Nützlich ist es hingegen, die Nasenschleimhaut feucht zu halten. Bei sehr trockener Luft hilft dabei eine Nasensalbe

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5 Kommentare

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ich habe mich und meine familie immer impfen lassen, leider wurden wir in den letzten jahren auch impfmüde und das haben wir im letzten winter bitter bereut. nun heisst es auf alle fälle impfen. ja, man ist nicht zu 100% geschützt, aber doch höher, als ungeimpft. ausserdem, jedenfalls da wo ich wohne, war auch der schweinegrippevirus bei der impfung mit abgedeckt. das war mir sehr wichtig, daran starben 2 meiner bekannten hier. wer das miterlebt, der weiss, was das heisst!
  • 15.01.2017, 10:32 Uhr
  • 0
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Hier ein Link, der sehr aufschlussreich ist:
https://www.impf-info.de/die-impfung...mpfung.html

Zitate hieraus: '
Methodisch hochwertige Studien zu der Auswirkung der Impfung auf die Häufigkeit von Krankheitskomplikationen fehlen und die aus so genannten "Beobachtungsstudien" hergeleitete Nutzen könnte aufgrund zahlreicher Verzerrungen überschätzt sein.

Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter 65 Jahren ohne Vorerkrankungen ist eine Reduktion der "ohnehin seltenen Komplikationen" nicht belegt. Bei Erwachsenen läßt sich auch kein Einfluß auf die Anzahl der Krankheitstage mit Arbeitsunfähigkeit nachweisen, in dieser Gruppe schätzen die Autoren Komplikationen gar als "extrem selten" ein.

Bei Kindern lässt sich das Risiko einer Influenzaerkrankung zwar verringern, Studien über eine Verminderung von schweren Verläufen, Komplikationen oder gar Todesfällen liegen jedoch nicht vor.

Die vom Robert Koch Institut jedes Jahr auf's Neue errechnete Verringerung der grippebedingten Todesfälle durch die Impfung ist methodisch mehr als fragwürdig: das arznei-telegramm spricht von einer "absurden" Art der Berechnung und kommentiert diese Zahlen mit den Worten, das RKI scheue sich nicht "den Mittelwert aus Äpfeln und Birnen zu bilden und diesen als Rhabarber zu verkaufen" (at 2008). Dennoch dienen diese Zahlen als Entscheidungsgrundlage für die Grippe-Impfempfehlung...

Speziell bei Asthmapatienten finden sich Hinweise auf eine Verschlechterung der Lungenfunktion durch die Grippeschutzimpfung - Beweise für einen Nutzen der Impfung für diese Patientengruppe (besonders auch für asthmakranke Kinder) fehlen, entsprechende Studien können keinen diesbezüglichen Effekt der Impfung nachweisen.'
.... weiter heißt es:
'Eine Aktualisierung der Cochrane-Analyse aus dem Jahr 2014 findet unverändert einen "very modest effect in reducing influenza symptoms and working days lost in the general population, including pregnant women": um einen Fall von Influenza zu verhindern müssen dieser Studie zu Folge mehr als 70 Menschen geimpft werden. Und auch die Aussagekraft dieser Berrechnungen krankt daran, dass mindestens ein Drittel der zu Grunde liegenden Studien von der Impfstoffindustrie gesponsert wurde... (Jefferson 2014). Dies relativiert auch die Tatsache, dass keine ernsten UAWs beobachtet wurden - die Studienautoren sprechen selbst von einer "begrenzten" Datengrundlage für die Beurteilung dieser Phänomene.'

Die Zahlen des RKI befuhen auf Schätzungen und betreffen Menschen über 60 Jahre, wobei mit keiner Sibe erwähnt wird, ob Vorerkrankungen vorgelegen haben oder nicht.

Also, ruhig Blut. lasst Euch bloß nicht närrisch machen, Leute. Selbstverständlich gibt es Risikogruppen. Wenn man ein gutes Gefühl zur Impfung hat, ist es ok. Wenn nicht, dann aber auch.
  • 13.01.2017, 17:10 Uhr
  • 1
Wir lassen uns jedes Jahr gegen Grippe impfen. Ich denke, daß der Körper mit den Symptomen besser fertig wird, als ohne. Bis jetzt sind wir verschont geblieben.
  • 13.01.2017, 19:00 Uhr
  • 0
Ich sag ja, muss jeder für sich selber entscheiden.
Ich entscheide mich ganz bewusst dagegen. Denn Queckslber, Formaldehyd und Aluminium (Nervengift) haben in meinem Körper nichts verloren.
Am 25.12. ging's mir zwar gar nicht gut, mich hatte die Grippe kalt erwischt, doch Mann hatte gar nichts, auch ohne Impfung, obwohl ich ziemlich viele Viren im Haus verteilt habe.
  • 13.01.2017, 19:17 Uhr
  • 0
So kann es natürlich auch gehen.
  • 13.01.2017, 21:38 Uhr
  • 0
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