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Ihr Mann starb auf Sofa: Frau versteht Entscheidendes zu spät und will, dass ...

Ihr Mann starb auf Sofa: Frau versteht Entscheidendes zu spät und will, dass euch das nie passiert

News Team
13.07.2017, 12:20 Uhr
Beitrag von News Team

Ashley Murrell hatte keine Gelegenheit mehr, sich mit ihrem Mann Mikey zu versöhnen. Nach einem Streit verbannte sie ihn aufs Sofa, wo der 36-Jährige noch in der gleichen Nacht starb. Seitdem bereut die Frau zutiefst, im Zwist voneinander geschieden zu sein. Das berichtet der britische "Mirror". Sie geht mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, um den Menschen eine wichtige Botschaft mit auf den Weg zu geben:

Gebt euren Lieben einen Gute-Nacht-Kuss und zeigt ihnen eure Fürsorge. Lasst sie wissen, dass ihr sie liebt, auch wenn sie nicht immer da sein können.

Mikey hatte vor dem Streit mal wieder eine 16-Stunden-Schicht absolviert. Seine Frau, die sich um drei Kinder kümmert, fand, dass sei zu viel. Was sie erst im Nachhinein erfuhr: Er arbeitete so viel, wie er konnte, reinigte noch mehr Teppiche als sonst, um einen gemeinsamen Trip nach Prag finanzieren zu können. Das sollte eine Überraschung zum Jahrestag für seine Frau werden.

Sie erinnert sich:

Er liebte seine Familie. Er wollte, dass seine Kinder all das im Leben bekämen, was er nicht hatte, und arbeitete so hart dafür.

Ashley versucht mit diesen Zeilen nachzuholen, was sie am letzten gemeinsamen Abend verpasst hatte. Sich innig zu verabschieden:

Danke für alles, mein Geliebter ist, mein Lieber. ich werde versuchen, mein Leben nicht in Angst zu leben, ich werde dich wiedersehen, ich werde deine Haut riechen, ich werde deine Königin und du mein König sein.

Sie erzählt, wie dramatisch es war, ihren Mann am nächsten Morgen tot auf dem Sofa zu finden. Er lag genauso da, wie sie ihn verlassen hatte. Doch seine Gesichtsfarbe wirkte merkwürdig grau. "Papa ist tot", schrie sie geschockt in Richtung der älteren Tochter und rannte außer sich und weinend auf die Straße, um Hilfe zu holen. Als ein Sanitäter nur noch den Tod ihres Mannes bestätigen konnte, kollabierte Ashley.

Ich fühlte mich so schuldig, weil ich ihn auf Sofa geschickt hatte.

Als sie erfuhr, dass sich der Putzmann Mikey tot gearbeitet hatte, um ihr und der Familie eine Auszeit zu gönnen, verstärkte das Schock und Schmerz zusätzlich. Weil sie niemandem wünscht, dass ihm ein ähnlich jäher Abschied widerfährt, wendet sie sich an alle Liebenden und Streitenden:

Sagt Gute Nacht am Abend und küsst euch immer zum Abschied, denn du weißt nie, wann deinen Lieben Flügel wachsen und sie davonfliegen
Lebe jeden Tag wie deinen letzten, und lasse schlechte Erfahrungen los. Unsere Leben sind zu kurz und sie vergehen so schnell

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Wahre Liebe kennt kein Alter und keine Krankheit

23 Kommentare

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Meine herzliche Anteilnahme, dieses Schicksal berührt auch mich - bitte, mach Dir aber keine Vorwürfe, Du brauchst Deine Kraft und Deinen Mut für Deine Kinder und Dein lieber Mann wird immer in Deinem Herzen sein - danke für die Darstellung Deiner Geschichte, sie ist eine Ermahnung an uns alle - wie schnell kann doch etwas vorbei sein, womit man nicht gerechnet hat. Wünsche Dir viel Kraft, um Deinen Schicksalsschlag zu bewältigen
  • 17.07.2017, 17:49 Uhr
  • 1
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Nach 43 Jahre Ehe ist mein Mann auch von mir gegangen , ich konnte und wollte es nicht wahr haben, das es ein Abschied für immer ist.
Es waren gute und auch nicht so gute Tage, aber ohne eine Gute Nacht zu wünschen gingen wir nicht zu Bett.
  • 16.07.2017, 09:34 Uhr
  • 2
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Habe ein ähnliches Erlebnis nach 40 jahren Ehe hinter mir. Ein Abschied ohne wirklichen Abschied ist furchtbar.
  • 15.07.2017, 10:15 Uhr
  • 2
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Die heutige Streitlust der Geschlechter ist von übel . . .
  • 15.07.2017, 09:30 Uhr
  • 3
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43 Jahre Ehe mit Höhen und Tiefen aber niemals ohne ein Gute Nacht ins Bett.
  • 14.07.2017, 23:08 Uhr
  • 3
Das Leben geht weiter,doch die Erinnerung bleibt
  • 15.07.2017, 22:40 Uhr
  • 0
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das habe ich vor 16j auch mit meinem mann erlebt ,den schmerz gibt es noch ,
  • 14.07.2017, 09:32 Uhr
  • 4
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Leider kann man das Versäumte nicht mehr nachholen.
Ich kann den Schmerz verstehen und fühle mit.
  • 14.07.2017, 09:08 Uhr
  • 4
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Eine ganz bittere Pille, eine Tragödie,ich fühle mit und teile den Schmerz...
  • 14.07.2017, 08:56 Uhr
  • 5
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Schlaftrunken öffnete ich meine Augen, es war 6.30 Uhr. Mein Interkom klingelte...
Ich griff nach dem Telefon und Martina sagte zu mir, "Schatz kommst du mal rüber und bringst das Blutdruckmessgerät mit?"
"Was hast du denn? Natürlich, ich komme sofort"...
Also schnappte ich mir das Blutdruckmessgerät und fuhr rüber zu ihr. Als ich sie sah, erschreckte ich mich ein wenig, ich griff nach Ihrem Handgelenk, sie fühlte sich so seltsam kaltschweißig an und ihr Puls raste, obwohl sie vor wenigen Minuten erst aufgewacht war. Ich band ihr die Manschette um und pumpte sie auf, bis ich keinen Puls mehr hörte...Aber es war alles normal...
"Ich kriege so schwer Luft" sagte sie..."Du hast dich gestern, als du in der Stadt warst, überanstrengt" sagte ich etwas vorwurfsvoll zu ihr. Tatsächlich war sie auch über 5 Stunden unterwegs gewesen...
Was sollte ich tun, ein Verdacht keimte in mir auf, den ich aber erstmal wieder verdrängte. Was wäre, wenn sie einen Herzinfarkt hat?
Ich rief unseren Hausarzt an, die Sprechstundenhilfe sagte mir, das der Doktor gerade beschäftigt sei, aber er könnte sowieso jetzt nicht kommen, ich solle doch den Notarzt anrufen.
Ich ging wieder zu ihr. Inzwischen war sie kreidebleich und atmete sehr schwer. "Schatz, ich rufe jetzt einen Notarzt" Ach nein, bitte nicht, die stecken mich soweiso nur ins Krankenhaus" sagte sie etwas genervt. Denn wer das Korbacher Krankenhaus kennt, weiß was das für ein Saftladen ist.
Ich erinnerte mich gerade daran, das sie gestern ganz schlimme Schmerzen im Schultergürtel hatte und ich sie beinahe 15 Minuten massiert hatte und ich erinnerte mich auch daran, daß die typischen Symptome für einen Infarkt bei Frauen garnicht vorkommen müssen.
Nun zögerte ich keine Sekunde mehr. Ich wählte die 112 und setzte den Notruf, "Herzinfarkt" ab. Dabei war ich immer noch ganz ruhig.
Ich nahm ihre Hand und drückte sie..."das wird wieder" sagte ich...
"Ich hab dich lieb"...."ich dich auch"... kam es leise aus den Kissen...
Ja, es wird wieder....das dachte ich zu diesem Zeitpunkt auch noch...
Schon 4 Minuten später stürzten 5 Mann in unser Schlafzimmer, und packten allerhand Geräte aus, das Zimmer sah in wenigen Minuten aus, wie eine Intensiv-Station. Der Notarzt machte ein EKG und schaute es sich an und schüttelte den Kopf. Er hörte sie ab und schloß das EKG zum zweiten Mal an.
Inzwischen hatte Martina schon zwei Infusionen in den Armen aber an sie heran kam ich nicht mehr.
"Herr Lauer, ihre Frau hat einen kleinen Herzinfarkt, wir bringen sie jetzt ins Krankenhaus, dann machen wir ein kleines Herzkathederchen und in 4 Wochen haben sie sie wieder...." "Kann ich denn mirfahren?" fragte ich..."Das geht leider nicht, wir können ihren Rollstuhl nicht mitnehmen...Fahren sie uns doch nach."
Ich rief meinen Freund und Nachbarn Gerhardt an, und erzählte ihm alles...Er kam dann auch sofort und bekam nur noch mit, als sie meinen Schatz auf der Trage aus dem Zimmer schoben.
Ich sagte, "halt noch, machen sie bitte die Trage etwas tiefer"...
Ich nahm sie in den Arm und küßte sie...sie erwiderte meinen Kuss und sagte: "Ich liebe dich". "Ich liebe dich auch." sagte ich tränenerstickt, "ich komme gleich nach, wir packen dir noch schnell eine Tasche."
DANN FUHREN SIE SIE HINAUS UND ICH SOLLTE SIE NIE WIEDER SEHEN......
Inzwischen hatte Gerhardt alle drei Töchter verständigt und half mir packen.Dann verfrachtete er mich ins Auto und wir fuhren ins Krankenhaus.
Ich raste mit meinem Rolli zur Intensiv-Station und klingelt Sturm!
Eine Schwester kam raus und sah uns an....sie sah uns an....und sagte das Unfassbare...
Ihre Frau hat es nicht geschafft, wir haben versucht, sie zu reanimieren, aber es ist uns nicht gelungen. Das Herz war wohl schon zu stark geschädigt...
Ich schaute die Frau an und verstand sie nicht, wie? nicht geschafft? Ich verstand es nicht, bei mir drehte sich alles...
...SIE WAR TOT...
...JEMAND HAT SIE MIR WEGGENOMMEN...
...ES WAR VORBEI...
...SIE KOMMT NIE WIEDER...
....mir blieb nur der unendliche Schmerz und meine Tränen....
  • 13.07.2017, 21:08 Uhr
  • 25
Habe es gelesen, und Anteil dran genommen ! Ja, erlebte auch schon mehrere Male das "Weggenommenbekommen" von Familienmitgliedern . Je älter man wird, umso klarer wird es aber für einen selber . Wir erfahren es an den Mitmenschen, bis wir es selber erleben, unser Ableben. Es gehört dazu, auch wenn es so furchtbar ist. Alles Gute, und laß die Zeit Deine Wunden heilen, so gut es Dir eben vermag.
  • 13.07.2017, 21:35 Uhr
  • 6
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SO LANGE DU LEBST, MUSS DU MIT ALLEM RECHNEN. ICH SAGE DAS AUS ERFAHRUNG
  • 13.07.2017, 20:58 Uhr
  • 4
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