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Politiker: Darum darf es in Deutschland keine Milliardäre geben!

Politiker: Darum darf es in Deutschland keine Milliardäre geben!

News Team
27.05.2017, 08:20 Uhr
Beitrag von News Team

Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Linke-Fraktion im Bundestag, hat sich für eine Gesellschaft ohne Milliardäre ausgesprochen. Er finde „es inakzeptabel, dass die Zahl der Einkommensmillionäre und der Vermögensmillionäre und –milliardäre steigt", sagte Bartsch im Interview der WELT. "Niemand braucht eine Milliarde. Es ist staatliche Aufgabe, Wirtschaft und Gesellschaft so zu steuern, dass obszöner Reichtum ausgeschlossen wird.“

Auf die Frage, ob er einen Staat wolle, der verhindert, dass es Milliardäre gibt, sagte Bartsch: „Ja. Dazu gibt es das schöne Instrument der Steuern, mit dem man eine Gesellschaft steuern kann.“ Eine Gesellschaft, die Milliardäre hervorbringt, sei dann „schlimm, wenn zugleich mehr als zwei Millionen Kinder von Armut bedroht sind, alte Menschen im Müll Flaschen sammeln müssen". Der Reichensteuersatz ab 250.000 Euro, den die letzte große Koalition eingeführt habe, sei „Pillepalle“.

Der Linkspartei-Politiker sprach sich kategorisch gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kampfhandlungen im Ausland aus. „Als jemand, der im Bundestag dem Mandat zur Vernichtung von Chemiewaffen in Syrien zugestimmt hat, sage ich: Wir werden jeden Einzelfall prüfen, Kampfeinsätze niemals billigen.“

Über den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz sagte Bartsch, dieser habe „mit seinen Ankündigungen im Frühjahr viele Überschriften geliefert, aber wenig Substanz“. Die SPD könne schon jetzt im Bundestag gemeinsam mit Linken und Grünen die Managergehälter begrenzen, sachgrundlose Befristung beenden und die Ehe für Homosexuelle umsetzen. „Doch Schulz lässt sich von der Union auf der Nase rumtanzen und signalisiert damit den Wählern: Ich möchte Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland werden."

Das Interview im Wortlaut:

DIE WELT: Warum tut die Linke auf Bundesebene alles, damit sie als Koalitionspartner gar nicht erst infrage kommt?
Dietmar Bartsch: Die Linke tut alles für einen Politikwechsel. Deshalb sind wir selbstverständlich bereit, Regierungsverantwortung auf der Bundesebene zu übernehmen, wie wir das in Ländern, Kreisen und Kommunen seit vielen Jahren erfolgreich tun.

Sie wissen genau, dass die Haltung der Linken zur Nato – Sie wollen das Bündnis auflösen – wie auch zu Bundeswehreinsätzen ein entscheidendes Hindernis für mögliche Regierungsbündnisse ist. Warum sind die Positionen für Ihre Partei so unverhandelbar?
Wir haben klare und realistische Positionen. Es ist nicht so, dass wir die Bundeswehr abschaffen wollen. Allerdings finden wir es falsch, wenn sie weiter zu einer Interventionsarmee umgerüstet wird. Was das Thema Nato betrifft, will ich nicht Herrn Trump zitieren, dass sie obsolet sei, aber Fakt ist, dass die Nato ein Bündnis des vergangenen Jahrhunderts ist und sie sich den Herausforderungen dieses Jahrhunderts stellen müsste.

Zwischen „Herausforderungen stellen“ und abschaffen besteht ein Unterschied.
Deshalb wollen wir die Nato umwandeln in ein kollektives Sicherheitssystem unter Einschluss Russlands. Ich finde es falsch und anmaßend, dass irgendwer oder eine andere Partei meint, definieren zu können, was wir zu tun haben. Jede Partei möge für ihre Angebote kämpfen, und dann wird man in Gesprächen sehen, ob gemeinsam für die Mehrheit der Menschen positive Veränderungen erreicht werden können.


Wären in einem kollektiven Sicherheitssystem, wie es der Linken vorschwebt, Interventionen der Bundeswehr im Ausland möglich?
Die Bundeswehr ist bereits in 13 Mandaten, und es gibt kein Mandat, das wirklich erfolgreich ist und nachhaltig Frieden brachte. Nehmen Sie Afghanistan, 15 Jahre Bundeswehreinsatz und kein Frieden, sondern eine katastrophale Situation. In Mali beginnen wir ein neues Afghanistan. Deshalb bin ich gegen eine Interventionsarmee. Im Übrigen wäre auch für die SPD die Beendigung diverser Einsätze eine Befreiung, schon heute stimmen viele ihrer Abgeordneten dagegen. Als jemand, der im Bundestag dem Mandat zur Vernichtung von Chemiewaffen in Syrien zugestimmt hat, sage ich: Wir werden jeden Einzelfall prüfen, Kampfeinsätze niemals billigen.


Wäre die Beendigung der 13 Bundeswehrmandate eine Bedingung für mögliche Koalitionsgespräche?
Unser Programm steht, wir machen im Vorfeld keine Kompromisse. Wir sind eine eigenständige Partei mit eigenständigem Profil, welche die Haltungen vieler Menschen in der Gesellschaft widerspiegelt. Ich verstehe nicht, warum diese illegitim sein und wir davon abrücken sollten.

Und danach?
Wenn das Wahlergebnis zu Koalitionsgesprächen führen sollte, muss man mit anderen ganz sachlich reden. Prinzipien und Kompromisse schließen einander nicht aus.

In NRW wollte Hannelore Kraft erst gar nicht in die Verlegenheit kommen, mit der Linken reden zu müssen, und hat Rot-Rot-Grün ausgeschlossen. Hat das Ihre Partei die entscheidenden Stimmen gekostet, um über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen?
Frau Kraft hat kurz vor der Wahl die Nerven verloren und mehrere absurde Entscheidungen zulasten der SPD getroffen. Ausschließeritis ist nicht sinnvoll. So war es nach der letzten Bundestagswahl einer der größten strategischen Fehler der SPD, nicht einmal mit uns geredet zu haben, obwohl es für Rot-Rot-Grün eine rechnerische Mehrheit gab. Das war unverantwortlich.

Die überwältigende Mehrheit ihrer Anhänger will laut Umfragen, dass die Linke mitregiert. Was tun Sie, um diesen Wunsch zu erfüllen?
Für ein gutes Wahlergebnis kämpfen. Wir brauchen einen Wechsel, damit der soziale Zusammenhalt in Deutschland wiederhergestellt und das große Projekt Europa nicht weiter kaputt gemacht wird. Deshalb tue ich alles, damit wir drittstärkste Kraft bleiben und möglichst ein zweistelliges Ergebnis erzielen. Nur wenn die Linke stark ist, ist der Druck auf die SPD da, nicht in eine große Koalition zu gehen.

Sind Sie ernsthaft der Auffassung, dass die jetzige Regierung Europa kaputt macht?
Die EU ist in ihrer schwersten Krise. Der Brexit, die immense Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa, das Erstarken rechtspopulistischer Parteien wie Frau Le Pens Front National in Frankreich …


Moment, die Wahl in Frankreich hat nicht Frau Le Pen, sondern Emmanuel Macron gewonnen.
Ich bitte Sie, wenn wir es heute bereits als normal ansehen, dass eine Rechtsradikale in Frankreich ein Drittel der Stimmen erhält, dann empfinde ich das schon als Problem.

Die Erleichterung in Europa über Macrons Sieg bedeutet doch nicht, dass das Ergebnis des Front National als Normalität gesehen wird …
Wenn Macron die von ihm angekündigte neoliberale Politik umsetzt, ist die Gefahr groß, dass Marine Le Pen beim nächsten Mal noch stärker wird. Deshalb geht es bei den französischen Parlamentswahlen im Juni um sehr viel: Es muss eine starke Linke geben, die Druck auf die Regierung von Macron ausüben kann.

Macrons Vorgänger, François Hollande, war ein Linker und er ist krachend gescheitert.
Weil er keine linke Politik gemacht hat. Hollande hat versagt. Auch das Problem der SPD ist doch, dass sie die Agenda 2010 bis ins 20-Prozent-Getto geführt hatte – und sie nun wieder auf dem Weg dorthin ist.

Hat Martin Schulz den Mund zu voll genommen, als er in Bezug auf die Agenda 2010 gesagt hat: „Wenn Fehler erkannt werden, müssen sie korrigiert werden“?
Schulz hat mit seinen Ankündigungen im Frühjahr viele Überschriften geliefert, aber wenig Substanz. Managergehälter begrenzen, sachgrundlose Befristung beenden, Ehe für alle – all das könnte die SPD schon jetzt umsetzen. Sie hätte mit uns und den Grünen im Bundestag die nötige Mehrheit. Womit sollte ihr denn die Union drohen? Mit Neuwahlen, vier Monate vor der Bundestagswahl? Dolle Drohung. Doch Schulz lässt sich von der Union auf der Nase rumtanzen und signalisiert damit den Wählern: Ich möchte Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.


Wenn Schulz die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland beklagt, dann ist er doch Ihr Mann. Müssen Sie nicht ein Interesse daran haben, ihn zu stärken?
Im Wahlkampf wirbt jede Partei für sich und nicht für Koalitionen. Aber natürlich hat Martin Schulz recht, wenn er eine wachsende Ungleichheit in unserem Land konstatiert. Wenn wir uns die Daten in Deutschland anschauen, finde ich es inakzeptabel, dass die Zahl der Einkommensmillionäre und der Vermögensmillionäre und -milliardäre steigt. Niemand braucht eine Milliarde. Es ist staatliche Aufgabe, Wirtschaft und Gesellschaft so zu steuern, dass obszöner Reichtum ausgeschlossen wird.


Sie wollen einen Staat, der verhindert, dass es Milliardäre gibt?
Ja. Dazu gibt es das schöne Instrument der Steuern, mit dem man eine Gesellschaft steuern kann. Das aber geschieht nicht, zumindest nicht im Sinne sozialer Gerechtigkeit. Wir haben ein Steuersystem des vergangenen Jahrhunderts. Wenn es überhaupt Veränderungen in den letzten Jahren gab, hat das Bundesverfassungsgericht entsprechende Auflagen erteilt, siehe Erbschaftssteuer.

Was ist denn schlimm an einer Gesellschaft, die Milliardäre hervorbringt?
Eine Gesellschaft, die Milliardäre hervorbringt, ist dann schlimm, wenn zugleich mehr als zwei Millionen Kinder von Armut bedroht sind, alte Menschen im Müll Flaschen sammeln müssen.


Aber die Milliardäre leben doch nicht auf Kosten dieser Kinder.
Entschuldigung, wenn man für Ausgleich und Balance in einer Gesellschaft sorgen will, dann ist es Aufgabe des Staates, an der Spitze Grenzen einzuziehen. So wie es einen Mindestlohn in Deutschland gibt, so muss es auch nach oben Grenzen geben. Der Reichensteuersatz ab 250.000 Euro, den die letzte große Koalition eingeführt hat, ist doch Pillepalle. Das Steuersystem muss grundsätzlich geändert werden. Der Mittelstandsbauch muss weg, ein höherer Freibetrag her, der Spitzensteuersatz später einsetzen, und das alles aufkommensneutral. Zur Finanzierung ist ein Spitzensteuersatz wie zu Zeiten Helmut Kohls nötig, 53 Prozent.


War es ein Fehler von der SPD, die Vermögenssteuer auszuschließen?
Das halte ich noch nicht für ausgemacht. Ich bin sehr gespannt, wie der SPD-Parteitag im Juni entscheiden wird. Die Linke jedenfalls wird die Vermögenssteuer im Programm haben, wäre auch irre, wenn nicht.

Auch wenn aus Ihrer Sicht in Deutschland viel schiefläuft, Wechselstimmung will bei den Wählern nicht aufkommen. Angela Merkel scheint also doch viel richtig zu machen?
Zwei Faktoren haben die Union wieder nach vorne gebracht: Zum einen hat Seehofer der CSU nach zwei Chaosjahren von einem auf den anderen Tag eine Disziplin verordnet, wie ich das nur in der SED kannte. Zum anderen macht Merkel genau das, was schon als ausgeschlossen galt: Sie führt wieder einen „Sie kennen mich“-Wahlkampf mit der These: Gucken Sie sich die anderen Staaten an, wie es da aussieht, überall Chaos. Dann schauen Sie nach Deutschland, hier läuft es. Das Argument ist so attraktiv, dass ich es selbst bei unseren Veranstaltungen höre. Aber Tatsache ist doch: Andere Staaten stecken im Chaos, die Welt ist aus den Fugen geraten, und Merkel klinkt sich aus ihrer Verantwortung dafür aus. Mit deutscher Spar- und Niedriglohnpolitik werden andere kaputtkonkurriert. Aber darüber wird nicht geredet. Stattdessen wird der Wahlkampf über innere Sicherheit und Terror geführt, und die Union präsentiert sich als vorbildliche Problemlöserin.

Der Union nehmen die Wähler innere Sicherheit ab, der Linken hingegen eher nicht.
Links ist nicht klassisch mit innerer Sicherheit verbunden, das ist wahr. Aber wir waren die Ersten, die gefordert haben, die Kürzungsarien bei der Polizei zu beenden. Als ich im Bundestag gesagt habe, wir brauchen mehr Polizisten, hat sich Thomas de Maizière gefragt, was denn jetzt in die Linke gefahren ist. Wogegen wir uns wehren, ist der Aufbau eines Überwachungsstaats. Das Gift des Illiberalismus sickert in die Gesellschaft, es darf aber die Gesellschaft nicht immer weiter erfassen.


Die Bedrohung durch den Terrorismus wächst, was für ein Gegenmittel bietet die Linke denn an?
Nach jedem Anschlag kommt der Ruf nach härteren Gesetzen. Wir haben aber ein Defizit in der Anwendung der Gesetze, weil Polizeistellen abgebaut wurden und wegen der begrenzten Kapazitäten der Polizeischulen erst in zehn Jahren wieder auf einem angemessenen Niveau sein werden. Der entscheidende Punkt ist aber die Beseitigung der Ursachen für den Terror, den Krieg und die Flucht. Das geht nur langfristig, aber wir müssen jetzt damit beginnen. Terror ist nicht mit Krieg zu bekämpfen.

Studentin Zanda (21) schaut nicht weg und rettet damit 350 Katzen das Leben

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42 Kommentare

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Wir leben nun mal in der Zeit des ungebremsten Kapitalismus. Wie soll der Staat Vermögensanhäufung bis zum Milliardär verhindern? Durch Besteuerung? Dann würden die Betreffenden ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen und der deutsche Staat bekäme überhaupt keine Steuern mehr.
  • 28.05.2017, 22:20 Uhr
  • 3
Die Staatsangehörigen (Regierungsangehörige) sollen erstmal ihre eigenen üppigen Diäten rechtmässig versteuern und nicht selber auf Kosten des kleinen Steuerzahlers leben.
  • 29.05.2017, 19:23 Uhr
  • 3
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Selten so einen blödsinnigen Kommentar gelesen. Typisch Linke, von denen kann man nichts erwarten. Wenn es den linken in DL nicht entspricht, sollen sie doch nach Russland auswandern. Deutschland kann auf diese Brut verzichten. Diese Partei gehört schon lange hier verboten.
  • 28.05.2017, 12:12 Uhr
  • 3
Dann aber auch die CDU ,SPD,Grünen ,FDP, und AfD sonst macht das keinen Sinn Karl SI
Oder hörst du zu den Milliardären HI
  • 31.05.2017, 22:37 Uhr
  • 0
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Dieser Beitrag erwähnt so viele unterschiedliche Themen und Sachverhalte, dass eine thematisch zuzuordnende Diskussion kaum möglich ist.
  • 27.05.2017, 20:27 Uhr
  • 2
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Ich kenne keinen Staat, den linke Regierungen zum Wohlstand für alle Bürger verholfen hat.
Bestes Beispiel ist Venezuela, in dem Chavez in der redlichen Absicht, den ärmeren Bevölkerungsschichten zu mehr Wohlstand zu verhelfen, nach anfänglichen Erfolgen kläglich gescheitert ist.
Zunächst hatte er Glück, da er durch das Öl genügend Mittel zur Verfügung hatte. Somit verstaatlichte er Unternehmen, schaltete die freien Gewerkschaften aus und half den Armen.
Als der Ölpreis zusammenbrach, stürzte sein System zusammen. Die Inflation beträgt 720 Prozent und sein glückloser Nachfolger muss Militär zur Bekämpfung seiner hungernden Bevölkerung einsetzen.
Ergo: Die Linken werden in Deutschland nie eine Chance haben, denn die Wähler haben ein gutes Gespür für Träumer.
  • 27.05.2017, 13:35 Uhr
  • 3
Ich kenne keinen Staat, den Regierungen zum Wohlstand für alle Bürger verholfen hat.
  • 27.05.2017, 13:49 Uhr
  • 1
Erst stimmst du Bartsch zu, dann mir. Wie ist deine wahre Meinung?
  • 27.05.2017, 14:40 Uhr
  • 1
Ich stimme Bartsch zu, nicht dir.
Lies meinen Satz richtig.
  • 27.05.2017, 14:41 Uhr
  • 0
Sorry, habe ich überlesen. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen der Politik von linken und rechten Politikern. Venezuela ist ein abschreckendes Beispiel, aber auch die DDR, Russland und Frankreich unter Hollande. China machte die gleiche Politik, bis Deng den kapitalistischen Weg anordnete. Seitdem geht es mit dem Land bergauf, wenn auch, wie in allen Ländern, Wohlstands Unterschiede bestehen. Das liegt nun einmal in der Natur des Menschen und das wird niemand beseitigen können.
  • 27.05.2017, 16:00 Uhr
  • 2
Ja so ist es Digger der Mensch will immer mehr haben als der andere er steht sich selbst im Wege.Er ist neidig auf die genieren die mehr haben als er selber .Das ist auch in der Politik so siehe Diäten usw. .Wenn man genug zu essen hat gut leben kann Zwei mal im Jahr in Urlaub fahren kann braucht kein Mensch mehr Geld .Was nützt das wenn ich so viel habe das ich es und meine Kinder ein leben lang nicht aus geben kann ,dass müsste verboten werden.Wird aber nicht gemacht weil der Mensch Geld geil ist aber auch der Staat. Wer liebt zum Beispiel auf dieser Erde,ich will mal sagen,die Steuerbehörde?
  • 31.05.2017, 22:55 Uhr
  • 0
Peter, deine Einstellung zum Leben ist sicher positiv. Allerdings, verbieten sollte man nicht so schnell. Ganz sicher nicht die Steuerämter, da sie unabdingbar für ein Gemeinwesen sind.
  • 01.06.2017, 08:03 Uhr
  • 0
Also meinst du das Kapital soll die armen weiter ausbeuten das es den reichen dann besser geht und die Wirtschaft angekurbelt wird ? Dann halte ich es lieber mit Marx und Engels .Denn es braucht keiner mehr Geld als er ausgeben kann es sei denn du gehörst dazu dann kann ich dich verstehen an sonn sten nicht .Denn dann sind mir die Linken mit Sahra Wagenknecht am liebsten die glauben noch an das gute im Menschen und Sozialergerechtigkeit. Menschen die nicht Träumen können tuen mir leid,denn das sind Arme Menschen. Außer dem sollte man immer Positiv im Leben denken.Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit,ist also nicht völlig zu ergründen.
  • 01.06.2017, 22:14 Uhr
  • 0
Ausgerechnet Wagenknecht mit ihrem Mann Lafontaine hier als Vorbild für soziale Gerechtigkeit darzustellen, spricht für deinen Humor. Beide wohnen in einer Villa und leben eindeutig über dem Level der meisten Deutschen. Es sei ihnen gegönnt, denn im Sinne einer Leistungsgesellschaft gehören Beide zu den Leistungswilligen.
Marx und Engels sind Geschichte, da ihre Lehren zu Millionen Toten in den sogenannten sozialistischen Ländern geführt haben. Inzwischen folgen sie alle dem kapitalistischen Weg. Ausnahme: Nordkorea un Venezuela.
  • 02.06.2017, 07:19 Uhr
  • 0
Anscheinend gehörst Du zu den Romantikern die glauben dass Menschen die an sozialer Gerechtigkeit glauben (Wagenknecht,Lafontaine) in Armut und Sack und Asche leben müssen.

Marx und Engels sind weder Geschichte, die Lehre Marx´s ist Stoff für jeden BWL-Studenten. Und jeder ernst zu nehmende Wirtschaftswissenschaftler wird dir bestätigen dass seine Lehre nicht nur Hand und Fuß hat, sondern auch das hier und jetzt treffend beschreibt.
Zum anderen haben nicht die Lehren von Marx und Engels zu Millionen Toten geführt, es waren Menschen die ihre eigene Idiologie gestrickt haben.
Das Russland aus dem 20. Jahrhundert oder China z.B. als kommunistisch zu bezeichnen ist schon abenteuerlich.
Der Kapitalismus ist toll.....für eine bestimmte Zeit und für wenige Menschen. Er ist aber kein Weg der Zukunft, er ist auf ewiges Wachstum angewiesen. Das geht eine Zeit lang gut, wie gesagt für eine Minderheit. Es ist wie ein Krebgeschwür das seinen Wirt irgendwann töten wird, denn es gibt kein ewiges Wachstum.
  • 02.06.2017, 10:23 Uhr
  • 1
Wenn Wagenknecht und Lafontaine nicht in Armut leben, dann haben sie das dem kapitalistischen Wachstum der Wirtschaft zu verdanken. Damit gehören sie nach deiner Definition zu der priviligierten Minderheit.
Kapitalismus und Wachstum gibt es übrigens seit den Anfängen der denkenden Menschheit. In den sozialistischen Ländern war es ein Staatskapitalismus, der sich auf Marx und Engels berief. Da er nicht funktionierte, gehört er auf den Abfall der Geschichte.
Ich nehme an, dass dein Computer auch laufend Updates bekommt. Auch das ist Wachstum, da ein Mehrwert generiert wird. Da du nicht an ein ewiges Wachstum glaubst, werden deine Updates wohl irgendwann gestoppt.
  • 02.06.2017, 11:35 Uhr
  • 0
Dem ersten Satz stimme ich zu.

"Staatskapitalismus, der sich auf Marx und Engels berief."
Na ja, berufen kann ich mich auf alles.

Das Beispiel mit dem Computer/Update ist wohl etwas neben der Spur.
Dass es kein ewiges Wachstum gibt ist kein Glaube, das ist ein Naturgesetz.
  • 02.06.2017, 11:39 Uhr
  • 0
Warum ist das ein Naturgesetz und wo ist der Beweis? Wenn Bäume sich vermehren, dann ist das auch Wachstum, ebenso wie die Schaffung neuer Software.
Übrigens haben dein Marx und Engels den Staatskapitalismus der Sowjets geschaffen, da das "Kapital" ihre "Bibel" war. So wie sich die Moslems auf Mohamed und die Christen auf Jesus berufen. Alles hat eine Ursache!
  • 02.06.2017, 13:15 Uhr
  • 0
"Mein" Marx und Engels den Staatskapitalismus der Sowjets geschaffen....!!!!
Ups, OK, Du bist wohl besser informiert. Aber ich wußte wirklich nicht, Ehrenwort, dass die beiden damals 1922 von den Toten auferstanden waren.

Bäume wie alles lebende vermehrt sich und wachsen....und dann sterben sie.
  • 02.06.2017, 14:50 Uhr
  • 0
Das ist Wachstum!
  • 02.06.2017, 14:52 Uhr
  • 0
Wachstum im kapitalisten Sinn wäre es wenn immer mehr Bäume wachsen, der Wald also wächst, nicht der einzelne Baum.
Das geht nicht. Irgendwann kommt der Punkt da gibt es keinen Platz mehr für neue Bäume...und die Nahrung und der Dünger ist auch verbraucht. Dann gibt es ein Massensterben.
  • 02.06.2017, 14:56 Uhr
  • 0
Jetzt fantasierst du. Bäume sterben. Maschinen veralten, Software überholt sich - wenn das alles erneuert wird, dann entsteht Wachstum.
Übrigens, Mohamed und Jesus sind ebenfalls tot, Trotzdem berufen sich die Gläubigen auf ihre Überlieferungen. Ebenso wie die "Gläubigen" des Sozialismus auf Marx und Engels.
Ich habe den Eindruck, dass du krampfhaft nach Argumenten suchst, aber nichts belegen kannst.
  • 02.06.2017, 15:45 Uhr
  • 1
Bevor das jetzt neben Religion noch in andere Felder ausartet ein Tip von mir.

In der Stadtbücherei deines Vertrauens gibt es sicherlich gute Literatur die sich mit Wirtschaftswachstum beschäftigt.
Da ist ganz bestimmt auch einiges für "Kapitalismus-Gläubige" und Jünger des Neoliberalismus dabei.
Vielleicht kannst Du auch in der Volkshochschule erstmal ganz klein anfangen (was ich dir sehr empfehle) und einen Kurs belegen der sich mit einfacher Buchführung beschäftigt.
Wenn Du damit durch bist kannst Du dich gerne nochmal melden.
  • 02.06.2017, 15:57 Uhr
  • 0
  • 02.06.2017, 17:13 Uhr
  • 1
Egal wer welche Weltanschauung hat. Das ist in dem Fall unerheblich.
Was mir im besonderen auffällt : Die Aussagen des Herrn Bartsch erscheinen mir krass populistisch.
Ein Attribut was die etablierten Parteien im Bundestag im Allgemeinen nur einer bestimmten Partei " zuschustern" wollen.
Tja, wer im Glashaus sitzt ......
  • 02.06.2017, 21:40 Uhr
  • 1
" Die Aussagen des Herrn Bartsch erscheinen mir krass populistisch."

Kannst Du das etwas genauer erklären ?
Ohne Beleg deiner These....na ja, ich sage es mal so....nur eine Behauptung aufstellen ist "krass populistisch."
  • 02.06.2017, 22:09 Uhr
  • 0
Wenn alles so ausgeführt worden wäre von Karl Marx und F. Engels dann hätte das auch geklappt,aber der der Mensch ein Egoist hat er das so hingestrickt wie es ihm gefällt.Russland ist Sozialistisch und nicht Kommunismus. Also nicht mit Marx und Engels zu Vergleichen.
  • 02.06.2017, 23:40 Uhr
  • 2
Rolf Neu
Was soll der Unsinn?
Lies nach- Es handelt sich nicht um eine These oder sonstige wissentschaftliche Erkenntnisse.

Es ist schlichtweg meine Meinung.
" Die Aussagen des Herrn Bartsch erscheinen mir krass populistisch"

Und um zu dieser, meiner eigenen Meinung zu kommen brauche ich keine " Vordenker, Wissentschaftler oder Chef- Ideologen der Links-Szene" Da braucht man nur eine normal funktionierende Denk- und Erkennungsfähigkeit.

Milliadäre zu enteignen ist populistisch. Denn die große Mehrheit der Bevölkerung würde wohl dieser Forderung zustimmen. Also eine Aussage die gefällt und Stimmen bringt- aber mit der " realen Welt des kapitalistischen Systems" nicht zu realisieren ist.
  • 03.06.2017, 13:31 Uhr
  • 1
Deinem letzten Satz stimme ich zu, in einer kapitalistischen Welt ist das nicht zu realisieren.

"Aussage die gefällt und Stimmen bringt..." ist also populistisch.
Dann sind alle Wahlversprechen/Forderungen populistisch.
Die "Versprechungen" von Steuersenkung der anderen Parteien sind ebenso populistisch. Den es wird keine Steuersenkung geben sondern nur eine Umverteilung.
  • 03.06.2017, 15:14 Uhr
  • 1
Jemand hat geschrieben: "Irgendwann kommt der Punkt da gibt es keinen Platz mehr für neue Bäume...und die Nahrung und der Dünger ist auch verbraucht. Dann gibt es ein Massensterben".
Ich weise darauf hin, dass Bäume keinen Dünger brauchen, da sie sich jeden Herbst bei der Entlaubung selber düngen. Ebenso pflanzen sie sich selber fort, sodass ein immerwährendes Wachstum garantiert ist.
Sozialisten und Kommunisten können diese einfache Tatsache nicht ertragen, da sie am liebsten alles regeln möchten. Selbst bei Pflanzen, aber lieber noch bei Menschen!
  • 03.06.2017, 15:31 Uhr
  • 0
"Ebenso pflanzen sie sich selber fort, sodass ein immerwährendes Wachstum garantiert ist."

Du hast soeben das Perpetuum Mobile erfunden.

Deine Arroganz wird nur noch, das aber um Längen, von deinem Nichtwissen geschlagen.
Ein Lebewesen das sich durch sich selbst ernährt !!!!!!
Du ernährst dich wahrscheinlich dadurch dass Du Fingernägel kaust.
  • 03.06.2017, 15:37 Uhr
  • 0
Etwas zur Bildung eines Sozialisten:
Die Gemeine Fichte (Picea abies) und die Rotbuche (Fagus sylvatica), also die wichtigste Nadel- beziehungsweise Laubbaumart in Mitteleuropa, haben seit etwa 1960 ihren Holzzuwachs im Vergleich zu den Jahrzehnten davor deutlich verstärkt.
Für die Fichte ermittelten die Forscher um Hans Pretzsch vom TUM-Wissenschaftszentrum Weihenstephan eine Zuwachszunahme um „immerhin 32 Prozent“, für die Buche sogar um gewaltige 77 Prozent.
  • 03.06.2017, 16:23 Uhr
  • 1
Pfffffft.
Ich hoffe für dich das es nicht weh tut.

Ist es denn wirklich zu viel verlangt von einem Gesprächspartner ein Minimum an Allgemeinwissen zu verlangen ?
Als nächstes kommt dass die Erbeeren auch immer dicker werden.

Wenn Du ein Vertreter der Kapitalismus bist dann geht es doch schneller zuende als ich es gehofft habe.
  • 03.06.2017, 16:43 Uhr
  • 0
@Rolf und @Digger
Mein lieber Scholli, hier gehts ja rund. Warum streitet ihr eigentlich über Bäume und Sträucher? Ich habe kürzlich einen Film gesehen, da wurde die Landwirte durch Raketenwürmer beim Umbuddeln ihrer Felder unterstützt!
Das nenne ich Fortschritt im Einklang mit der Natur!
  • 03.06.2017, 17:44 Uhr
  • 0
Riese Saftig, das kapiert unser Kommunist nicht. Er weiß noch nicht einmal, warum Wachstum für die Menschheit überlebenswichtig ist.
  • 03.06.2017, 18:34 Uhr
  • 0
Du hast ja recht Riese.
Es ist müßig mit Faschisten zu diskutieren.
  • 03.06.2017, 19:02 Uhr
  • 0
@Rolf Neu - Ich kannte mal einen der war in der KPD, er ließ sich alle 4 Jahre zum Bundestag aufstellen. Es hat nie geklappt und dann ist er verstorben.
Nachruf: Er stellte Ideologie vor Sein! Armes Schwein!
  • 04.06.2017, 17:37 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer

Respekt !!!!!!

Du bist sicherlich der älteste User bei WL !

Die KPD wurde 1956 verboten.
  • 04.06.2017, 18:26 Uhr
  • 1
@Rolf Neu - Ich meinte natürlich die Nachfolgepartei DKP
  • 05.06.2017, 10:20 Uhr
  • 0
Die Nerze verlassen das sinkende Schiff...
http://live-counter.com/bill-gates-money-counter/
  • 24.06.2017, 10:20 Uhr
  • 0
Die KPD hat nichts mit Mark und Engels zu tun den alle sind gleich und verdienen das selbe und da kam der neid zum Vorschein dann wurde das Ding so gedreht das der Staat und einige andere Personen mehr Geld als die andren wollten .Damit war die KPD geboren Hi.
  • 24.06.2017, 23:48 Uhr
  • 1
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Dem stimme ich zu 100% zu.
  • 27.05.2017, 13:03 Uhr
  • 1
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